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SPD: "Jugendliche brauchen Perspektiven für ihr Leben"

„Durch die Zusammenlegung der Bereiche Schule und Jugendhilfe in einem Dezernat ist die Voraussetzung für die enge Verzahnung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch Oberbürgermeisterin Beate Wilding geschaffen worden. Die SPD möchte die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen von der Familienplanung bis zum Abschluss der Berufsausbildung aus einer Hand anbieten. Jugendpolitik in Remscheid muss dafür Sorge tragen, dass Jugendlichen schon früh Perspektiven für den eigenen Lebensweg aufgezeigt werden. Eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben und die Einbindung in das gesellschaftliche Leben der Stadt ist auch die beste Präventionsarbeit, um gegen Suchtprobleme gewappnet zu sein. In diesem Zusammenhang muss die erfolgreiche Arbeit der freien Träger auch finanziell wieder auf eine verlässliche Basis gestellt werden.“ – Sätze aus dem Entwurf des Kommunalwahlprogramms 2009 - 2014 der SPD Remscheid, der am 28. Februar auf dem Unterbezirksparteitag in der Albert-Einstein-Gesamtschule vorgestellt wurde. Nach Diskussion in den Ortsvereinen und Untergruppierungen der Partei soll das Wahlprogramm im Mai auf einem weiteren Unterbezirksparteitag verabschiedet werden. Nachfolgend weitere Auszüge aus dem Programmentwurf:

Frauenförderung in unserer Stadt: Mädchen und Frauen haben in den letzten Jahren ihre Chancen genutzt und mehr qualifizierte schulische Abschlüsse erreicht. Trotzdem findet weiterhin Benachteiligung von Frauen im Berufsleben statt: So ist in Remscheid die Zahl der arbeitslosen Frauen höher als die der Männer, außerdem profitierten Frauen von der Konjunktur weniger als Männer. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit durchschnittlich 25 Prozent weniger als Männer. Noch immer hält die Gesellschaft am traditionellen Rollenbild fest: Frauen sorgen in der Regel für Kinder, Familie und Haushalt und haben es sehr viel schwerer Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Deshalb fordern wir den gleichen Lohn für gleiche Arbeit und die frühzeitige Motivierung und Qualifizierung der Mädchen hin zur Berufswahl in jetzt noch Männer dominierten Berufen.

Älter werden in unserer Stadt: Auch in Remscheid werden die Remscheiderinnen und Remscheider immer älter. Remscheid muss sich auf diesen demographischen Wandel einstellen. Die SPD wird sich deshalb verstärkt dafür einsetzten, die Mobilität älterer Mitbürger so lange wie möglich zu erhalten z.B. durch Stärkung des Busverkehrs. Die Freizeitangebote für ältere Menschen Müssen noch mehr an ihre Bedürfnisse an gepasst werden. Ältere Menschen fühlen sich oft vor Angriffen auf der Straße und in der Wohnung nicht sicher. Hier setzt sich die SPD für ein mit den Sicherheitsbehörden (Polizei, Ordnungsamt) abgestimmtes Programm ein, um das Sicherheitsbedürfnis unserer älteren Mitbürger zu verbessern. Der Ausbau der häuslichen Pflege für Senioren, die sich nicht mehr selbst versorgen können entweder durch Betreuung durch ihre Angehörigen oder durch ambulante Dienste liegt uns am Herzen. Das gilt auch für die Vermehrung der Zahl alten-und behindertengerechter Wohnungen, von Altenheim- und Altenpflegeplätzen, sollte ein weiterer Bedarf erkennbar.

Menschen mit Behinderung in unserer Stadt: Behinderte Menschen müssen -soweit ihre Behinderung es zulässt -ihr Leben mitten unter uns frei und gleichberechtigt gestalten können. Ihre Lebensqualität muss möglichst optimal garantiert werden und der von Nichtbehinderten gleichgestellt sein. Der Ausbau behinderten gerechter Einrichtungen in der Stadt ist deshalb weiter voranzutreiben, z.B. der barrierefreie Zugang zu allen öffentlichen Gebäuden, von behindertengerechten öffentlichen Toiletten, von Gehwegs- und Ampelhilfen für RollstuhlFahrer und Sehbehinderte.

Migration in unserer Stadt: Remscheid ist eine Stadt mit Bürgerinnen und Bürgern aus über 100 Herkunftsländern. Jeder zweite Neugeborene in Remscheid hat mittlerweile einen Migrationshintergrund. Alle Gremien dieser Stadt, die Verwaltung, alle öffentlichen Einrichtungen, aber auch Vereine, Gewerkschaften, Kirchen sind in ganz besonderem Maße aufgerufen an der Integration aller Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund mitzuwirken. Integration ist kein Thema für sich, es ist eine Querschnittsaufgabe und somit eines der Schlüsselthemen der kommenden Jahre. In diesem Sinne wird sich die SPD - wie in der Vergangenheit auch- in ganz besonderem Maße für diese Aufgabe einsetzen um die Integration aller hier lebenden Migranten weiter voran zubringen.“

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