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Ein harmonischer Empfang mit launigen Geschichten

Foto: Lothar Kaiser

Im vorigen Jahr konnten die Teilnehmer des Bürgerempfangs der Bezirksvertretung Lennep ein Sparschwein zu Gunsten der Turmsanierung der Evangelischen Kirche füttern. Gestern, beim mittlerweile zehnten Bürgerempfang an gleicher Stelle, war der Inhalt für den Kulturzentrum Klosterkirche e.V. bestimmt. Ein Dankeschön auch dafür, dass dieser Verein den Minoritensaal der BV all die Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Auch in diesem Jahr wurden die Gäste wieder von den Mitgliedern der BV bedient. Und wieder gab es die Schnittchen gratis, zum Selbstkostenpreis hergestellt von einem Lenneper Metzgermeister, den Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rohrweck darob wärmstens empfahl, während für das Kölsch wieder ein Euro fällig wurde. „Eine etwas merkwürdige Art von Gastfreundschaft“, befand Rohrweck und verwies wiederum auf den gekürzten Repräsentationsetat der BV. Für Claudia Hellwig vom Klosterkirche e.V. gab es deshalb auch keinen Blumenstrauß („zu teuer“), sondern eine Flasche Sekt („tropft nicht“). Die gab es auch für Sylvia Tarhan, die Leiterin des Chores „Coro Rociero“, der den Empfang musikalisch umrahmte (siehe waterboelles-vereint.de).

Dr. Heinz Dieter Rohrweck. Foto: Lothar KaiserFünf Monate vor der nächsten Kommunalwahl war dem gut aufgelegten „Bezirksbürgermeister“, so werden die Bezirksvorsteher künftig heißen, nach Harmonie zumute: „Keine Reizworte siehe letztes Jahr, keine Selbstbeweihräucherung, was alles so toll war.“ Stattdessen launige Geschichten zum Verhältnis Bürger und Stadtverwaltung am Beispiel des Bürgers Dieter Rohrweck (nachzulesen unter waterboelles-erzaehlt.de). Rohrwecks Sorge: „In Lennep werden wir nicht weiterkommen, solange wir es in der Verwaltung mit buchstabengläubigen Mitarbeitern zu tun haben, die eher die Vorschriften in zehn Fremdsprachen übersetzen würden, als nach der großzügigen bürgerfreundlichen Ausnahme zu verfahren.“ Für die nächste Wahlperiode wünschte er sich „konstruktiv vorausschauende, die eine oder andere Vorschrift großzügig und bürgernah interpretierende Mitarbeiter“, wobei er in seinen Dank für gute Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren „ausdrücklich einige Mitglieder der Verwaltung“ mit einschloss: „Viele Beschlüsse waren einstimmig, kein BV-Mitglied widersprach, wenn ein Bürger in der Sitzung entgegen aller Vorschriften das Wort ergriff. Die Diskussionen waren zwar manchmal heftig, aber niemand fühlte sich ernsthaft persönlich angegriffen (ausgenommen vor längerer Zeit mal ein hochrangiger Mitarbeiter der Verwaltung - wir erinnern uns)“. Damit war der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl gemeint, der nach dieser Auseinandersetzung an keiner BV-Sitzung mehr teilgenommen hatte.

 

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Chronist am :

Durch den Verkauf von Getränken kamen beim Neujahrtsempfang der BV Lennep 428,27 Euro ein. Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Rohrweg übergab das Geld in der gestrigen BV-Sitzung mit herzlichem Dank für die Gasrtfreundschaft an Claudia Hellwig vom Klosterkirche e.V.

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