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Geld für Kletterwand soll Spielplätzen zugute kommen

Im Rahmen des städtebaulichen Vertrages war zwischen der Stadt Remscheid und dem Investor des Hauptbahnhofsareals, HBB aus Lübeck, vereinbart worden, an der Außenfassade des Park & Ride-Hauses südlich der Gleise auf Kosten von HBB eine Kletterwand zu errichten. Dazu wird es nun doch nicht kommen. In der morgigen Sitzung des städtischen Hauptausschusses möchte sich die Verwaltung vielmehr von der Politik den Auftrag erteilen lassen, mit HBB über die Verwendung der zweckgebundenen Mittel (für die Kletterwand) auf anderen Spielplätze im Stadtgebiet zu verhandeln. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein heute gegenüber dem Waterbölles: „Wir haben nach einem Betreiber für die Kletterwand gesucht, haben aber keinen gefunden. Das Angebot ist mittlerweile recht groß, der Bedarf nach einer weiteren Kletterwand demzufolge gering!“ In der Veraltungsvorlage liest sich das so:

„Um den Betrieb und den Erhalt der Kletterwand sicherzustellen, hat es einen internen Abstimmungstermin mit den Vertretern des Sportamtes und der Kraftstation, die eine ähnliche Anlage bereits betreiben, gegeben. Hierbei wurde erörtert, dass der Betrieb einer solchen Outdoor-Anlage an dieser Stelle aus heutiger Sicht dauerhaft nicht gewährleistet werden kann. In der Vergangenheit fand die Idee des Kletterns und des Klettersports regen Zulauf. In den letzten Jahren entwickelten sich einige Standorte in Wuppertal, Wermelskirchen und auch an Remscheider Schulen. Die ähnlich hohe Kletterwand in der Kraftstation in mittelbarere Nähe zum Hauptbahnhofsareals wird indoor - und somit wetterunabhängig - betrieben.“

Zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlungen mit HBB sei die Errichtung einer Kletterwand die richtige Entscheidung gewesen. Inzwischen seien jedoch die Zielgruppen „mit attraktiven Klettermöglichkeiten versorgt“. Eine Kletterwand am Hauptbahnhof könne deshalb nicht wirtschaftlich betrieben werden und würde in einigen Jahren voraussichtlich ungenutzt brach liegen. Die Verwaltung empfiehlt daher, die von HBB zur Verfügung stehenden Gelder anderweitig für Kinderspielplätze einzusetzen. Im Auge hat Stadtplaner Sonnenschein dabei den Spielplatz, den die Stadt auf dem oberen Teil des ehemaligen Hallenbad-Grundstücks zwischen Palm- und Freiheitstraße vorgesehen hat, für den aber zurzeit kein Geld vorhanden ist. Im Übrigen soll es, so Sonnenschein weiter, angrenzend an den Neubau von HBB bei einer Spielfläche für Kinder bleiben.

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Waterbölles am : Auch Sportvereine hatten an Kletterwand kein Interesse

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Eine Kletterwand am Bahnhof wird es nicht geben. Das Interesse der Jugendlichen an dieser Trendsportart habe nachgelassen, und das bestehende Angebot sei ausreichend, hieß es gestern im Hauptausschuss. Gegen die Stimmen der CDU, die das Thema gerne vertag

Kommentare

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Chronist am :

Der Jugendrat befasste sich am Dienstag mit der Kletterwand. Er schlug Verwaltung und HBB vor, das Geld für die Kletterwand – die nicht von Kindern, sondern von Jugendlichen genutzt worden wäre - entsprechend der Zielgruppe in Einrichtungen oder Plätze zu investiert, die Jugendliche nutzen.

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