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Personelle Verstärkung für die städtischen Sozialdienste

„Im Stellenplan des Fachdienstes Jugend, Soziales und Wohnen werden sechs Stellen im Bereich Allgemeiner Sozialdienst und eine Stelle im Bereich Pflegekinderdienst nach TVöD 9 ab 1.1.2009 eingerichtet“, beginnt die Beschlussvorlage B II 108, mit der sich am Donnerstag der Rat der Stadt zu befassen hat. Keine leichte Entscheidung angesichts der weiterhin desolaten Haushaltslage, denn für den Haushalt 2009 bedeutet das Mehrausgaben in Höhe von 369.600 €. Weshalb Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz wohlweislich in die Vorlage den Satz hat schreiben lassen: „Die Verwaltung wird beauftragt, im Gesamthaushalt Kompensationsvorschläge zu entwickeln. Sie sollen dem Finanzausschuss und dem Rat vorgelegt werden.“ Aber noch ist unklar, ob die Parteien dem Beigeordneten auf diesem Weg folgen werden. Die W.i.R.-Fraktion jedenfalls will das nicht. Sie hat deshalb eine Änderung der Beschlussvorlage beantragt, in der die Kompensation konkretisiert wird: „Die Verwaltung wird beauftragt, bis Mitte 2009 verbindliche und zeitnah umsetzbare Kompensationsvorschläge zu erarbeiten und dem Finanzausschuss und dem Rat vorzustellen.“ Und zugleich möchte sie in der Ratssitzung am Donnerstag durchsetzen, dass die sieben Stellen lediglich befristet eingerichtet werden.

Die von der W.iR. genannte Begründung („Unabhängig davon, dass die Einrichtung der Stellen unstrittig sind, muss in Anbetracht des desolaten Haushaltes eine zeitnahe, verbindliche Kompensation der Mehrkosten in Höhe von 369.000 Euro pro Jahr umgesetzt werden.“) ist allerdings nur in puncto Haushaltslage nachvollziehbar, nicht aber in puncto Befristung – was eine Zustimmung der übrigen Fraktionen zum Antrag der W.i.R. mehr als fraglich erscheinen lässt. Die sieben neuen Stellen im Einzelnen:

  • Drei  Fachkraftstellen im  Allgemeinen Sozialdienst zur Wahrnehmung der aktuellen Einzelfallaufgaben in der Jugendhilfe
  • Eine Fachkraftstelle im  Allgemeinen Sozialdienst zur Wahrnehmung der neuen Aufgaben
  • Eine Fachkraftstelle im  Allgemeinen Sozialdienst zur Ermöglichung von angemessener fallbegeitender und fallunabhängiger Tätigkeit
  • Eine Fachkraftstelle im  Allgemeinen Sozialdienst zur Wahrnehmung der Aufgaben in der Sozialhilfe für ältere und/oder behinderte Menschen
  • Eine Fachkraftstelle im Pflegekinderdienst zur qualifizierten Wahrnehmung der aktuellen und zukünftigen Aufgaben sowie der Weiterentwicklung dieses Dienstes.

Nachfolgend Auszüge aus der umfangreichen Verwaltungsvorlage:

Die Kommune hat unabweisbar die Verpflichtung, alle Maßnahmen zu ergreifen, Schaden von Kindern und Jugendlichen fernzuhalten. Hier bedarfsgerecht zu organisieren und eine hinreichende Personalkapazität vorzuhalten ist unumgänglich und stellt die Grundlage dar, den Verantwortlichen in der Verwaltung den Gebrauch aller gesetzlichen Handlungsinstrumente zu ermöglichen. Geschieht dies nicht, ist bereits ein gravierender und vorwerfbarer Mangel in der Organisation festzustellen.

Der Sozialhilfeträger hat mit Blick auf die demographische Entwicklung und die steigenden Fallzahlen und damit verbundenen Kosten in der Hilfe zur Pflege die Notwendigkeit erkannt, das Instrument „Fallmanagement“ einzuführen, das auch durch Fachkräfte des kommunalen Sozialen Dienstes wahrgenommen wird. Das Ziel ist eine effiziente Umsetzung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ in der Sozialhilfe. Hier einzugreifen, um alle notwendigen Hilfen – insbesondere auch nichtprofessionelle - im häuslichen Umfeld zu eruieren und zu aktivieren, ist durch Sozialarbeiter mit Kenntnis der individuellen Situation zu erreichen.

Um mit der skizzierten Entwicklung angemessen umzugehen, müssen mehrere Schritte parallel umgesetzt werden:

  • die personelle Ausstattung der sozialen Dienste ist den Fallzahlentwicklungen entsprechend anzupassen;
  • um weitere ambulante Hilfen zu ermöglichen, wird der Pflegekinderdienst um eine Fachkraftstelle verstärkt;
  • um für rund 900 Anlässe - ca.10-15% eines Jahrgangs - die durch das Jugendamt vorzunehmende Aufklärung bei Versäumnis der Vorsorgeuntersuchungen nachzugehen, wird zusätzlich eine Fachkraftstelle benötigt;
  • zusätzlich zu dem bestehenden Qualitätsmanagement müssen Möglichkeiten entwickelt werden, fallübergreifende Arbeit, Qualitäts- und Strukturentwicklungen sowie Potenziale zur Stärkung von Prävention und Reintegration auszubauen;
  • im Bereich der Hilfen im Bereich des SGB XII ist zur Umsetzung des Grundsatzes "ambulant vor stationär" eine Fachkraftstelle erforderlich.

Die Bezeichnungen "Soziale Dienste" und "ASD – Allgemeiner Sozialdienst" werden häufig synonym verwendet, bezeichnen jedoch unterschiedlich umfangreiche Arbeitsfelder. In Remscheid besteht der ASD aus derzeit drei bezirklich zugeordneten Teams von qualifizierten Fachkräften (i.d.R. Sozialarbeiter/innen) und bildet ein Sachgebiet innerhalb der ehemaligen Abteilung "Wohnungswesen und Unterkunft", neue Bezeichnung "Allgemeiner Sozialdienst, Integration und Wohnen". Die "Sozialen Dienste" umfassen dagegen in einem ganzheitlich ausgerichteten Verständnis der Jugendhilfe neben dem ASD (bzw. auch BSD = Bezirkssozialdienst genannt) zumindest auch die speziellen sozialen Dienste wie Pflegekinderdienst, Adoptionswesen, Jugendgerichtshilfe und Vormundschaften/ Pflegschaften sowie die Wirtschaftliche Jugendhilfe. Auch in Remscheid waren die Sozialen Dienste entsprechend organisiert, bevor personelle Veränderungen die aktuelle Zuordnung der speziellen sozialen Dienste Pflegekinderdienst, Adoptionswesen, Jugendgerichtshilfe zur Kinder- und Förderung notwendig machten.

Gestiegene Anforderungen an die sozialen Dienste und eine erhebliche Arbeitsbelastung führen dazu, dass die Dienste ihren Aufgaben nicht mehr in vollem Umfang gerecht werden können und die Qualität der Arbeit zunehmend gefährdet ist. Insbesondere im Allgemeinen Sozialdienst und im Pflegekinderdienst sind dringend Maßnahmen der Personalanpassung erforderlich. Da der ASD u.a. in massiv zunehmendem Maße mit Meldungen von Gefährdungsfällen befasst ist, muss unbedingt vermieden werden, dass es auf Grund von Überlastungen zu fachlichen Fehleinschätzungen bei Kindeswohlgefährdungen kommt. Darüber hinaus muss hier wie im Pflegekinderdienst eine Arbeitssituation hergestellt werden, die hinsichtlich der Erfüllung der aktuellen Aufgabenstellung und der zusätzlich auf die Dienste zukommenden Anforderungen die Einhaltung fachlicher Standards ermöglicht.

Grundsätzlich ist der ASD der sozialpädagogische Basisdienst des örtlichen Jugendhilfeträgers und damit Anlaufstelle und Ansprechpartner für alle Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie für freie Träger und deren Fachkräfte sowie für die unterschiedlichsten Kooperationspartner anderer Institutionen und Professionen. In Remscheid ist der ASD darüber hinaus verantwortlich für die sozialpädagogische Beratung und Begleitung von erwachsenen, insbesondere älteren Bürgerinnen und Bürgern mit Beratungs- und Hilfebedarf). (…) Dementsprechend breit gefächert sind die Aufgaben der hier tätigen sozialpädagogischen Fachkräfte.

Der Pflegekinderdienst in Remscheid ist als Spezialdienst für alle Pflegefamilien und Pflegekinder in Remscheid zuständig, die über das Jugendamt Remscheid vermittelt wurden. Der Pflegekinderdienst  bietet Kindern, die zeitweise oder dauerhaft außerhalb der Herkunftsfamilie in familiärer Unterbringung  leben sollen, die Möglichkeit, in Pflegefamilien zu leben,  akquiriert und prüft potentielle Familien auf ihre Eignung als Pflegefamilie,  vermittelt die Kinder in die passenden Familien,  sichert die Qualifizierung, Betreuung und Beratung der Pflegefamilien bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe,  begleitet und gestaltet die Beziehungen zwischen Herkunftsfamilie, Kind und Pflegefamilie zum Wohl des Kindes und  arbeitet dabei eng mit den Institutionen, Diensten und Professionen zusammen, die mit dem Pflegekind zu tun haben.

Standards zur Erfüllung der Aufgaben im Allgemeinen Sozialdienst

(…) Im Kontext des § 8a SGB VIII sind gemäß der Leitlinien zum Kindeswohl vielfältige Standards erarbeitet worden. Zu nennen sind hier auch die Qualitätsstandards „Sicherung des Kindeswohls durch Qualität“, die Bestandteil der Leitlinien sind. Das interne Verfahren zu §8a SGB VIII basiert auf dem Grundsatz: „jedem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wird nach dem Vier-Augen-Prinzip nachgegangen und jedes Kind der Familie wird in Augenschein genommen“. Zudem sieht das interne Verfahren eine standardisierte Dokumentation beginnend bei der ersten Meldung mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor. Kollegiale Beratung, Ergebnisse, Vorgehensweisen, Leitungsbeteiligung sowie die abschließende Risikoeinschätzung inklusive der einzuleitenden Hilfen muss in allen Einzelschritten dokumentiert werden.

Die Erreichbarkeit des ASD ist gewährleistet durch Sprechzeiten dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr sowie donnerstags von 09.00 bis 11.00 Uhr sowie durch eine Tagesbereitschaft zwischen 08.00 und 16.00 Uhr über die städtische Rufnummer 16-3944. Hierüber ist wöchentlich rotierend ein Teamhandy erreichbar. Nach 16.00 Uhr bis morgens um 08.00 Uhr sowie an den Wochenenden und Feiertagen sind über die Polizei stets zwei Kolleg/innen im Rahmen einer Rufbereitschaft erreichbar. Die Rufbereitschaft wird zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag geleistet, d.h. dass z.B. nach einem nächtlichen Einsatz der nächste Arbeitstag wie geplant abgeleistet werden muss. (…)

Die in den letzten Monaten zu beobachtende steigende Arbeitsbelastung im ASD ist verbunden mit der Gefahr, dass die Qualität der Arbeit leidet und es zu fachlichen Fehleinschätzungen im Bereich des Kindeswohls kommt. Bei Nichtbeachtung der tatsächlichen Situation der ASD-Mitarbeiter seitens der Verantwortlichen steht somit die Frage eines Organisationsversagens im Raume, sollte es auch in Remscheid zu einem extremen Fall von Vernachlässigung oder sogar zu einem Todesfall kommen. (…) Der ASD Remscheid besteht insgesamt aus 16,5 Vollzeitstellen (VZ) verteilt auf 18 Mitarbeiter/innen (MA) (zzgl. Sachgebietsleitung). Der ASD wird gebildet aus derzeit drei großen Teams, Team Nord mit 5 VZ (6 MA), Team Süd mit 5,5 VZ (6 MA) und Team Lennep/Lüttringhausen mit 6 VZ (6 MA). (…) Sämtliche Aufgaben des ASD im Rahmen der Jugendhilfe werden derzeit mit hoher Priorität bearbeitet und gehen zu Lasten aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Jugendhilfe.

Bei der Frage nach unerledigten Aufgaben im Bereich der Jugendhilfe werden Zeiten zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten genannt. (…) Die von den ASD-Mitarbeiter/innen selbst genannten Bearbeitungszeiten und Zeitrahmen für unerledigte Aufgaben sind aus fachlicher und rechtlicher Sicht sowie aus der Perspektive der Garantenpflicht beunruhigend. Aus fachlichen Gründen, weil ein Anstieg unerledigter Aufgaben in der Regel auch bedeutet, dass Familien lange Wartezeiten hinnehmen müssen und in dieser Zeit vielleicht auch ihre Bereitschaft, Hilfen anzunehmen, verfliegt. Aus rechtlicher Perspektive legt ein so großer Teil an unerledigten Aufgaben die Vermutung nahe, dass auf diesem Wege die Verwirklichung des individuellen Rechtsanspruches auf Hilfe zumindest erschwert wird. Mit Blick auf das Wächteramt stellt sich die Frage, ob die unerledigten Aufgaben nicht zu einem Risiko für Kinder werden können, wenngleich bekannte Gefährdungsfälle selbstverständlich prioritär und umgehend behandelt werden. (…)

Zwei wesentliche Quellen für eine Überlastung von Mitarbeiter/innen (des ASD) liegen darin, dass sie dauerhaft psychischem Stress ausgesetzt werden und immer mehr Aufgaben von ihnen bewältigt werden müssen. Die Arbeit des ASD ist entgegen einer vielfach beschriebenen „Präventionslyrik“ auch in Remscheid tendenziell auf die Bearbeitung von Krisenfällen beschränkt. Der Arbeitsalltag besteht somit überwiegend aus Belastungsspitzen, so dass Kriseninterventionen nicht die Ausnahme, sondern die Regelsituation der Fachkräfte des ASD bedeuten. Die hohe Belastung, die durch Spezifika der Klienten ausgelöst wird, ist auch eine Folge immer komplexerer Problemlagen und des wachsenden Drucks auf Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen. Die genannten Kriterien hoch erlebter Arbeitsbelastung weisen auf die konkrete Gefahr hin, dass die Grenze zur „Überlastung beinah und z.T. bereits überschritten ist.

Implizit bedeutet dies, dass den Mitarbeiter/innen immer weniger Zeit bleibt für eine begleitende und unterstützende Tätigkeit für Familien in schwierigen Lebenssituationen. Die Verantwortung liegt zwar bei der ASD-Fachkraft, die Arbeitsbedingungen lassen eine unterstützende Fallarbeit kaum zu. Die Gefahr struktureller Überforderung wird noch verstärkt durch die hohen Erwartungen seitens der Bürger/innen, der Institutionen und deren Professionen. Aufgrund der Arbeitsbelastung der letzten Jahre konzentrieren sich die Hilfen auf Familien, Kinder und Jugendliche mit äußerst komplexen und schwierigen Problemstellungen. Dies bedeutet, dass an die Mitarbeiter/ innen hohe fachliche Ansprüche gestellt werden und sie ein hohes Maß an Verantwortung tragen. (…)

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Kommentare

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Chronist am :

„Die Notwendigkeit der in der Vorlage beschriebenen Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Sozialen Dienste ist aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung unbestritten dringend notwendig“, stellte im Laufe des Tages die SPD fest. Aber: „Vor dem Hintergrund der weiterhin katastrophalen Haushaltslage hält die SPD-Fraktion eine Stellenplanausweitung für unverantwortlich und damit die Kompensation der zusätzlichen Stellen im Personalbereich für geboten.“ Konsequent hat die SPD deshalb zur Ratssitzung den Antrag gestellt, Kompensationsvorschläge im Stellenplan für die neu eingerichteten Stellen im Laufe des Jahres 2009 dem Finanzausschuss und Rat vorzulegen und eine externe Besetzung der Stellen erfolgt erst nach Zustimmung des Finanzausschusses.“ Damit stimmt sie mit der CDU überein, wie auf deren heutiger Pressekonferenz mit dem neuen Fraktionsvorstand am Rande deutlich wurde.

Chronist am :

Mit den Qualifikationen der neuen Mitarbeiter der Sozialen Dienste beschäftigt sich der ein Antrag der Grünen: „Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Ausschreibung eines wesentlichen Teils der anzustellenden Mitarbeiter/innen als Kriterium Kenntnisse einer der häufigsten Zuwanderersprachen vorauszusetzen. Die Besetzung unterliegt der Konkretisierung des Bedarfs anhand der aktuellen Gesetzeslage. Bei einer positiven Entwicklung werden Personalkapazitäten zurückgehenden Bedarfen angepasst. Begründung: Angesichts des hohen Anteils von Zuwandererfamilien in Remscheid erscheint es geboten, auch im Sozialen Dienst Menschen zu beschäftigen, die die wichtigsten Zuwanderersprachen beherrschen. Andernfalls steht zu befürchten, dass bei den sensiblen Themen Hilfeleistungen schon an Sprachproblemen und einem damit verstärkten Misstrauen scheitern.“ Und zu möglichen „zurückgehenden Bedarfen“: „Auf Grund der Haushaltslage der Stadt Remscheid und der schwer zu prognostisierenden Fallzahlen ist geboten, Klarheit zu schaffen. Dies könnte im Übrigen auch die Befristung eines Teils der Stellen nach sich ziehen.“

wieland Gühne am :

Wie schreibt der Chronist zum Antrag der W.i.R, Zitat: "...nachvollziehbar, nicht aber in puncto Befristung". – Dabei hat der Chronist offensichtlich dn Hinweis auf Seite 3 der Beschlussvorlage überlesen. Iitat: "Es ist selbstverständlich, dass bei einer positiven Entwicklung Personalkapazitäten zurückgehenden Bedarfen angepasst werden." Wie sonst als durch befristete Arbeitsverträge soll das umgesetzt werden?

Christoph Humpert am :

Befristete Arbeitsverträge sind völlig i.O. und völlig normal. Also, wo ist das Problem? Ich wäre sehr glücklich, wenn Auszubildende der Stadtverwaltung zuerst befristete Verträge bekommen würden und sich erstmal durch LEISTUNG empfehlen würden. Alles andere wäre doch Schwachsinn :-)

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