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Autohändler wollen von Mixsiepen nichts mehr wissen

Noch am 11. Juni hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in einer Sitzung der Bezirksvertretung Süd zum Gewerbegebiet Mixsiepen erklärt: „Ein Autohaus möchte noch in diesem Jahr das Grundstücksgeschäft abwickeln und anfangen zu bauen.“ Daraufhin stellte die BV die Weichen dafür in einem beschleunigten Planverfahren zum Bebauungsplan. Inzwischen wissen alle Beteiligten: Die Eile wäre gar nicht nötig gewesen. Denn nach dem ersten Autohändler ist inzwischen auch der zweite von seinen Bauplänen zurückgetreten, wie zuerst Bezirksvorsteher Rehbein und dann auch Hans Gerd Sonnenschein bestätigten. Unklar ist, ob das in jedem Fall mit der gegenwärtigen Flaute in der Automobilindustrie zu tun hat; dafür kam die erste Absage (bekannt seit Oktober) eigentlich etwas zu früh. (Im März 2007 hatten noch beide Autohändler (Reiferscheid/ARS und Aurego) vor der Presse erklärt, lieber heute als morgen in das Gewerbegebiet umziehen zu wollen. Begründung: Dazu würden sie von den Herstellern gedrängt.)

Wie es nun weitergeht? „In aller Ruhe“, gibt sich Sonnenschein gelassen. Ein Teil des Geländes müsse ohnehin noch aufgeschüttet werden – „bei passender Gelegenheit“. Und vielleicht ergeben sich aus den Kontakten auf der „ExpoReal“ in München ja doch noch konkrete Verhandlungen mit potenziellen Investoren. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Ich hätte es den beiden Autohäusern tatsächlich gegönnt, wenn sie sich in Mixsiepen hätten ansiedeln können. Dass sie nun aber, also in der augenblicklichen, vielleicht sogar sehr langfristigen Situation keine Investition mehr wagen wollen oder können, kann ich gut nachvollziehen. Die Stadt kann jetzt sehr lange und gelassen auf neue Investoren warten. (Wenn man einmal Pleite ist, kann man kaum noch "pleiter" werden.) Vielleicht greift man aber noch einmal meine Vision von einem schönen, schicken Truckstop auf. Wenn man einen privaten Investor dafür finden würde, wäre das in Sichtweite der Autobahn bestimmt eine lukrative Sache. Im Kleinformat funktioniert das z.B. am Sportplatz Bergisch Born hervorragend. Man müsste in Mixsiepen die Anlage baulich nur so gestalten, dass die LKW beim Rangieren nicht die 18 Meter hohen Steilhänge runterpurzeln. Und mit einem Schlag hätten die Stadtteile Bökerhöhe, Anger und Mixsiepen in dem Imbiss wieder eine Art Nahversorung. Darauf legt die Stadtplanung seit Jahren doch immer großen Wert. Also, ran an die Bouletten!

Chronist am :

Wie es heute in den Regionalnachrichten des WDR heißt, schließt der Opel-Händler "Aurego" seine beiden Standorte in Ronsdorf und Barmen. Bleiben noch vier übrig.

Chronist am :

Die Autohändler seien quasi drei Stunden vor Vertragsunterzeichnung abgesprungen, nicht aber, wie ihm zu Ohren gekommen sei, wegen der Grundstückspreises, berichtete heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein. „Das hat die Stadt nicht zu verantworten!“ Neue Interessenten für das Gewerbegebiet Mixsiepen gebe es derzeit noch nicht. „Das ist in der aktuellen Wirtschaftlage auch nicht so einfach!“ Aber es schade auch nichts, wenn da „ein wenig Ruhe einkehrt“. Sollte die Stadt demnächst günstig an Erdaushub kommen, werde das Gelände weiter angeschüttet.

Hans Gerd Göbert am :

Herr Sonnenschein hat sicher Recht damit, dass die Stadt nicht dafür verantwortlich zeichnet, wenn die Autohäuser durch die Turbulenzen der Weltwirtschaft in Schwierigkeiten geraten und deshalb vor einer möglichen Vertragsunterzeichnung zurückgescheut sind. Anstelle der Bezirkvertreter hätte ich aber in nichtöffentlicher Sitzung einmal danach gefragt, wie hoch die angedachten Verkaufspreise für die Grundstücke in Mixsiepen eigentlich sind? Damit die augenblicklich handelnden Personen nicht zuviel verraten müssen, sage ich hiermit, dass Herr Kennepohl damals etwas von 106 € pro qm erzählt hat. Naja, ist lange her und die Marktlage für Immobilien hat sich deutlich verschlechtert. Dennoch hat auch Herr Sonnenschein am Mittwoch eine bedeutsame Aussage gemacht, warum es derzeit keine Interessenten für Mixsiepen gibt. Weil diese nämlich die Erschließungskosten alle selbst tragen sollen. Das wäre allerdings bei genauer Betrachtung des Geländes und den unübersehbaren Kosten für mögliche Fundamente unternehmerisches Harikiri in Reinkultur. Also, Truck-Stop!

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