Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Deponie

Archiv-Luftbild: Ulrich Dreesen

Was soll aus der Deponie an der Solinger Straße werden? Vor allem aber: Woher soll das Geld für die Umgestaltung der Fläche kommen? Denn davon hat die Stadt bekanntlich herzlich wenig. Deshalb soll ein Fördertopf angezapft werden: „Ziel2“. Dieses Landprogramm, das sich auf 1,3 Milliarden Euro aus dem EFRE-Fonds der EU stützt, soll Städte und Regionen attraktiver und lebenswerter machen. Ein Naherholungsgebiet auf der ehemaligen Deponie wäre somit förderungswürdig. Bis zum 30. Juni will die Stadt den Antrag auf „Beihilfe“ stellen. Vorausgehen wird auf „Empfehlung“ des Landes ein Ideenwettbewerb, an dem sich Landschaftsplaner wie interessierte Bürger beteiligen können. Einige Vorgaben hierfür sind schon jetzt klar: Von den insgesamt 20 Hektar werden in Absprache mit der Höheren Forstbehörde sieben Hektar wieder aufgeforstet – schließlich war der Hang zum Morsbachtal bewaldet, bevor dort der erste Müll abgekippt wurde. Und auch der von den Grünen angeregte Prüfauftrag  für eine Photovoltaik-Anlage (auf ein bis zwei Hektar) nebst Lehrpfad zu erneuerbaren Energien soll in den Wettbewerb einfließen, ebenso die Frage nach dem künftigen Standort des städtischen Wertstoffhofes.

Der Flächennutzungsplan der Stadt Remscheid sieht für das Deponiegelände eine Nutzung als Park bzw. Sport-/Spiel- und Freizeitanlage sowie Wald vor. Zitat aus der Verwaltungsvorlage: „Auf Grund der aktuellen Haushaltslage ist die Stadt Remscheid nicht in der Lage, die städtebaulichen Vorgaben ohne Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel umzusetzen. Es ist daher beabsichtigt, Mittel des Ziel-2-Förderprogramms für NRW (Städtebauförderung, Erlebnis NRW) zu beantragen. Entsprechend der Aussagen mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr ist hierzu ein Wettbewerbsverfahren erforderlich. Mit diesem soll das beste Folgenutzungskonzept für diesen städtebaulich und baulich-konstruktiv anspruchvollen Standort gefunden werden. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die ästhetische, technische, funktionale, ökologische wie auch die wirtschaftliche Qualität gelegt.“

Da die Gesamtrekultivierung der Deponie nach ihrer Schließung im Sommer 2009 noch bis maximal 2015 andauert, will die Verwaltung durch die Gestaltung und Freigabe von Teilflächen nach Möglichkeit schon früher eine öffentliche Nutzung (Naherholung) ermöglichen. Für Bürger/innen und Politik ist eine Begehung des Geländes mit anschließendem Kolloquium vorgesehen. Hierbei besteht für Planer und Bürger die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Vorgesehen ist, die Entwürfe der Planer, die sich am Wettbewerb beteiligen, durch eine Jury zu bewerten und öffentlich vorzustellen. Vier Planerteams sollen sodann beauftragt werden (ähnlich wie im vergangenen Jahr in Honsberg), ihre Entwürfe vertiefend zu bearbeiten. Nach Auswahl des Siegerentwurfs (voraussichtlich im Juni) sollen die Entwürfe dann in der Bezirksvertretung, im Bauausschuss und im Hauptausschuss präsentiert und zusätzlich für die Dauer von vier Wochen öffentlich ausgestellt werden.

Trackbacks

Waterbölles am : Am 5. März endet die Bewerbungsfrist zum Ideenwettbewerb

Vorschau anzeigen
Pressemitteilung der Stadt Remscheid Eine freizeitbezogene und in die Landschaft eingebundene Folgenutzung der rund 22 Hektar großen Fläche  der Deponie Solinger Straße eröffnet jetzt große Chancen - für unsere Stadt und für die ganze Region. Ein Le

Waterbölles am : Ein weites Arbeitseld für Oberbürgermeisterin Beate Wilding

Vorschau anzeigen
  Waterbölles-Kommentar Kommunikation ist alles! Und da hat die Verwaltung offensichtlich ein erhebliches Erkenntnis-Defizit. Und ein Defizit in Sachen Demokratie. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, im „politischen Geschäft“ störe die Öffent

Waterbölles am : Ein weites Arbeitseld für Oberbürgermeisterin Beate Wilding

Vorschau anzeigen
  Waterbölles-Kommentar Kommunikation ist alles! Und da hat die Verwaltung offensichtlich ein erhebliches Erkenntnis-Defizit. Und ein Defizit in Sachen Demokratie. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, im „politischen Geschäft“ störe die Öffen

Waterbölles am : Ein weites Arbeitsfeld für Oberbürgermeisterin Wilding

Vorschau anzeigen
Waterbölles-Kommentar Kommunikation ist alles! Und da hat die Verwaltung offensichtlich ein erhebliches Erkenntnis-Defizit. Und ein Defizit in Sachen Demokratie. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, im „politischen Geschäft“ störe die Öffentlichke

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Zuerst wollte die CDU den Tagesordnungspunkt in der gestrigen Hauptausschuss-Sitzung vertagen (nachdem auch die BV Alt-Remscheid vertagt hatte), stimmte schließlich jedoch zusammen mit den übrigen Fraktionen für den Start des Wettbewerbverfahrens. Für die Grünen hatte zuvor Beatrice Schlieper erklärt, sie sehe die Notwendigkeit einer Vertagung nicht (die Verwaltung hatte den Photovoltaik-Vorschlag der Grünen berücksichtigt). Und Oberbürgermeisterin Beate Wilding hatte davor gewarnt, durch zeitliche Verzögerungen womöglich Fördermittel zu gefährden, auf die die Stadt dringend angewiesen sei. Die Verwaltung hatte auf das Ende der Bewerbungsfrist am 5. März verwiesen und die am 2. Februar geplante Veröffentlichung der Wettbewerbsausschreibung im Amtsblatt. Ein Einführungskolloqium ist für den 23. März geplant.

Chronist am :

Geschlossen stimmten die Bauausschussmitglieder heute für den Ideenwettbewerb. Zuvor hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein noch einmal die Übereinkunft mit der Oberen Forstbehörde erläutert (und sich bei Forstamtsleiter Markusd Wolff bedankt), wonach von den 22,1 Hektar 7,1 wieder aufgeforstet werden sollen. Macht dann zusammen mit den bereits bewaldeten 1,5 Hektar 8,6. Von der dann zur Verfügung stehenden Grünfläche in der Größe von 13,5 Hektar sind zwei für die Photovoltaikanlage bestimmt.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding am :

Durch die Einstellung des Betriebes der Deponie Solinger Straße zum 15. Juli 2009 bietet sich für die Stadt Remscheid eine einzigartige Chance: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Brückenpark Müngsten gelegen, als Bindeglied zwischen den Radwegen auf ehemaligen Bahntrassen, in greifbarer Nähe zum Stadtkern und eingebettet in unsere ausgesprochen reizvolle Landschaft, erfüllt die bisher als Deponie genutzte Fläche nach ihrer Rekultivierung die Voraussetzungen, um neue attraktive Nutzungsmöglichkeiten zu erschließen. Bewusst wurde im Vorfeld auf eine Eingrenzung der möglichen Nachnutzung verzichtet. Im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, den politischen Vertretern und den technischen Fachleuten sind viele Ideen an mich herangetragen worden, die es nun zu bündeln und weiterzuentwickeln gilt. Der Steilhang der Deponie - Herausforderung in technischer und konditioneller Hinsicht - birgt viele Optionen, um ein Terrain für ambitionierte Sportler und Erholungssuchende zu entwickeln. Zu jeder Planung gehören das Einstimmen, das Analysieren und das Entwickeln - im direkten Dialog von Experten und Verwaltung mit den Remscheiderinnen und Remscheidern. Dazu möchte ich Sie herzlich einladen. Im Rahmen einer öffentlichen Einführungsveranstaltung am 23. März mit Begehung des Geländes können Vorgaben, Ideen und Vorschläge geäußert und in den Planungsprozess eingebracht werden. Vier ausgewählte Planerteams werden in einer Zwischenpräsentation der Politik und Verwaltung [am 14. Mai 2009, ab 19 Uhr] und allen interessierten Remscheiderinnen und Remscheidern [am 15. Mai 2009 ab 18 Uhr] ihre ersten Überlegungen vorstellen, Hinweise entgegennehmen und Fragen beantworten. Die Planungsbüros haben dann bis zum 9. Juni Zeit, ihre Ideen zu durchdenken und auszuarbeiten. Die Vorschläge werden anschließend öffentlich vorgestellt. Jetzt wird die Zukunft der„Deponie Solinger Straße“ geplant - Gestalten Sie mit!“ (Auszüge aus einem Offenen Brief)

Michael Dickel am :

Wer kann die öffentliche Einführungsveranstaltung besuchen? Leider wieder nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung. Diejenigen die "normal" arbeiten, stehen nicht zum ersten Mal außen vor. Schade.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!