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Für 50.000 Euro bietet die Bahn eine Videoüberwachung

Auf Anfrage hat die Deutsche Bahn AG der Stadt Remscheid mitgeteilt, dass die Installationskosten für eine Videoüberwachung des Bahnsteigs auf dem Remscheider Hauptbahnhof (mit zwei Kameras) auf 50.000 Euro geschätzt würden. Bei Übernahme dieser Kosten durch die Stadt ist die Bahn bereit, die Anlage zehn Jahre lang zu betreiben und das Videosignal auf eine Sicherheitszentrale aufzuschalten. Die jährlichen Kosten dafür gibt die Bahn mit 5.000 Euro an. Wörtlich heißt es in dem Brief der DB Station&Service AG vom 27. Januar: „Für den Bahnhof Remscheid Hbf ist derzeit keine Videoüberwachung vorgesehen.“ Dezenter Hinweis: „Verschiedene Kommunen haben bereits Verantwortung für ihre Stationen übernommen und diese Installationen finanziert."

Mitglieder des städtischen Hauptausschusses reagierten gestern empört. Von einem „unsittlichen Ansinnen“ sprach Beatrice Schlieper von den Grünen, von einem "unerträglichen" der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke. Der Bahnsteig und dessen Überwachung sei ausschließlich Sache der Bahn. Dreist nannte die „Kostennote“ Günter Bender von den Grünen, wenn man bedenke, dass die Neugestaltung der Bahnhöfe zu 90 Prozent nicht von der Bahn AG gezahlt werde, sondern vom Land NRW. Der Hauptausschuss war sich einig: Es reiche, dass die Stadt den neuen Aufzug am Bahnhof bezahle.

Trackbacks

Waterbölles am : 100.000 Euro für Videoüberwachung an zwei Bahnhöfen

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Für den neuen Hauptbahnhof Remscheid bietet die Bahn AG für 50.000 Euro eine Videoüberwachung. Empörend fanden das die Mitglieder des städtischen Hauptausschusses in der Sitzung am 5. März. Gestern nun wurde der Ball deutlich flacher gehalten. Ohne Ausspr

Kommentare

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Michael Tettinger am :

Spontan stellt sich mir die Frage, ab wann die Stadt die Triebwagenführer im "Müngstener" bezahlen muss, ansonsten die Bahn die Strecke nicht mehr bedient?

Chronist am :

Nach Angaben der Deutschen Bahn hilft die Kameraüberwachung auf Bahnhöfen, bei der Ermittlung von Graffiti-Sprayern. In rund 8000 Fällen ist die Deutsche Bahn AG in NRW im vergangenen Jahr Ziel von Vandalismus gewesen. Mutwillige Sachbeschädigung und oft nicht mehr zu entfernende Farbschmierereien kosteten die DB im letzten Jahr mehr als 8,5 Millionen Euro. Bundesweit registrierte das Unternehmen rund 46.000 Fälle mit einem Schaden von über 50 Millionen Euro. Graffiti und Scratching (Zerkratzen von Scheiben und Wänden) bilden dabei den Schwerpunkt der Delikte. Betroffen sind vorwiegend die Großstädte des Ballungsraumes Rhein-Ruhr. Hauptziele der Zerstörung sind Bahnhofsgebäude, S-Bahnen und Regionalzüge innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sowie Brückenpfeiler und andere Bahnanlagen, Lärmschutzwände und das Bahnhofsumfeld. Von Vandalismus sind nicht nur Sitzbänke, Bahnhofsuhren, Fahrplanaushänge oder Wetterschutzanlagen betroffen, sondern auch sicherheitsrelevante Einrichtungen. So werden mutwillig Signalanlagen, Notrufeinrichtungen, Treppengeländer oder Absperrvorrichtungen zum Gleis hin zerstört.

Frédéric Ranft am :

Eine Statistik über die Aufklärungsrate per Videoüberwachung wäre natürlich interessant.

Hans Peter Meinecke am :

Es ist ja sicherlich schön, wenn die Videoüberwachung bei der Ermittlung von Sachbeschädigungsdelikten und Farbschmierereien hilft. Wenn die Bahn so darauf versessen ist, ihr Eigentum zu schützen, warum soll denn die Stadt Remscheid diese Überwachung bezahlen?

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