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Trauungen am Thüringsberg nur noch bis Ende Juni

Für die Zeit nach dem 1. Juli dieses Jahres würden keine Trau-Termine mehr im Standesamt Thüringsberg 20 in Lennep vereinbart, erfuhren die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep gestern vom Standesbeamten Bernd Wendt. Zuvor hatte Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rohrweck bereits „durch Zufall“ erfahren („weil ich den ‚Flurfunk’ abgehört habe“), dass das städtische Gebäudemanagement entgegen offizieller Verlautbarungen durch Sven Wiertz, den Leiter des Büros der Oberbürgermeisterin, an einem „Szenerio für den Verwaltungsvorstand“ arbeite mit dem Ziel, das Standesamt von Lennep zurück ins Remscheider Rathaus zu verlegen. Denn für das städtische Gebäude am Thüringsberg lägen inzwischen die Kaufangebote von drei Interessenten vor, die derzeit geprüft würden. Und auch wo die Trauungen künftig stattfinden sollen, will Rohrweck in Erfahrung gebracht haben: Im jetzigen (Eck-)Dienstzimmer von Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz im Erdgeschoss. Nur wo dieser dann künftig zu finden sein wird, wusste der „Flurfunk“ offenbar noch nicht. Auf Nachfrage des Waterbölles hat Mast-Weisz, der zum 1. Dezember zum Stadtdirektor gewählt worden war, heute bestätigt, dass er in das Stadtdirektorbüro eine Etage höher zieht.

Also gar keine Trauungen mehr in Lennep?? Oder nur an anderen Orten? Bernd Wendt dazu gestern in der BV-Sitzung: „Es werden sich geeignete Räume in Lennep finden lassen“. Auch dazu hatte Rohrweck bereits Näheres gehört: Im Gespräch sei das Geburtshaus von Röntgen und das Röntgen-Museum. Keine schlechte Alternative zu der „in die Jahre gekommenen“ Stadtvilla am Thüringsberg. Wohl auch deshalb ereiferten sich Rohrweck und sein Parteifreund Hilmar Somborn weniger über den geplanten Umzug des Standesamtes und mehr über die Heimlichtuerei der Verwaltung. Somborn: „Diese Verarsche können wir uns nicht gefallen lassen. Lennep soll wohl vorgeführt werden. So geht das nicht. Unverfroren, uns vor vollendete Tatsachen zu stellen!“ Und Rohrweck: „Die BV will in die Überlegungen mit einbezogen werden!“ Zur nächsten BV-Sitzung erwarte er einen offiziellen Bericht der Verwaltung.

So ganz neu ist das Thema übrigens nicht. Bereits am 11. März 2008 hatte der Waterbölles ein „Plädoyer für die Rückkehr des Standesamtes ins Rathaus“ gehalten…

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Kommentare

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Chronist am :

"Oberbürgermeisterin Beate Wilding und die ihr zuarbeitende Verwaltung lässt derzeit kaum eine Gelegenheit aus, der Politik und den Bürgern die wahren Machtverhältnisse zu demonstrieren. Der Rat kontrolliert nicht mehr, er wird nur dumm gehalten.", kommentiert heute Henning Röser in der Bergischen Morgenpost. Informiert werde die Öffentlichkeit nur noch, wenn es sich gar nicht mehr verhindern lasse. Auf der Bürgerversammlung in Lennep diese Woche wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, die Bürger zu informieren. "Er wurde verpasst – wieder mal."

Chronist am :

„Es ist richtig – meine Verwaltung prüft die Rückverlagerung des Standesamtes in das Rathaus. Eine entsprechende Vorlage ist in Vorbereitung. Dass eine Vorabinformation nicht gelaufen ist — dafür möchte ich mich bei Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Rohrweck, und den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep entschuldigen. Jeder von uns kennt den baulichen Zustand des Gebäudes Thüringsberg 20. Der historische Balkon des denkmalgeschützten Gebäudes ist marode, darf nicht mehr betreten werden und ist seit mehreren Jahren umzäunt. Bereits ohne die Kosten für die Balkonsanierung beläuft sich der aktuelle Sanierungsbedarf auf mehr als 315.000 Euro. Zweitens: Die Flächenbilanz des Standesamtes ist ungünstig. 190 Quadratmeter genutzter Bürofläche steht eine Gesamtfläche von 552 Quadratmetern gegenüber. Mehr als 60 Prozent der Gebäudeflächen dienen also als Verkehrs- und Lagerflächen. Bei einem Umzug in das Rathaus reduziert sich die genutzte Bürofläche um 40 Quadratmeter ohne die Funktionsfähigkeit des Fachdienstes zu beeinträchtigen. Dem Flächen- und Raummanagement kommt künftig eine zentrale Rolle bei den generellen Bemühungen zu, die von der Verwaltung genutzten Flächen zu optimieren und zu reduzieren. Zum Jahresende 2008 verfügte die Stadtverwaltung über knapp 39.000 Quadratmeter Bürofläche. Gegenüber dem gleichen Stichtag 2007 war das ein Rückgang um 855 Quadratmeter oder 2,2 %. In 2009 sind weitere Optimierungsschritte vorgesehen, perspektivisch soll der Flächenverbrauchs auf 37.000 Quadratmeter gesenkt werden. Die Dienstleistungen des Standesamtes werden ausgeweitet. Im Rathaus könnten Trauungen im kleinen Trauzimmer im Erdgeschoß, im – dafür ertüchtigten – kleinen Sitzungssaal und im Turmzimmer angeboten werden. Damit verbessert die Stadt die räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten für Brautpaare und ihre Gäste. Die Ratsküche und die Verkehrsflächen im Erdgeschoß und zweiten Geschoß – also vor dem Ratssaal – können ohne Beeinträchtigung des allgemeinen Dienstbetriebes mitgenutzt werden. Eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation darstellen." (OB Wilding in der heutigen Ratssitzung)

Chronist am :

Das Standesamt der Stadt Remscheid wird am Montag, 29. Juni, seine Lenneper Dieststelle am Thüringsberg 20 aufgeben und bis zum Mittwoch, 1. Juli in das Remscheider Rathaus umziehen. Daraif hat heute noch einmal die Stadtverwaltung aufmerksam gemacht: "Während des Umzugs bleibt das Standesamt für den Publikumsverkehr geschlossen. Ab voraussichtlich Donnerstag, 2. Juli, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes in den Zimmern 16 bis 21 im Erdgeschoß des Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 1, wieder für alle standesamtlichen Belange der Bürgerinnen und Bürger erreichbar."

Chronist am :

Was denn nun aus dem ehemaligen Standesamt-Domizil Thüringsberg 20 werde, das unter Denkmalschutz stehe, wollte heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep Luigi Valitutto von den Linken wissen. "Das Haus befindet sich in der Vermarktung", war die Antwort der Verwaltung. "Lieber verschenken als leer stehen lassen", meinte Valitutto daraufhin. Denn Geld für die Substanzerhaltung des Gebäudes habe die Stadt bekanntlich auf absehbare Zeit nicht.

Alexandra Beital am :

Das ehemalige Standesamt in Lennep wird zur „Villa Reisen“ und zu einem Vorzeigeobjekt in Sachen Gebäudeautomation. Die kürzlich von Privatinvestoren erworbene Villa wird nach einer umfangreichen Sanierung wieder als Bürogebäude dienen. Merkana IT-Systeme (www.merkana-it.de), ein auf die Automation von Gebäuden spezialisiertes Unternehmen, will aus der eindrucksvollen Villa aus dem Jahre 1860 ein Vorzeigeobjekt schaffen und einen Teil des Gebäudes als neuen Firmensitz nutzen. Das Unternehmen ist neben der Gebäudeautomation das einzige Revox Multiroom-Center im Bergischen Land und vertreibt neben hochwertigen Audiosystemen Revox und WHD – Lautsprecher für den Innen- und Außenbereich. Hierzu gehören auch „unsichtbare“ Lautsprecher, die flächenbündig in die Wände integriert werden können und ein tolles Klangerlebnis bieten. Neben Merkana IT-Systeme GmbH wird auch Merkana Reisen GmbH & Co. KG (www.merkana.de) in dem ehemaligen Standesamt vertreten sein. Das inhabergeführte Reisebüro, seit mehr als Jahren auf der oberen Alleestraße vertreten, ist spezialisiert auf Pauschalreisen, Geschäfts- und Gruppenreisen. Von der Bahnfahrkarte bis zur komplizierten Weltreise organisieren die Reisespezialisten einfach alles. Die „Villa Reisen“, welche Modernität, Technik und Tradition vereint, soll ein in jeder Beziehung gut aufeinander abgestimmtes Zuhause für beide Unternehmen werden.

Stadt Remscheid am :

Wie bekannt, hat die Stadt Remscheid wegen der schwierigen Haushaltslage Anfang 2011 das ehemalige Standesamt in Remscheid-Lennep, Thüringsberg 20, an Private veräußert. Seitdem sanieren die neuen Eigentümer mit großem Engagement die denkmalgeschützte historische Villa, die in der Zeit um 1860 erbaut wurde. Wer sich vor Ort selbst ein Bild über den Sanierungsfortschritt machen möchte, kann das am 3. Juni (verkaufsoffener Sonntag) von 11 bis 16 Uhr tun. An diesem Tag öffnen die Eigentümer die Villa für die interessierte Öffentlichkeit.

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