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Warum die Krankenkassenbeiträge Achterbahn fahren

Von Hans Gerd Göbert

Man stelle sich einmal vor, ein Unternehmen würde Monate vor dem Inkrafttreten eine Preiserhöhung von 17,4 Prozent ankündigen und bereits zehn Tage nach Gültigkeit eine Preissenkung um 3,9 Prozent beschließen, die wiederum aber erst in sechs Monaten wirksam wird. Nein, es handelt sich nicht um die geniale Strategie bei den Gaspreisen der EWR. Die versucht immer noch, was diesbezüglich um sie herum geschieht, zu ignorieren und auszusitzen. Auch nicht um die Automarke mit dem Stern, die sich mitten in der größten Krise völlig antizyklisch verhält und die Preise anhebt. Es geht auch nicht um viele Lebensmittelhändler (neudeutsch "Discounter"), die im vergangenen Jahr ihre Preise gnadenlos erhöht haben und sich nun erschrecken, dass sich das auf den Umsatz auswirkt. Es geht um die Gesundheitspolitik, um den Gesundheitsfonds, den epochalen Entwurf einer Frau Schmidt und die neuen Krankenkassenbeiträge, von einer Regierung durchgewinkt, die offenbar gar nicht richtig wusste, was sie da beschlossen hat.

Weil die Politiker bei den Leuten auf der Straße punkten wollten, damit diese nicht merken, wie wenig sie eigentlich von dem Rettungspaket mitbekommen, hat man sich gesagt: „Nehmen wir doch von dem größten Blödsinn der letzten Jahre ein Scheibchen wieder weg.“ Frau Schmidt wird das nicht merken und wenn doch, hält sie schön die Klappe. Das Volk wird sich aber in den Armen liegen und singen: „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehn“. Und übersieht dabei, dass Preissteigerungen in allen Lebensbereichen beinahe täglich erfolgen.

Denn bereits heute berichten die Medien, dass manche Politiker der Meinung sind, die Rentner sollten sich doch auch bitte an dem Konjunktur-Rettungspaket beteiligen. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn man nicht schon lange diejenigen ausfindig gemacht hätte, die das alles finanzieren sollen. Bereits am Sonntag hat das Volk aber die Gelegenheit, an der Wahlurne seine Meinung zu äußern. Warten wir also mal ab, wie sich dann die ganzen Placebos auswirken.

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