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Die Genehmigung für den Briefkasten ließ auf sich warten

Fünf Monate nach Schließung der Lenneper Post-Filiale an der Kölner Straße und der Aufnahme des „Postbetriebs“ im Büro- und Schreibwarengeschäft Knipping an der Hermannstraße zogen gestern in der Bezirksvertretung Lennep Inhaber Thomas Mörch und ein Sprecher der Post AG eine erste Bilanz. Ihr gemeinsamer Tenor: Das Feedback der Kunden sei positiv, insbesondere wegen der über Mittag verlängerten Öffnungszeiten. Auch die Parkplatzsituation sei an der Hermannstraße besser als an der Kölner Straße. Thomas Mörch: „Ich würde es jederzeit wieder machen!“ Klagen über weniger Service oder Qualität seien ihm bisher nicht zu Ohren gekommen. „Für Anregungen und Kritik bin ich immer offen!“ Doch dafür sah auch der Sprecher der Post AG (vorgestellt als "Herr Hoppe“, ohne Vornamen) keinen Anlass, zumal drei geschulte Post-Mitarbeiter mit zu Knipping gewechselt seien.

Udo Hellmann (SPD) schüttete ein wenig Wasser in den Wein, indem er feststellte, die Lenneper hätten sich mit der neuen Situation wohl arrangiert. „Aber ich bin sicher, sie hätten ihre alte Postfiliale gerne behalten!“ Zumal die Schließfachanlage an der Kölner Straße verblieben ist, wie Hilmar Somborn (CDU) ergänzte. Er sah auch die Parkplatzsituation anders. „Deshalb fahre ich oft lieber gleich zur Post nach Lüttringhausen!“ Auch Klaus Kreuzer, der Vorsitzende des Lenneper Verkehrs- und Fördervereins, übte Kritik an den "getrennten und damit wenig servicefreundlichen Standorten" und sprach von "blumigen Ausführungen". Thomas Mörch dazu: "Das Rad kann nicht zurück gedreht werden!"

Unklar ist noch, was mit der Schließfachanlage geschehen soll – neuer Mietvertrag an der bisherigen Stelle oder Verlagerung? Dazu konnte „Herr Hoppe“ keine Angaben machen. Dafür beantwortete er eine andere Frage: „Ein Geldauszahlungsautomat ist für Knipping nicht vorgesehen.“ (Ohne zusätzlichen Aufwand können sich Postkunden ihr Geld in der nahen Filiale der Dresdner Bank holen.) Auf die Frage, warum man denn bei Knipping so lange auf einen Briefkasten habe warten müssen, erfuhren die Mitglieder der Bezirksvertretung gestern, dass dessen Anbringung bei der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr rechtzeitig beantragt, die Genehmigung aber erst Anfang Januar erteilt worden sei.

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Kommentare

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Andreas Roeschies am :

Interessant fand ich den Satz von Thomas Mörch, auch die Parkplatzsituation sei an der Hermannstraße besser als an der Kölner Straße. Diese Auffassung teile ich nicht. Leider wird gegenüber Knipping regelmäßig so geparkt, dass sowohl der rollende Verkehr als auch Fußgänger behindert werden. Das ist auch kein Wunder, wenn selbst die Fahrschule an der Ecke zur Kölner Straße sich nicht an das Halteverbot hält. Wie sollen die Fahrschüler es dann lernen?

Chronist am :

Zwei Tage nach der März-Sitzung der BV Lennep sei an der Hermannstraße ein absolutes Hateverbot eingerichtet worden, monierte am vergangenen Mittwoch in der BV Hilmar Somborn (CDU). Auskunft der Verwaltung: Postkunden hätten ihre Wagen so auf dem Bürgersteig abgestellt, dass Fußgänger, darunter Mütter mit Kinderwagen, auf die Fahrbahn hätten ausweichen müssen. Vom Halteverbot betroffen seien allerdings nun auch die Fahrer der Postwagen, die nachmittags nicht ausgelieferte Pakate zur Filiale brächten. Nun wird überlegt, vor der Poststation auf kurzer Strecke (drei Wagenlängen) das Be- und Entladen zu erlauben. Man wird sehen ...

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