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Stadt kauft "Reservefläche" für Gewerbeansiedlung

Von der Stadt als Reservefläche für Gewerbeansiedlung vorgesehen. Foto: Lothar KaiserDiese bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche an der Borner Straße wird noch in diesem Jahr den Besitzer wechseln. Im nichtöffentlichen Teil Sitzung am vergangenen Donnerstag beschloss der Rat der Stadt Remscheid auf Empfehlung der Verwaltung, diese ca. vier Hektar (40.000 Quadratmeter) anzukaufen. Zwei Hektar Land gehören der Stadt an dieser Stelle bereits.

Die Politiker zogen mit dem Ankauf für rund 400.000 Euro  die Konsequenz aus der unstrittigen Erkenntnis, dass es an genügend freien Gewerbeflächen in der Stadt fehlt – zumal sich bisher keine Ratsfraktion für Enteignungen von Grundstücksbesitzern an der „Blume“ in Lüttringhausen ausgesprochen hat. Der Entscheidung über den Ankauf sei eine hitzige Diskussion vorangegangen, heißt es. So habe die CDU von einer Überrumpellungsaktion gesprochen. Kurz vor der Ratsitzung war das Vorhaben Im Ältestenrat angesprochen worden. An dieser Besprechung hatte auch der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Philipp Veit teilgenommen. Für eine intensive Erörterung in der Fraktion war danach aber keine Zeit mehr, und so konnte denn im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung von dem angestrebten „geschlossenen Auftreten“ der Fraktion keine Rede sein. Es soll der Lenneper Bezirksbürgermeister Dieter Rohrweck gewesen sein, der für die CDU-Fraktion erklärte, „dass wir so einer plötzlichen Vorlage nicht zustimmen“. Dem Argument der Verwaltung, das Grundstück stehe lediglich bis zum Jahresende zu einem günstigen Preis zum Kauf und man habe bis zuletzt Stoillschweigen gewahrt, um nicht noch andere Kaufinteressenten anzulocken, konnten sich dann aber auch viele CDU-Ratsmitglieder nicht verschließen. Wann genau aus der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein Gewerbegebiet wird, steht noch in den Sternen (ein Planverfahren dauert in der Regel drei Jahre). Es handele sich zunächst um eine „Reservefläche“, verlautete aus den Parteien.

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Kommentare

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Chronist am :

Den Grundstückskauf hätte die Fraktion der W.i.R. in der heutigen Ratssitzung gerne öffentlich besprochen. Und dafür votierte auch die CDU. Doch SPD, Grüne und FDP waren dagegen - und waren mit 24 Nein-Stimmen in der Mehrheit.

Chronist am :

"Die Aussagen von OB Wilding und Herrn Sonnenschein in der Ratssitzung am 11.12.2008 entsprachen nicht der Aktenlage. Da das Angebot bis zum 15.01.2009 seine Gültigkeit behielt, hätte auch der geplante Bauausschuss (Liegenschaftsausschuss) am 13.01.2009 die nötigen Entscheidungen nach gründlicher Recherche treffen können." (Die Wählergemeinschaft W.i.R. auf ihrer aktuellen Internetseite)

Peter Matzner am :

Woher hat denn die Stadt die 400.000 Euro? Wie viel ist denn das Grundstück wert? Mich wundert, dass die Stadt diese Investition tätigen kann, ohne dass die Bezirksregierung zustimmen muss.

Chronist am :

„Die selbsternannten rot/grünen Umweltschützer werden die Bewahrung der Wiese (Blume) an der Autobahn bejubeln und mit Stolz auf ihren Deal zum Kauf des Grundstückes an der Borner Straße verweisen.“ (Die W.i.R. auf ihrer Internetseite vom 17.3.09)

Michael Dickel am :

Bleibt abzuwarten, wie sich die Hausbesitzer am oberen Bildrand verhalten werden. Vielleicht freuen diese sich ja über den Blick auf ein Gewerbegebiet und den zusätzlichen Verkehr an der Trecknase. Zum Ausgleich bekommen sie ja noch eine Rad- und Wanderweg in den Hinterhof. Es wird an der Zeit, einen Lenneper Heimatbund zu gründen und damit Wahlen zu beeinflussen. Könnte man nicht noch den Wald auf der rechten Seite "ertüchtigen"?

Fraktion der W.i.R. am :

Nachdem im Dezember eine größere Fläche an der Borner Straße (Grundstücke Gemarkung Fünfzehnhöfe. Flur 7, Flurstück 2, Grünland, Unter der Chaussee; Flur 7, Flurstück 3, Grünland, Auf der Lehmkuhle; Flur 13, Flurstück 109, Grünland-Acker, Borner Straße, Neue Land (teilweise)) von der Stadt aufgekauft wurde, ist es nun seltsam still geworden. Zu unserer Nachfrage in der Dezember-Sitzung des Rates und zu anderen Anlässen ließ Oberbürgermeisterin Wilding immer wieder verlauten, dass der Kauf eine langfristig zu betrachtende Flächenbevorratung darstelle. Auf die Frage, ob sich die OB ein Gewerbegebiet an der Borner Straße vorstellen kann, wurde darauf hingewiesen, dass es hierzu keinerlei Überlegungen gäbe. Das glauben wir nicht. Jetzt hat sich die FDP in ihrem Kommunalwahlprogramm klar für ein Gewerbegebiet ausgesprochen. Zitat: „Östlich der B 51 zwischen Engelsburg und Höhenweg sind die Flächen nahe der Panzertalsperre derzeit Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiet. Da die Panzertalsperre als Trinkwassersperre aufgegeben wurde, ist zu prüfen, ob der Wasserschutz in diesem Bereich zugunsten gewerblicher Bauflächen entfallen kann.“ Diese Klarheit vor der Kommunalwahl ist der FDP hoch anzurechnen. Für uns ist dies ein Grund, unseren Standpunkt noch einmal darzustellen: Die W.i.R.-Fraktion lehnt ein Gewerbegebiet an der Borner Straße ab. Unabhängig von den zahlreichen Brachen im Stadtgebiet (welche sich zumindest als Mischgebiet anbieten) gibt es Baurecht an der Blume. W.i.R. befürworten weitere zu erschließende Flächen am Gleisdreieck Bergisch Born nur unter der Voraussetzung, dass gleichzeitig die B 51n gebaut wird. Wir wünschen uns, dass die anderen Parteien noch vor der Wahl den Bürgern ihren Standpunkt zu den Flächen an der Borner Straße öffentlich machen. (Wieland Gühne)

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