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Gemeindeprüfer bemängeln „hohe Personalausstattung“

Aus dem jüngsten Bericht der Gemeindeprüfanstalt für die Stadt Remscheid: „Die bereinigten Ausgaben für das Vermessungs- und Katasterwesen der Stadt Remscheid liegen bei rund 3,5 Mio. Euro. Die Ausgangslage in der OE 62 „Vermessung, Kataster und Liegenschaften“ ist insbesondere von der – historisch bedingt - niedrigen Katasterqualität geprägt. Diese hat einen nachhaltigen Einfluss auf zahlreiche Arbeitsabläufe und wirkt sich negativ auf die von uns ermittelten Leistungskennzahlen aus. Insbesondere durch die anstehende Umstellung auf ALKIS sollten erste positive Effekte für die von uns ermittelten Leistungskennzahlen „Übernahme von Teilungsvermessungen und Gebäudeobjekten“ erzielt werden. Langfristig wird die Stadt Remscheid die von uns ermittelten Benchmarks und Potenziale (rund 2,50 Stellen) jedoch nur durch eine nachhaltige Verbesserung ihrer Katasterqualität erreichen können. Die bisher für die Projekte zur Erneuerung des Liegenschaftskatasters (ALKIS) eingesetzten Mitarbeiter stehen nach der Umstellung wieder für andere Aufgaben zur Verfügung. Die Stadt sollte diese Mitarbeiter anschließend in Projekten zur Verbesserung der Katasterqualität einsetzen. Nach Abschluss dieser Arbeiten sehen wir hier langfristig ein weiteres  Potenzial von 5,20 Stellen.

Darüber hinaus empfiehlt sich eine Untersuchung der Leistungen „Zusammenstellen der Vermessungsunterlagen“, „Auskunft“, und „Überwachung der Gebäudeeinmessungspflicht“ im Hinblick auf weitere Produktivitätssteigerungen. Hier sollten kurzfristig Potenziale (rund 1,60 Stellen) realisierbar sein. Für das Produkt „Vermessung“ plant die Stadt Remscheid den Abbau eines Messtrupps (drei Stellen). Zur weiteren Optimierung der Vermessungsleistungen empfehlen wir, eine Kosten- und Leistungsrechnung aufzubauen und die Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung im Hinblick auf mögliche Fremdvergaben regelmäßig zu prüfen. Die Möglichkeit der weiteren Reduzierung von Messtrupps sollte nur nach einer Prüfung der Wirtschaftlichkeit erwogen werden. Darüber hinaus verspricht eine Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit positive Effekte.

Die vergleichsweise hohe Personalausstattung im Produkt „Wertermittlung“, insbesondere bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, bietet ebenfalls Anlass, die entsprechenden Abläufe einer gezielten Analyse zu unterziehen. Insgesamt ergibt sich für das Katasterwesen ein langfristiges Potenzial von 13,79 Stellen. Dies entspricht rund 815.000 Euro jährlich. Die Altersstruktur lässt einen entsprechenden Personalabbau grundsätzlich zu, allerdings ist durch gezielte Ausbildung einer möglichen Überalterung und dem drohenden Know-how- Verlust entgegenzuwirken.“ (Aus dem jüngsten Bericht der Gemeindeprüfanstalt für die Stadt Remscheid)

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