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Honsberg: Nur 17 Schüler in der neuen Eingangsklasse

Dass zum Schuljahr 2009/2010 in Remscheid mehr Kinder (1.127) schulpflichtig werden als im Vorjahr (1.034) ist keine Trendwende, sondern lediglich auf das Schulgesetz NRW und das sukzessive Vorziehen des Einschulungsalters zurückzuführen. „Insgesamt betrachtet setzt sich der Trend der rückläufigen Schülerzahlen fort“, steht in dem Bericht der Verwaltung, mit dem sich heute der städtische Schulausschuss befassen wird. Im neuen Schuljahr wird die Zahl der angemeldeten ausländischen Kinder, Kinder aus Aussiedlerfamilien und Asylbewerberfamilien (Kinder mit Migrationshintergrund) bei fast 50 Prozent liegen (im Vorjahr waren es ca. 53 Prozent). Davon wiederum besitzt fast jedes dritte Kind noch eine weitere Staatsangehörigkeit neben der deutschen.

Voraussichtlich werden zum neuen Schuljahr 46 Eingangsklassen gebildet; hinzu kommen drei jahrgangsübergreifende Montessoriklassen - jeweils eine an der GGS Hackenberg, GGS Siepen und GGS Goldenberg. Demgegenüber laufen 50 Klassen zum Ende des vierten Schuljahres aus. Durch den Wegfall der Schulbezirke würden sich - ähnlich wie im Vorjahr - keine gravierenden Wanderungsbewegungen aus den ursprünglichen Schulbezirken heraus ergeben, stellt die Verwaltung fest. Offenbar habe eine „wohnortnahe Beschulung“ für Familien weiterhin hohe Priorität. Dennoch ergebe sich aus den rückläufigen Schülerzahlen für die Folgejahre Handlungsbedarf: „An einigen Grundschulen wird der Mindestwert von 18 Kindern pro Klasse unterschritten.“  Entsprechend den Anmeldezahlen und unter Berücksichtigung des Klassenrichtwerts von 24 Kindern pro Klasse werden im neuen Schuljahr die GGS Steinberg, GGS Honsberg, GGS Reinshagen sowie die GGS Freiherr-vom-Stein voraussichtlich jeweils eine Eingangsklasse weniger bilden als vorgesehen.

An der KGS Am Stadion und der GGS Hackenberg übersteigen dagegen die Anmeldungen die beschlossene Klassenzahl. An der Katholischen Grundschule Am Stadion soll deshalb eine zusätzliche (dritte) Eingangsklasse gebildet werden. Die GGS Hackenberg ist dagegen räumlich nicht in der Lage, alle angemeldeten Kinder aufzunehmen (maximal 60 Kinder in zwei Eingangsklassen und 13 Kinder in den jahrgangsübergreifenden Montessoriklassen). Die Verwaltung: „Für eine wohnortnahe Beschulung stehen alternativ ausreichende Kapazitäten an den benachbarten Grundschulen zur Verfügung.“

Ein größeres Problem für die Schulverwaltung ergibt sich auf dem Honsberg: Das Schulgesetz NRW schreibt für Grundschulen mit weniger als zwei Eingangsklassen pro Jahrgang die Errichtung  eines Grundschulverbunds vor. Beschlussvorschlag der Verwaltung zur heutigen Schulausschuss-Sitzung: „Die Gemeinschaftsgrundschule Honsberg  wird ab dem Schuljahr 2009/2010 organisatorisch als Teilstandort der Gemeinschaftsgrundschule Kremenholl geführt.“ Bedingt durch einen starken Schülerrückgang entwickele sich die GGS Honsberg bereits seit dem Schuljahr 2008/2009 hin zur Einzügigkeit. Auch im kommenden Schuljahr (17 Anmeldungen) könne wieder nur eine Eingangsklasse gebildet werden; der gesetzliche Mindestwert von 18 Kindern pro Klasse werde unterschritten. Aus Sicht der Verwaltung ist die Erhaltung des Schulstandortes Honsberg aber sowohl für ein schulisches Angebot als auch für den bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen in der Offenen Ganztagsschule weiterhin erforderlich. Die Gremien beider Schulen beschäftigen sich bereits seit einem Jahr mit dem neuen Schulverbund.

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