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Niederschläge blieben im November unter dem „Soll“

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Im November gab es zwar im Wuppergebiet nur wenige trockene Tage, doch in der Summe blieb es trotzdem trockener als im Durchschnitt. Wie die Auswertung des Wupperverbandes für einige Beispielmessstellen zeigt, lagen die Niederschlagsmengen zum Teil deutlich unter dem „Soll“. An der Bever-Talsperre wurden im gesamten Monat 91,5 Liter pro Quadratmeter gemessen, rund 34 Liter weniger als im Durchschnitt. Auf das Winterhalbjahr sind die Talsperren des Wupperverbandes wie jedes Jahr gut vorbereitet, um ihren Beitrag zum Hochwasserschutz zu leisten. Die Talsperren werden so bewirtschaftet, dass im Winter besonders viel Stauraum für Niederschläge zur Verfügung steht. Dieser so genannte „Hochwasserschutzraum“ dient als Puffer bei starkem Regen. So können Wassermengen zwischengespeichert und die Wupper unterhalb der Talsperren reguliert werden. Zurzeit ist die Wupper-Talsperre zu rund 59 Prozent gefüllt und die Bever-Talsperre zu 75 Prozent. Die Große Dhünn-Talsperre, die hauptsächlich zur Trinkwassergewinnung aber auch zur Regulierung der Dhünn dient, ist zurzeit zu 84 Prozent gefüllt.

Wie eine Auswertung des Wupperverbandes für die Messstelle Bever-Talsperre zeigt, ist in den letzten 20 Jahren die Zahl der Dauerregenphasen über ein bis zwei Tage deutlich gestiegen gegenüber den letzten 40 Jahren. „Wenn es im Wuppergebiet über ein bis zwei Tage ergiebig regnet, steigt der Abfluss in der Wupper und ihren Nebenflüssen. Um diese ergiebigen Niederschläge zu puffern, wird der Hochwasserschutzraum in den Talsperren freigehalten. Regenphasen über ein bis zwei Tage kommen gegenüber dem Zeitraum 1967 bis 1987 inzwischen rund 28 % häufiger vor“, erklärt Herbert Kisseler vom Fachbereich Wassermengenwirtschaft des Wupperverbandes. „Bei Starkregen, die kürzer als neun Stunden dauern, ist hingegen keine große Veränderung gegenüber dem Zeitraum von 1967 bis 1987 festzustellen“, sagt Herbert Kisseler.  Dauerregenphasen von ein bis zwei Tagen mit großen Regenmengen kommen am häufigsten in den Monaten September, Dezember und März vor. „Aber auch in anderen Monaten, z. B. Juli und August, hatten wir in den letzten 20 Jahren immer wieder solche Regenphasen. Daher sorgen wir dafür, dass auch in den Sommermonaten Speicherkapazität in den Talsperren zur Verfügung steht“, ergänzt Herbert Kisseler.

Um die Aktualität der Daten von Pegeln an Gewässern und Talsperren zu verbessern, stellt der Wupperverband schrittweise sein gesamtes Messnetz von ca. 50 Pegeln auf Online-Übertragung um. So ist eine schnellere Datenübertragung als über die bisher genutzte Telefonleitung möglich. Von einem Server aus können die Pegeldaten aktuell in das wasserwirtschaftliche Auswertungsprogramm des Wupperverbandes übernommen werden. So wird die Nutzung und Auswertung der Pegeldaten nicht nur für den Wupperverband komfortabler. Für die zukünftige Bereitstellung der Pegeldaten im Internet sind dann alle Daten stets aktuell.  Für den Pegel Unterburg am Eschbach wurde die Online-Übertragung schon eingerichtet. In den kommenden ein bis zwei Jahren werden die übrigen Pegel umgestellt  Der Vorteil ist, dass die Daten über den Abfluss in den Gewässern in kurzen Abständen, z. B. alle 20 Minuten, übertragen werden. Bisher wurden die Daten im Normalfall einmal pro Tag abgerufen. Wird ein bestimmter, für jeden Pegel individuell festzulegender Messwert überschritten, erfolgt eine häufigere Übertragung oder auch eine spezielle Hochwassermeldung.

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