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Viele Häuser an der Kölner Straße sind sanierungsbedürftig

Gestern in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule: Bürgeranhörung zum "Stadttumbau West" für die Lenneper "Neustadt". Foto:Lothar Kaiser

 

Leere Büros im ehemaligen RWE-Verwaltungsgebäude am Lenneper Bahnhof.Auch die Lenneper Neustadt braucht eine Frischzellenkur“, titelte der Waterbölles am 20. August vergangenen Jahres, nachdem Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in der Bezirksvertretung Lennep für das das Gelände zwischen der Bahntrasse im Westen, der Kölner Straße im Osten, Berg- und Poststraße im Norden und Ringstraße im Süden ein städtebauliches Entwicklungskonzept empfohlen hatte. Das Geld dafür erhofft sich die Stadt - wie beim Honsberg- vom Land über das Förderprogramm „Stadtumbau West“ bzw. das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Die damals geschilderten Leerstände (Bahnhof, RWE-Verwaltungsgebäude, Amtsgericht und Post) standen gestern im Mittelpunkt einer Bürgeranhörung, zu der Oberbürgermeisterin Beate Wilding in die Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule eingeladen hatte. Doch viele Stühle blieben leer.

Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein. Foto: Lothar KaiserDabei hatte die Stadt Remscheid die Bewohner des Viertels ausdrücklich aufgefordert, am Erneuerungsprozess des „Stadterneuerungsgebietes Bahnhof Lennep“ mitzuwirken. Schließlich sollen deren Ideen nächsten Montag in einer "Öffentlichen Planungswerkstatt" (ebenfalls in der Freiherr-vom-Stein-Schule) weiterentwickelt werden. So blieb es gestern weitgehend bei der Bestandsanalyse, die die Essener Stadtplaner (BKR Essen), die Dipl. Ing. Martin Hellriegel und Michael Happe, erläuterten. Von der geplanten Fahrradstrecke auf der alten Bahntrasse von Lennep über Wermelskirchen und Opladen nach Leverkusen („Balkantrasse“) – für die sich OB Wilding im Juli vorigen Jahres aufs Rad setzte und deren Landesförderung inzwischen klar ist, wie Stadtplaner Hans Gerd Sennenschein gestern berichtete – versprechen sich die Stadt und die Essener Planer „neue, touristische Möglichkeiten für Lennep und seine Altstadt“. Was leider fehle, sei eine Sichtachse zwischen dem Bahnhof Lennep und der Altstadt. Um diese herzustellen, bedürfe es öffentlicher Mittel, erklärte Hellriegel, etwa für den Abriss der alten Parkpalette an der Bergstraße. „Aber nicht ohne dass dann neue Parkplätze geschaffen werden“, wandten Bürger ein. Diese Möglichkeit sehen die Planer jedoch durchaus, ebenso eine Grünzone in diesem Bereich. Damit wäre die gewünschte Sichtachse dann teilweise schon hergestellt. Als verbesserungswürdig bezeichnete Martin Hellriegel auch den Bereich an der unteren Kölner Straße bei Hertie und der Sparkassenfiliale. Von einer Verzahnung zwischen Alt- und Neustadt könne dort keine Rede sein.

Michael Happe vom vom Essener Büro für Kommunal- und Regionalplanung. Foto: Lothar KaiserPrivate Investoren sind, wie Michael Happe ausführte, an der Kölner Straße gefordert. Die werde zwar mit Einzelhandel, Dienstleistern und Gastgewerbe dem Anspruch eines städtischen „Nebenzentrums“ durchaus gerecht, nicht aber dem eines „Boulevards“. Dagegen sprächen leerstehende Ladenlokale und der bauliche Zustand vieler Häuser, insbesondere zwischen Kölner Straße und Alter Kölner Straße. Hellriesel: „Stark sanierungsbedürftig!“ Und „desolat“ nannte der Stadtplaner eine „stark vermüllte Parkfläche“ an der Alten Kölner Straße.

Auch dieses Möbelgeschäfts am Lenneper Bahnhof steht seit langem leer.Die frühere Idee eines „Boulevards Kölner Straße“ als Fußgängerzone wurde von den gestern mit diskutierenden Bürgern nicht weiter verfolgt. Aber fußgängerfreundlicher als jetzt müsse die Straße auf jeden Fall werden. „Und befahrbar von beiden Seiten“, wandten Geschäftsleute ein. Die Zahl der gastronomischen Betriebe entlang der Straße wurde unterschiedlich beurteilt. „Zu wenig“, befanden einige und wünschten sich ein hübsches Café, eventuell auch Außengastronomie. Auch von mehr Spielmöglichkeiten für Kinder war die Rede angesichts eines „schwer zugänglichen Hardtparks“.

Aber auch vom Umfeld der Straße Am Johannisberg waren die Stadtplaner, die sich auch dort in den vergangenen Wochen umgesehen hatten, wenig begeistert. Ihr Fazit über den gegenwärtigen Zustand des Viertels: „Unattraktive Wohnlagen, Gewerbebrachen, ungeordnete bzw. baufällige Stellplätze!“ Auffällig sei der hohe Anteil an Ausländern in diesem Gebiet (29,3 Prozent) bzw. Bewohnern mit Migrationshintergrund (41,7 Prozent). In der Schulaula war davon gestern allerdings nichts zu bemerken.

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Kommentare

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Chronist am :

Zu leerstehenden Geschäften in Lennep sagte gestern Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in der Bezirksvertretung Lennep: "Je höher die Mitpreisvorstellungen der Vermieter, desto schwieriger die Vermietung!"

Chronist am :

Dem Projekt der Fahrradstrecke auf der alten Bahntrasse von Lennep über Wermelskirchen und Opladen nach Leverkusen („Balkantrasse“) hat der städtische Hauptausschuss gestern zugestimmt. Dies verbsnd York Edelhoff (SPD) mit der Bitte an die Verwaltung, einen konkreten Zeitplan vorzulegen.

Chronist am :

Die Ergebnisse der Bürgerversammlung am 3. Februar und der öffentlichen Planungswerkstatt am 9. Februar hat das Büro für Kommunal- und Regionalplanung (BKR) in Essen genutzt, um seinen Entwurf eines städtbaulichen Konzepts zum Stadtteilerneuerungsgebiet Bahnhof Lennep zu konkretisieren und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger einzuarbeiten. Die Ergebnisse werden BKR Essen und Stadt Remscheid am Montag, 6. April, um 19 Uhr im Speisesaal der Lebenshilfe, Thüringsberg 7- 9, in Anwesenheit von Hans-Gerd Sonnenschein, Leiter des Zentraldienstes Stadtentwicklung und Wirtschaft, präsentiert. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Michael Happe, Geschäftsführer des Büros für Kommunal- und Regionalplanung in Essen. Alle interessierten Remscheider Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme an der Präsentation sowie zu der im Anschluss geplanten Diskussion der Ergebnisse eingeladen.

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