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Bald drei Spielhallen an der Achse Remscheid/Lennep

Schon jetzt können an der Neuenkamper Straße bis nachts um 3 Uhr die Spielautomaten gefüttert werden. In direkter Nachbarschaft will demnächst eine zweite Spielhalle eröffnen. Foto: Lothar KaiserSeit Montag betreibt die Deutsche Telekom in Alt-Remscheid nur noch den „T-Punkt“ an der Alleestraße. Der an der Neuenkamper Straße wurde vergangenen Montag in aller Stille dichtgemacht. In der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd will die SPD (17.30 Uhr Heinrich-Neumann-Schule, Engelbertstraße) das zum Thema machen. „Ist der Stadtverwaltung die Nachfolgenutzung der freiwerdenden Immobilie bekannt? Welche Nutzungsmöglichkeiten sind aufgrund des geltenden Bebauungsplanes möglich?“ Die jüngste Debatte um die Nutzung von Grundstücken an der Bundesstraße in Lennep habe gezeigt, wie wichtig die frühzeitige Information und Debatte über entsprechende Nutzung von Grundstücken an den zentralen Verkehrsachsen sei. SPD-Sprecher Wilhelm Korff: „Die SPD möchte diesen Impuls frühzeitig geben, um eine weitere Spielhalle oder einen Discounter an diesem Standort zu vermeiden.“ Das aber dürfte wohl kaum gelingen. Denn für die Immobilie an der Neuenkamper Straße, die die Telekom für ihren „T-Punkt“ (speziell für gewerbliche Kunden) vor einigen Jahren von dem Remscheider Bauunternehmer Wolf-Dietrich Spelsberg  gemietet hatte, scheint der Nachmieter schon festzustehen: ein Spielhallenbetreiber.

Seit Montag ist der T-Punkt an der Neuenkamper Straße geschlossen. Dort soll eine Spielhalle entstehen. Foto: Lothar KaiserWie die Bergischen Morgenpost heute berichtet, habe die Telekom Spelsberg diesen Untermieter für die Restlaufzeit ihres Mietvertrages (bis 2012) präsentiert, und er habe „zähnerknirschend zugestimmt“. Sobald das Gebäude umgebaut ist, und da hat es der neue Untermieter eilig, soll die neue Spielhalle eröffnet werden. Damit wären’s dann an der Neuenkamper Straße schon zwei; in dem früheren Schnellimbiss „Kentucky Fried Chicken“ stehen bereits Spielautomaten. Mit „Groschengräbern“ lässt sich offenbar mehr verdienen als mit Hähnchenschenkeln. Auch mehr als mit Accessoires zur Wohnkultur. Denn bekanntlich soll ja auch aus dem „Atrium“ an der Trecknase eine Spielhalle werden. Ebenfalls „zähneknirschend“ hatten das am 20. August 2008 die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep zur Kenntnis genommen. Verhindern konnten sie es nicht.

Trackbacks

Waterbölles am : Bald eine zweite Spielhalle an der Alten Bismarckstraße

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„Bald drei Spielhallen an der Achse Remscheid/Lennep“, titelte der Waterbölles am 28. Januar. Verlängert man die Achse von der Neuenkamper Straße bis zum Markt, wird es bald eine Spielhalle mehr sein. An der Neuenkamper Straße ersetzten Spielhallen den fr

Kommentare

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Chronist am :

Die Anfrage der SPD zur Schließung des T-Punktes hatte sich eigentlich schon vor der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd erledigt. Gleichwohl wünschte sich Willi Korff von der Verwaltung, „alles zu versuchen, dass das Gebäude vernünftiger genutzt wird als durch eine Spielhalle“. Woher aber einen neuen Mieter nehmen? „Wir haben da kaum eine Chance“, stellte Herbert Wilke (CDU) fest. Das wäre möglich anders, wenn nicht damals eine Fraktion (gemeint war wohl die CDU) den Bebauungsplan für die Neuenkamper Straße „durchgepeitscht“ hätte, kritisierte Stefan Grote (SPD). So aber sei der Bebauungsplan „wenig vernünftig“ und ohne Einzelhandelskonzept beschlossen worden.

Chronist am :

An der Neuenkamper Straße bestehe „fachlich ein Gewerbegebiet“, stellte heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd Planungsamtsleiter Klaus-Udo Quadflieg fest. Damit sei der „gestalterische Spielraum der Stadtverwaltung dort sehr gering“. Vor fünf Jahren wäre es besser gewesen, für das Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen, gab Quadflieg Stefan Grote (SPD) Recht. „Aber inzwischen ist der Zug abgefahren!“ Das hinderte Grote aber nicht daran, im Namen der SPD auch jetzt noch den Prüfauftrag für einen Bebauungsplan zu beantragen, um weitere Spielhallen an dieser Stelle nach Möglichkeit zu verhindern. Merke: Am 14. Januar hat die Verwaltung die Baugenehmigung für eine Spielhalle im ehemaligen T-Punkt erteilt.

Hans Gerd Göbert am :

Wie sich die Dinge doch stets wiederholen, und irgendwie haben leider alle recht. Vor einigen Jahren plädierte die BV mit Bernd Röntgen (CDU) und mir (SPD) vergeblich für einen Erhalt der Post am Zentralpunkt. Auch da zog bekanntlich eine Spielhalle ein, weil es sich um eine schlichte Nutzungsän-derung handelte, wie jetzt auch an der Neuenkamper Straße. Die Politik hat auf so etwas keinen Einfluß, darf nur protestieren. So stellt Hans Herbert Wilke zurecht fest, dass die BV kaum eine Chance hat. Aber auch Stefan Grote liegt richtig, dass alles anders gelaufen wäre, wenn die CDU damals den B-Plan nicht "durchgepeitscht" hätte. Damit zeigt sich heute eindeutig, dass die damalige Politik der CDU viel zu kurz gesprungen war, nicht zu vergessen auch eine Dame der FPD. So haben wir alle nun den Salat. Immer unter der Voraussetzung, dass die Aussage der Verwaltung richtig ist, die Politik habe bei Nutzungs-änderungen kein Mitspracherecht. Das mögen allerdings andere klären. Fait votre jeux!

Fraktion der CDU am :

Zur weiteren Entwicklung an der Neuenkamper Straße hat sich unsere Fraktion in der Bezirksvertretung Süd ebenfalls gegen weitere Spielhallen ausgesprochen, aber darüber hinaus die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob seitens des Eigentümers des bisherigen T-Punktes Verhandlungen zu Alternativen, beispielsweise einem Autohaus, geführt werden können. (Philipp Veit)

Martin Heyder am :

Herr Veit, wo sehen Sie den Unterschied zwischen den Unternehmen: Spielhallen und Autohaus?

Lothar Kaiser am :

Wer die Hilflosigkeit der Verwaltung (ohne Bebauungsplan) in Sachen Spielhallen längere Zeit bedenkt, der kann wie Günter Bender von den Grünen heute im Bauausschuss zu folgender Erkenntnis kommen: "Machen Sie aus der Not eine Tugend und sorgen Sie dafür, dass da ein Casino hinkommt!" Damit war ein Spielcasino à la Spielbank Hohensyburg gemeint. Bender hatte die Lacher auf seiner Seite.

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