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Der August-Waider-Platz - mit oder ohne Spielplatz?

Archivfoto: Lothar Kaiser

Im Sommer entstand dieses Foto von den Bauarbeiten am Alleecenter-Anbau. Die Bäume im Vordergrund stehen entlang des August-Weider-Weges, der künftig wieder vom Rathausplatz zur Hochstraße / Schützenstraße führen wird. Dort gab es früher auch einen kleinen Spielplatz (mit inzwischen verschrotteter Dampfwalze). Und den soll es vom kommenden Jahr ebenfalls wieder geben. Einem entsprechenden Entwurf der Verwaltung hatte Anfang Dezember der Bauausschuss zugestimmt. Er war zuvor mit den Betreibern des Alleecenters (ECE) sowie den Fachdiensten Jugend, Soziales und Wohnen und Straßen- und Brückenbau abgeklärt worden. Doch die Bezirksvertretung Alt-Remscheid, die heute tagte, könnte sich auch vorstellen, dass der schmale, gegenüber früher deutlich kleinere Platz nahe der Notausgänge des Erweiterungsbaus, der nach einem stadtbekannten Polizeibeamten in den 60-er / 70-er Jahren, Wachleiter am Hasten, benannt ist, nur eine kleine Grünanlage bekommt und stattdessen der bestehende Spielplatz auf der anderen Seite des Alleecenters gegenüber dem Teo Otto-Theater aufgewertet wird. Dies hatte namens der SPD Otto Mähler ins Gespräch gebracht. Ein Vorschlag, der die Zustimmung von Beatrice Schlieper von den Grünen fand. Angesichts der von der Verwaltung geplanten, mit 250 Quadratmetern recht kleinen Spielfläche zwischen dem Erweiterungsbau und der Stützmauer zur Schützenstraße, vom Gehweg durch einen ein Meter hohen Zaun abgetrennt, meinte sie, das grenze an Käfighaltung. Der Betreiber des Alleecenters, das ECE, stellt für die Wiederherstellung des Platzes 75.000 € zur Verfügung, wodurch der städtische Haushalt unbelastet bleibt. 62.000 Euro werden für die Herstellung des Platzes benötigt, so dass für die Spielgeräte noch 13.000 Euro übrig bleiben. Nun soll die Verwaltung am Freitag ausloten, ob das ECE dieses Geld am August-Weider-Platz verwendet sehen will oder die Verwendung des Geldes der Verwaltung ortsunabhängig überlässt.

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Kommentare

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Chronist am :

Das ECE hat der Verwaltung inzwischen mitgeteilt, über die 75.000 Euro für Spielgeräte frei verfügen zu können. Das brachte in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid wieder den Kinderspielplatz gegenüber dem Teo Otto-Theater ins Gespräch. Von dort wollen die Kommunalpolitiker alkoholtrinkende Jugendliche möglichst ferhalten. Neue Sitzbänke sollen deshalb keine Rückenlehne bekommen. Und Reinhard Bauer vom Grünflächenamt sagte zu, die Anregung von Hannelore Haaser (SPD) rechtlich prüfen lassen, ob auf Schildern ein Alkoholverbot für Spielplätze ausgesprochen werden kann. Warum eigentlich nicht? Allerdings dürfte Bauer mit seiner Vermutung Recht haben, dass Sprayer die neuen Schilder schnell wieder unleserlich machen würden.

Hans Peter Meinecke am :

Gibt es doch. Wenn dies im speziellen Fall nicht ausreichen sollte, könnte eine Ergänzung vom Rat beschlossen werden. Siehe Ordnungssatzung der Stadt Remscheid vom 15.12.2003: § 2 Verhalten auf öffentlichen Straßen und in Anlagen (1) In den in § 1 bezeichneten Straßen und Anlagen ist jedes Verhalten untersagt, das geeignet ist, andere oder die Allgemeinheit zu gefährden oder in der bestimmungsgemäßen Nutzung mehr als nach den Umständen unvermeidbar zu behindern oder zu belästigen. Unzumutbar sind insbesondere erhebliche Beeinträchtigungen, für die kein rechtfertigender Anlass besteht oder deren Ausmaß nach den Umständen vermeidbar ist. (2) Auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen und in öffentlichen Anlagen sind insbesondere verboten: Störungen durch grob anstößiges Verhalten (z.B. Lärmen, Grölen, Anpöbeln von Passanten in Form von verbaler oder körperlicher Belästigung, Liegenlassen von Flaschen, Gläsern oder Getränkedosen), Verweilen in betrunkenem, verkehrsuntüchtigem Zustand oder zur Abhaltung von Trinkgelagen,aggressives Betteln, z.B. mittels Anfassen, Festhalten, Versperren des Weges, aufdringlichen Ansprechens, Errichten von Hindernissen im Verkehrsraum, bedrängender Verfolgung, Einsetzen von Tieren; Verrichten der Notdurft außerhalb von Bedürfnisanstalten; Verunreinigen von Brunnen, Wasserbecken oder Gewässern; Übernachten, Lagern und Zelten. Die Überwachung und Ahndung wäre Sache des Ordnungsamtes.

wieland Gühne am :

Das Thema war der Wahlkampfknüller von Ex-OB Schulz (CDU). Dessen SOS-Konzept ist mit OB Wilding weitgehend eingeschlafen.

Chronist am :

Zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt Remscheid hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die vom Alleecenter zur Verfügung gestellten Gelder für die Neugestaltung des Spielplatzes am Theaterparkplatz zu verwenden. Begründung: „Die bauliche Situation am August-Weider-Platz lässt eine vernünftige Spielplatzgestaltung nicht mehr zu. Vorbehaltlich der Zuschussgewährung soll aus Sicht der SPD der Kinderspielplatz am Theaterparkplatz noch in diesem Frühjahr umgestaltet werden. Durch die Umgestaltung soll auch gewährleistet werden, dass der Spielplatz nicht länger als Aufenthaltsort für Jugendliche und Erwachsene dient.

Chronist am :

In der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid hatte Otto Mähler (SPD) für wenige Minuten die Hoffnung, dass der Spielplatz gegenüber dem Teo Otto-Theater noch in diesem Jahr mit dem Geld des Alleecenters umgestaltet werden könnte. Doch die Antwort der Verwaltung war ernüchternd: Wie viel Geld dafür zur Verfügung stehe, könne erst am 6. Juni mitgeteilt werden, und was dann geplant sei, erst am 26. August (BV-Termine). Zwischenruf von Dezernent Burkhard Mast-Weisz: "Der nächste Sommer kommt bestimmt!" Bleibt noch zu erwähnen, dass die BV dem Antrag der SPD zur Verwendung der Alleecenter-Gelder uni sono zustimmte.

Chronist am :

Die nach Wiederherstellung des August-Weider-Platz (ca. 47.300-€) noch verbliebenen 23.500, € der ECE-Projektgesellschaft sollen dem Theaterspielplatz (Kinderspielplatz Konrad-Adenauer-Str.) zugute kommen. Das beschloss jetzt die Bezitksvertretung Alt-Remscheid. Der Spielplatz sollte nicht länger als Aufenthaltsort für Jugendliche und Erwachsene dienen, sondern wieder ausschließlich den Kindern. Diesem Wunsch der BV hatte sich der Arbeitskreis Spielplätze des Jugendhilfeausschusses angeschlossen, zugleich aber die Verwaltung, beaugtragt, zusätzlich auch die Installation eines weiteren Spielpunktes auf der Alleestraße und einen wegebegleitenden Spielpunkt am August-Weider-Platz in die Überlegungen einzubeziehen. Das Konzept der Verwaltung sieht nun so aus aus: Kinderspielplatz Konrad-Adenauer-Str.: Entfernung bzw. Umsetzung der Bänke einschl. Bepflanzung, Umbau des Spielplatzes zur Förderung von Kleinkinderspielaktivitäten durch Installation eines neuen Spielgerätes und Entfernung eines wenig genutzten Kreisels bzw. einer Rutsche. Die abgebauten Geräte werden nach Überarbeitung in der Werkstatt an anderen Spielplätzen Verwendung finden; Aufstellung einer Halbrundbank mit Einzel-Gittersitzen an zentraler, gut einsehbarer Stelle. Installation des Spielgerätes „ Die tolle Rolle" im unteren Drittel der Alleestraße. (ca. 3.600 €), Einbau eines wegebegleitenden Wippbalkens im Bereich des August-Weider-Platzes (1.350-€), sofern dafür noch Geld übrig ist.

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