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Insolvenz: Nach Edscha jetzt auch noch Runkel

Zwei Hiobsbotschaften für viele Arbeiter und Angestellte nebst ihrer Angehörigen in Remscheid binnen einer Woche: Am Montag wurde die Insolvenz des Automobilzulieferers Edscha bekannt; betroffen davon in der Remscheider Firmenzentrale sind 300 Mitarbeiter. Und gestern folgte die Nachricht über die Insolvenz der Remscheider Firmengruppe Runkel: die Bauunternehmung Christian Runkel GmbH & Co. KG und die Christian Runkel Bauunternehmen GmbH, beide an der Rosenhügeler Straße ansässig, und die Betoform GmbH, auf dem Knapp 47. Bei Runkel machen sich 100 Mitarbeiter Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Wobei der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Johannes Koepsell, versichert hat, sich um den Fortbestand möglichst vieler Arbeitsplätze bemühen zu wollen – die selbstverständliche Aufgabe eines jeden Insolvenzverwalters. Zwei bis drei Monate kann wohl noch weiter gearbeitet werden; in dieser Zeit garantiert die Insolvenzgeld-Versicherung die Löhne und Gehälter. Nach Angaben Koepsells führten Differenzen zwischen Runkel und einem Remscheider Geldinstitut über Kredite binnen weniger Wochen zur  Zahlungsunfähigkeit. Noch im November hatte die Firma für 2009 mehrere Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Die Runkel-Gruppe ist im Bergischen Land seit vielen Jahrzehnten im Hoch- und Tiefbau tätig und bekannt – als Hersteller von Betonfertigteilen, Transportbeton und Mörtel (Baustoffgroßhandel/Betoform) ebenso wie als Generalunternehmen/Bauträger, Planungs- und Ingenieurbüro. Im Haus- und Wohnungsbau sei sie stets um Finanzierbarkeit bemüht gewesen, heißt es in Fachkreisen.

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Kommentare

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Lutz E. Faßbender am :

Nun wird es spannend, was die Politik mittelfristig anzubieten hat, und das entsprechende Geldinstitut sollte man mal nach Gewerbesinn und volkswirtschaftlicher Verantwortung fragen. Ich denke, hier geht es darum, ein im Grunde gesundes Unternehmen zu sichern und nicht, wie bei den Banken ja scheinbar Hauptzweck, fremdes Geld bei Leerverkäufen oder Speckulationen zu verzocken.

Hans-Jörg Wagner am :

Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, wieso mein Vorschreiber auf die Idee kommt, daß es sich um ein im Grunde gesundes Unternehmen handelt? Die Bank wird die Zahlen gehabt haben und gewusst haben was sie tut. Dass Banken generell den Unfug mit den Leerverkäufe unterlassen sollten, ist ein anderes Thema.

Lutz E. Faßbender am :

Gesundes Unternehmen hat 1. nicht immer nur monitäre Momente, und dass die Bank schon wusste, was sie tat, ist ja wohl unbewiesenster Optimismus, wenn nicht gar Naivität.

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