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Ehrenamtsbörse und Angebotspalette häuslicher Dienste

Die Sprecher des Runden Tisches 50+: Tassilo Mesenhöller, Lydia Schwertner und Axel Mersmann. Archivfoto: Lothar KaiserAm 11. Oktober 2007 hatte der Waterbölles ausführlich über den „Runden Tisch 50+“ mit ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen aus 48 Institutionen berichtet. Sie hatten damals gerade – als Zuarbeiter für den städtischen Seniorenbeirat - ihre Arbeit aufgenommen mit dem Ziel, die Lebensqualität älterer Mitbürger in Remscheid zu erhalten und zu verbessern – im Rahmen einer quartierbezogenen („überschaubaren“) Seniorenarbeit. Da komme es darauf, „'starke' Angebote zu koordinieren oder zusammenzufassen," sagte damals Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz. Und die Sprecher des „Runden Tisches 50+“ - Lydia Schwertner, Verbraucherberatung Remscheid, Tassilo Mesenhöller, AWO Remscheid / AGW Remscheid, und Pfarrer Axel Mersmann, Stadtteilkonferenz Hohenhagen – verwiesen damals, als erste „Amtshandlung“,  auf eine verbindliche Geschäftsordnung. Inzwischen ist einiges dazu gekommen, so dass der städtische Sozialplaner Thomas Köppchen bereits von einem „Erfolgsmodell“ spricht. Ein Lob, das Axel Mersmann heute während einer Pressekonferenz im Rathaus gerne aufgriff: „Die Vernetzung im Bereich der Seniorenarbeit findet inzwischen bundesweit Beachtung.“

In der Tat ist am „Runden Tisch 50+“ einiges in Arbeit, etwa

  • eine trägerübergreifende Freiwilligenagentur / Ehrenamtsbörse nach dem Vorbild der Leverkusener „LUPE“;
  • die Aufwertung von sechs Seniorentreffs in Alt-Remscheid, Lennep, Lüttringhausen und Süd zu zentralen  „Begegnungs- und Beratungszentren“ (BBZ) durch ein umfangreiches Beratungs- und Informationsangebot auf vielen Feldern, die Senioren betreffen. (Verschiedene Organisationen, städtische Ämter und Wohnungsbaugesellschaften haben bereits Dienstleistungen zugesagt),
  • die Erstellung einer Konzeption zu haushaltsnahen Dienstleistungen, beginnend bei einer Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Angebots. Im Rahmen eines bergischen Projektes sollen die Hilfsangebote für die „eigenen vier Wände“ dann bekannter gemacht und de Mitarbeiter der entsprechenden Dienste weiter qualifiziert werden,
  • Einrichtung einer trägerübergreifenden Freiwilligenagentur / Ehrenamtsbörse für Remscheid („Die Brücke“). Ziel ist die Vernetzung und Förderung des freiwilligen Ehrenamtes in Remscheid. Die Freiwilligenagentur wird ihre Arbeit zum 1.1.2009 aufnehmen; der Verein konstituierte sich bereits im Juni. In diesem Zusammenhang hat der „Runde Tisch 50+“ Standards für das soziale Ehrenamt in Remscheid erarbeitet. Axel Mersmann: „Es geht um gewisse Verbindlichkeiten für beide Seiten. So müssen die Institutionen, in denen die ehrenamtliche Arbeit geleistet wird, das Zeitbudget und die Qualifikationen der Ehrenamtlichen kennen.“ In der ersten Zeit stellen die Freien Wohlfahrtsverbände und die Kirchengemeinden für de Freiwilligenagentur „Die Brücke“ eine(n) hauptamtliche Mitarbeiter/in ab; später dann soll ein(e) ehrenamtliche(r) – oder mehrere - diese Arbeit übernehmen.

Gedruckt liegt mittlerweile eine Informationsbroschüre von städtischer Wohnberatung und Wohnungsbauförderung über mögliche Hilfen und Förderungen von Umbau- und Anpassungsmaßnahmen vor. Hilfreich ist die Broschüre nicht nur für Senioren, die in ihrer Wohnung in Würde alt werden wollen, sondern auch für Hauseigentümer, die  an den seniorengerechten Umbau von Mietwohnungen denken. (Infos bei der Wohnberatung und der Wohnraumförderung der Stadt, Tel. 16-3670 0der 16-3505).

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