Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"Soziale Stadt - Impulse und Innovationen für Stadtteile"

Vergangenen Donnerstag titelte der Waterbölles: „Hiobsbotschaft: Stadtteilarbeit Rosenhügel vor dem Aus?!“, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt hatte, den Betrieb des Stadtteilbüros und die dortigen Kursangebote finanziell nicht mehr unterstützen zu wollen. - Wie hatte alles angefangen? Im November 2001! Im Rahmen der Regionale 2006 stellten die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal damals das Gemeinschaftsprojekt „Soziale Stadt - Impulse und Innovationen für Stadtteile im Bergischen Städtedreieck”“ vor, das auf Fragen der Sozial- und Wohnungsentwicklung konkrete Antworten geben sollte. Der  Strukturwandel sollte sich speziell in den Stadtteilen zeigen, die besondere soziale und städtebauliche Defizite aufwiesen. Zitat: „Gerade diese Stadteile lebenswerter zu gestalten, ihre bergischen Potenziale mit dem historisch gewachsenen Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten zeitgemäß wiederzubeleben, Wohn- und Lebenssituationen zu qualifizieren - das sind elementare Bestandteile eines Strukturprogramms für Remscheid, Solingen und Wuppertal. (…) Menschen soll durch die Verbesserung der Lebenssituation die Chance gegeben werden, … in ihrem Stadtteil zu leben, zu arbeiten, Nachbarschaften zu erfahren und Stadtkultur zu erleben - sich zu identifizieren.“ Damit war auch der Remscheider Stadtteil Rosenhügel gemeint: „Kennzeichnend für dieses Gebiet westlich der Bismarckstraße und nördlich der Burger Straße ist der Anteil unterdurchschnittlich ausgestatteter Wohnungen und unzureichender Wohnumfeldqualität. (…) Im Stadtteil leben knapp 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Anteil ausländischer Bevölkerung - insbesondere türkischer MitbürgerInnen - liegt erheblich über dem städtischen Durchschnitt. Die Quote der Sozialhilfeempfänger ist überdurchschnittlich. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote die höchste unter den Stadtteilen Remscheids.“ Daraus ergab sich damals die Idee,  für den Rosenhügel ein Stadtteilmanagement mit dem Schwerpunkt der Integration von Migranten einzurichten, u.a. für Jugendsozialarbeit, interkulturelle Erziehung, Sprachförderung, kulturelle und soziale Angebote für SeniorInnen sowie Wohnumfeldverbesserung, Beschäftigungsförderung und Qualifizierung. Auf diesen Gebieten – und darüber hinaus – leisten die Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüro Rosenhügel sehr gute Arbeit. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils sollten deshalb die Hiobsbotschaft aus Düsseldorf nicht stillschweigend hinnehmen. (siehe dazu auch den Leserbrief von Brigitte Neff-Wetzel)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!