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Probleme mit den Bussonderspuren: Wiederholt tiefe Rillen

Die Bussonderspuren Markt und Konrad-Adenauer-Straße sind seit mittlerweile zehn Jahren für den städtischen Fachdienst Straßen und Brückenbau ein Problemfall. Wiederholt mussten sie überarbeitet werden (im August 1996, Juli 1999, August 2001 und Juni 2002). Und in der Dezember-Sitzung des Bauausschusses hatte Otto Mähler (SPD) auf neue Mängel hingewiesen: Die Pflasterung in der Bussonderspur am Markt habe sich in Teilflächen gelöst. Ob die Verwaltung da noch Gewährleistungsansprüche geltend machen könne, wollte er da wissen. Die Antwort kam in der gestrigen Sitzung von Fachdienstleiter Gerald Hein: „Nur bedingt!“ Zugleich legte Hein einen ausführlichen schriftlichen Bericht vor. Der „extrem hohen Belastung durch den Busverkehr (ca. 1.000 Busse pro Tag)“  habe das herkömmliche Pflaster nicht standgehalten. Daher habe man es im Sommer 2006 vor dem Teo- Otto-Theater mit einem  Betonpflaster (ca. 40 Quadratmeter) nebst Spezialfugenmörtel versucht. Aber auch das habe dem starken Busverkehr nicht standhalten können. Zitat aus dem Bericht:

„Als weiterer Lösungsversuch wurde im Sommer 2007 die Bussonderspur am Markt in kleinere Teilflächen unterteilt. Die Betonriegel sollen die Schubkräfte von den Bussen ableiten, so dass die Pflasterfläche nicht mehr so stark beansprucht wird (eine zusammenhängende Pflasterfläche ist wesentlich größeren Schubkräften ausgesetzt).“ Aber auch das brachte nicht den gewünschten Erfolg. Pech: „Da die Pflasterbauweise in Bussonderspuren bei der vorhandenen Verkehrsbelastung nicht den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entspricht, hat die Stadt keine Gewährleistungsansprüche gegenüber der bauausführenden Firma.“

Aufgrund der schlechten Erfahrung mit der Pflasterbauweise für Bussonderspuren hat der Fachdienst sich im vergangenen Jahr für eine halbstarre Straßendecke aus Asphalt entschieden - vor dem Teo-Otto-Theater und auch am Markt Richtung Friedrich-Ebert-Straße. Hein gestern: Schon bei der Bauabnahme seien im Asphalt Risse protokolliert worden. Hier habe die Stadt sehr wohl Gewährleistungsansprüche gegenüber der ausführenden Firma. Über die Reparatur werde nach Ende der Winterperiode 2008/2009 entschieden.

Auf die Frage Mählers, in welcher Höhe die Stadtkasse bislang mit den Reparaturen und Experimenten auf den Bussonderspuren belastet worden sei, war Gerald Hein nicht vorbereitet; die Antwort will er nachreichen. „Dafür interessiere ich mich auch“, meinte Hilmar Somborn, der Vorsitzende des Finanzausschusses.  

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Kommentare

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Chronist am :

Die Frage nach den bisherigen Kosten der Instandsetzung der talwärtigen Busspur at die Verwaltung heute im Bauausschuss beantwortet: 28.500 Euro für Pflasterung, 18.500 für Schubriegel und 9.500 Euro Nebenkosten macht zusammen 56.500,00€. Bei einer neuerlichen Sanierung in „halbstarrer" Bauweise bleiben allerdings die Schubriegel erhalten, und auch das Pflaster kann (an anderer Stelle) wieder verwendet werden. Otto Mäher (SPD) stellte in der Sitzung noch einmal fest, da sei wohl wegen fehlender Gewährleistungsansprüche Geld im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt worden.

Chronist am :

Die Frage nach der Haltbarkeit einer Sanierung der Busspur ("halbstarr") beantwortete Gerald Hein gestern im Finanzausschuss: "Etwa zehn Jahre." Die Gewährleistung der Baufirma ende nach fünf Jahren.

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