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"Bergische Symphoniker sterben, wenn sich nichts ändert!"

Der Briefwechsel zwischen der Remscheider Wählergemeinschaft W.i.R. und Solingens Oberbürgermeister  Franz Haugüber die Zukunft der Bergischen Symphoniker geht weiter. Die W.i.R. hat gestern die Bitte an Haug wiederholt, sich für einen “Runden Tisch” einzusetzen, damit der Bestand des Orchesters gesichert werden kann. Es sei ein Vorurteil,  dass die W.i.R. gegen den Erhalt der Bergischen Symphoniker sei. Allerdings sei die „unveränderte und erhöhte Weiterfinanzierung im bisherigen Umfang gefährlich“: „Nicht nur, dass sie einen Großteil der Finanzierung unseres Kulturkonsums zukünftigen Generationen überlässt, sondern auch, weil W.i.R. dies für die Variante halten, die ein eventueller Sparkommissar am schnellsten beenden kann“, heißt es im jüngsten Brief der Wählergemeinschaft. Die W.i.R. sieht für die Symphoniker drei Optionen:

  • Aufnahme weiterer Gesellschafter: „W.i.R. haben nichts dagegen, wenn sich Radevormwald, Hückeswagen oder Wermelskirchen an der Finanzierung des Orchesters beteiligen – schließlich kommt diese Subvention ja offensichtlich auch ihren Bürgern zu Gute. Solingen und Remscheid subventionieren, andere profitieren!“
  • Fusion mit Wuppertal: „Warum sollte man nicht das erfolgreiche Integrationsprojekt ‚Bergische Symphoniker’ auf Wuppertal ausdehnen? Warum nicht eine Entscheidung über die gemeinsame Feuerwehrleitstelle mit der eines gemeinsamen Orchesters verbinden?“
  • Das Bürgerorchester: „Ein Orchester, dass von einem unabhängigen Verein getragen und finanziert wird, dem die Bürgerinnen und Bürger aus Solingen, Remscheid und natürlich auch darüber hinaus beitreten und nach ihren Möglichkeiten finanzieren, bleibt unsere Vision. Die Bildungsbürgerschaft und die Gewerbetreibenden haben in der Regel mehr finanzielle Mittel zur Verfügung als der Durchschnitt der Bürgerinnen und Bürger. Die Städte Solingen und Remscheid sollten trotzdem in diesem Verein Mitglied sein und ihren Obolus in Höhe des derzeitigen Betriebskostenzuschusses entrichten.“ Eine Finanzierung des Orchesters durch die Bürgerinnen und Bürger sei sicherer als durch städtische Haushalte  – erst Recht, wenn man mittelfristig Auflagen aus Düsseldorf erwarte.

Die Wi.R. abschließend: „Die Beschützer des Status quo sind mittelfristig die Totengräber der Bergischen Symphoniker. Nur wenn sich die Konstruktion des Orchesters nachhaltig ändert, wird es auch weiterhin Bestand in unserer Region haben! Noch ist die Zeit dafür!“

Trackbacks

Waterbölles am : Nach der Kommunalwahl ein Haustarif für die Musiker?

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„Zur mittelfristigen Fortführung der Bergischen Symphoniker gibt es keine Alternative“, stellte in der gestrigen Ratssitzung der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke fest. Dabei haben alle Fraktionen, wie Beatrice Schlieper von den Grünen ergänzte

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Kommentare

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Fraktion der W.i.R. am :

Die Bergischen Symphoniker leisten eine hervorragende Arbeit. Unabhängig davon muss sich über die Finanzierung des Orchesters Gedanken gemacht werden. Darf eine überschuldete Stadt wie Remscheid die jährlichen Zuschüsse erhöhen? 1,9 Mio. €uro jährlicher Betriebskostenzuschuss wird von den Remscheider Bürgern bezahlt. 100 €uro Zuschuss werden durchschnittlich von Remscheider Bürgern zu jeder Eintrittskarte „gesponsert“. 110 €uro pro Eintrittskarte werden die Remscheider Bürger zukünftig finanzieren müssen, wenn die jährlichen Betriebskosten um zehn Prozent auf ca. 2,1 Mio. €uro erhöht werden. 50.000 €uro (in Zukunft 55.000 €uro) kostet durchschnittlich jedes Konzert der Bergischen Symphoniker in Remscheid den Remscheider Bürgern. (Legende: Die Bergischen Symphoniker veranstalten in Remscheid pro Jahr 38 Konzerte. Bei durchschnittlich 500 Besuchern pro Konzert und einem jährlichen Zuschuss von 1,9 Mio. €uro ergeben sich durchschnittlich 100 €uro Zuschuss pro Eintrittskarte oder 50.000 €uro pro Konzert.) Um eine weitere Belastung für den Remscheider Bürger - egal ob er die Angebote der Symphoniker nutzt oder nicht - zu vermeiden, muss konstruktiv nach tragbaren Lösungen gesucht werden. Selbst wenn sich die Politik noch einmal zu einer Erhöhung der städtischen Zuschüsse für dieses Jahr durchringt, werden wir in den folgenden Jahren mit den gleichen Problemen konfrontiert werden.

Fraktion der SPD am :

Eine Nichtanpassung der Gehälter für die Bergischen Symphoniker würde unweigerlich in die Insolvenz des Unternehmens führen. Dies ist den Beschäftigten nicht zuzumuten und wäre für die Kulturlandschaft in Solingen und Remscheid eine Katastrophe. Die SPD spricht sich für eine langfristige Sicherung des Orchesters und des Kulturangebotes aus. Gleichzeitig sind aber weitere Einsparpotentiale im Kulturbetrieb, wie z.B. die Einrichtung eines gemeinsamen Kulturbüros, aufzuzeigen und zu forcieren. Die Sicherung einer freiwilligen Leistung durch eine Zuschusserhöhung kann nicht auf den Kulturbetrieb beschränkt bleiben. Seit Jahren sind die Zahlungen für freie Träger, z.B. im Jugend- und Sozialbereich, eingefroren, so dass den Trägern kaum noch Luft zum Atmen bleibt. Eine Anpassung, zumindest auf dem Niveau der Tarifsteigerung, ist zu überprüfen. „Die SPD setzt sich hier für eine weitgehende Gleichbehandlung und die Sicherung der sozialen Infrastruktur ein“, so Fraktionsvorsitzender Hans Peter Meinecke. (Martin Brink, FRaktionsgeschäftsführer)

Michael Dickel am :

Habe ich in Wirtschaftskunde nicht aufgepasst? Warum führt eine ausbleibende Steigerung der Gehälter in die Insolvenz? Müsste es nicht eigentlich genau umgekehrt sein? Ich persönlich bin für eine Steigerung der Gehälter und für die Aufrechterhaltung des Orchesters - ohne Wenn und Aber. Es ist für mich eine städtische Leistung, die dem Bürger selbst zugestanden wird. Aber eine Kompensation (nicht zu verwechseln mit Komposition) im städtischen Haushalt muß (!!!!!) erfolgen.

Chronist am :

Zur Ratssitzung nächste Woche Donnerstag hat die W.i.R.-Fraktion die Verwaltung gebeten, vor der Abstimmung des Tagesordnungspunktes „Bergische Symphoniker, Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH, Gesellschafterversammlung“ die Besucherzahlen für die 38 in Remscheid durchgeführten Konzerte in der Spielzeit 2007/2008 zu nennen. Begründung: "Obwohl im Vorfeld der Kulturausschusssitzung vom 03.02.2009 angekündigt wurde die gewünschte Information zu liefern, wurde die W.i.R.-Fraktion auf die nächste Sitzung im März 2009 vertröstet. In der Ratssitzung am 12.02.2009 erwartet die W.i.R.-Fraktion von der Verwaltung vor der entscheidenden Abstimmung über die Erhöhung des Betriebs-kostenzuschusses eine Aussage über die Besucherzahlen der Konzerte der Bergischen Symphoniker."

Fraktion der W.i.R. am :

Anlässlich unserer Flyer-Aktion am 14.Januar vor dem Teo Otto Theater haben wir folgende Aussagen gemacht: 100,- Euro Zuschuss werden durchschnittlich von Remscheider Bürgern zu jeder Eintrittskarte „gesponsert“. 110,- Euro pro Eintrittskarte werden die Remscheider Bürger zukünftig finanzieren müssen, wenn die jährlichen Betriebskosten um zehn Prozent auf ca. 2,1 Mio. Euro erhöht werden. Diese Berechnung war leider falsch. W.i.R. sind bei unserer Berechnung zu optimistisch von ca. 19.000 Besuchern der Konzerte der Bergischen Symphoniker in Remscheid ausgegangen. Inzwischen liegen die von der Verwaltung ermittelten tatsächlichen Besucherzahlen für die Spielzeit 2007/2008 in Höhe von 12.329 Besuchern vor. Durch die neuen Informationen verändern sich die Zahlen wie folgt: 150,- Euro Zuschuss werden durchschnittlich von Remscheider Bürgern zu jeder Eintrittskarte „gesponsert“. 165,- Euro pro Eintrittskarte werden die Remscheider Bürger zukünftig finanzieren müssen, wenn die jährlichen Betriebskosten auf ca. 2,1 Mio. Euro erhöht werden. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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