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W.i.R.: „Zuschüsse für Bergische Symphoniker begrenzen“

Abweichend von der Beschlussvorlage der Verwaltung für die Ratssitzung am 11. Dezember hat die Wählergemeinschaft W.i.R. heute beantragt, die Höhe des jährlichen Zuschuss der Stadt Remscheid an die Orchester GmbH auf max. 1.827.400 Euro für die nächsten drei Jahre zu begrenzen. Die Erhöhung des Remscheider Zuschusses, wie in der Beschlussvorlage gefordert, in Höhe von 183.250 Euro sei im Interesse des städtischen Haushaltes abzulehnen. Die Bergischen Symphonikern seien aufzufordern, durch geeignete Maßnahmen den höheren Zuschussbedarf selber zu erwirtschaften. Dabei sei die gesamte Bandbreite wie Einsparungen, Einnahmeerhöhung (beispielsweise durch höhere Eintrittspreise) sowie erhöhtes Sponsoring durch symphonikernahe Kreise abzuarbeiten. Zitat: „Durch die Zusage des Rates, für drei Jahre die Zuschüsse an die Bergischen Symphoniker nicht zu reduzieren, wird dem Orchester Planungssicherheit gegeben. Als Gegenleistung erwartet der Rat der Stadt, deutliche Bemühungen der Geschäftsführung der Bergischen Symphoniker einen ausgeglichen Wirtschaftsplan vorzulegen.“

Zugleich bittet die W.R.-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: Haben die Bezüge des neu zu bestellenden Generalmusikdirektors der Bergischen Symphoniker Auswirkungen auf den Fehlbetrag wie in der Beschlussvorlage B 0.10/24 beschrieben? Wenn ja, in welcher Höhe? Warum hat die Geschäftsführung in Anbetracht der prekären finanziellen Situation, welche seit 19.08.2008 bekannt war, in der Stellenausschreibung nicht deutlich geringere Bezüge angesetzt, um einen Teil des Fehlbetrages zu vermeiden? In welchen Punkten weichen die vertraglich zu erbringenden Leistungen des neuen Generalmusikdirektors von seiner Vorgängerin ab?

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Waterbölles am : Ja zum Dirigenten, aber Orchesterzuschuss noch unklar

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Konsequenz sieht anders aus: Der Bestellung von Peter Kuhn zum neuen Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker (in der Nachfolge von Romelie Pfund) stimmte der Rat der Stadt Remscheid am Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung mehrheitlich zu. Dem W

Waterbölles am : Ja zum Dirigenten, aber Orchesterzuschuss noch unklar

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Kommentare

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Chronist am :

Die SPD-Fraktion hat zur Ratssitzung am Donnerstag beantragt, den Beschlussentwurf zu den Bergischen Symphonikern (Ausgabenerhöhung im Wirtschaftsplan) zu vertagen und die Oberbürgermeisterin zu beauftragen, umgehend mit der Stadt Solingen Verhandlungen mit dem Ziel aufzunehmen, weitere Belastungen für den städtischen Haushalt zu vermeiden. Begründung: „Die SPD-Fraktion hatte bereits im Rahmen der jüngsten Spardebatten darauf gedrängt, eine langfristige Lösung für die zu erwartende Kostensteigerung der freiwilligen Aufgabe Orchester zu suchen. Dies wurde seitens des anderen Mitgesellschafters abgelehnt. Vor dem Hintergrund der möglichen Anrechnung der Mehrausgaben durch die Bezirksregierung auf das Kreditvolumen und einer Ungleichbehandlung anderer Träger im Kultur- , Sport- und Jugendbereich erscheint eine Nachverhandlung aus Sicht der SPD unumgänglich. Hinzu kommt die Äußerung des designierten Generalmusikdirektors, das Volumen des Spielbetriebs zu verringern. Dies würde weitere Belastungen für den Wirtschaftsplan bedeuten.“

Christoph Humpert am :

Die SPD nahe Ver.di war bei dem Tarifabschluss der Beschäftigten von Kommunalen Arbeitgebern vom März 2008 beteiligt. Die Symphoniker, ständig unterfinanziert, produzieren durch den Tarifabschluss weitere Kosten. Jetzt fällt der SPD Remscheid auf, dass unsere Symphoniker nur vor der Zahlungsunfähigkeit und anschließenden Insolvenz gerettet werden können, wenn es zusätzliche Geldspritzen gibt und sucht nach einer Wurschtel-Lösung. Wer soll das Ganze noch verstehen? Wie soll denn jetzt die faktische Ausgabenerhöhung ausradiert werden? Vielleicht sehen die ver.di-Vertreter durch das Symphoniker-Insolvenzproblem und das Stadtdefizitproblem (70 Millionen? jährlich), was Sie mit dem Tarifabschluss eigentlich angerichtet haben!?

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