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E-Mails an das Ordnungsamt blieben unbeantwortet

von Andra Ehrer

Ich wohne seit ein paar Jahren in Remscheid und suche die Unterstützung anderer Bürgerinnen und Bürgern gegen Plakataktionen, die das Stadtbild verschandeln. Aktuelles Beispiel: Seit dem 3. März sind an vielen öffentlichen Stellen in Remscheid Plakate mit der Aufschrift "Miami Nights" (Veranstalter: Elegancia Events) zu sehen. Unter anderem an der Baustelle des Hauptbahnhofes, der Unterführung und an vielen weiteren leer stehenden Gebäuden, Telefonzellen und Containern. Ich habe zusammen mit Bekannten Emails an das Ordnungsamt der Stadt Remscheid geschickt, aber leider darauf keine Antwort erhalten. Wenn diese Plakatiererei wirklich erlaubt sein sollte, dann frage ich mich, warum man das Stadtbild derart verkommen lässt. In großen Städten ist es fast normal, in diesem "Dreck" zu leben, aber in Remscheid erwarte ich ein wenig mehr Ordnung, was das sogenannte "Wildplakatieren" an öffentlichen Stellen angeht. Ich nehme jährlich am "Bergischen Müllsammeltag" teil und erhoffe mir, dass daraus auch endlich mal präventive Vorsorge entsteht. Muss man erst den öffentlichen Druck auf das Ordnungsamt erhöhen, bevor es  gegen solche Verschmutzungen vorgeht?

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Kommentare

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wieland Gühne am :

Hallo Herr Ehrer, Sie haben leider RECHT. Das Ordnungsamt reagiert nur auf massiven öffentlichen Druck. Lesen Sie doch bitte zu Ihrem Thema folgenden Link (http:// www.wir-remscheid.de/ s20030201/ 20030201_start.php)(ohne Leerzeichen). Gerne mache ich Ihnen das Angebot, dass wir mit unserer Aktion "Augen Auf" zusammen dagegen vorgehen.

Christoph Humpert am :

Ich hatte in der Vergangenheit weniger Probleme mit dem "Wildplakatieren". Sowas zeigt doch auch, das eine Stadt "lebt"! Remscheid ist nicht gerade für sein Nachtleben bekannt, weshalb man es den letzten verbliebenen Gastronomen/Veranstaltern nicht noch schwerer machen sollte. Den Veranstaltern müssen kostengünstige Alternativen angeboten werden. Die alten - nicht kommerziellen - Litfasssäulen gibt es jedenfalls schon lange nicht mehr, weshalb ich, wenn ich ein Veranstalter wäre, die Plakate -mangels günstigen Alternativen - auch in einer Nacht- und Nebel-Aktion illegal verbreiten würde. Ich find's auch ein bisschen kleinkarriert, wenn sich Bürger über die letzten zehn Plakate in der Stadt aufregen. Früher war jede Unterführung zugekleistert!

Peter Matzner am :

Sehr geehrter Herr Humpert, nehmen wir mal an, Sie hätten Eigentum, und da würde dann jemand wild Plakate ankleben. Fänden Sie das gut? Wenn sich Bürger über ihr Eigentum Gedanken machen, so finde ich nichts Schlimmes daran. Und wo bitte hört kleinkariert auf? Bei elf wilden Plakaten?

Christoph Humpert am :

Ich rufe ja nicht dazu auf, dass jetzt alle wild plakatieren sollen. Ich kann auch verstehen, dass es ein Eigentümer nicht lustig findet, wenn seine Objekte zugekleistert sind. Ein Gastronom wird allerdings immer eher das Bußgeld in Kauf nehmen als in Legalität zu sterben! Für Veranstalter ist es alles andere als einfach, Veranstaltungen außerhalb des Internets mit Plakaten bekannt zu machen. Wie soll ein Veranstalter außerhalb des Internets seine Veranstaltungen in Remscheid kurzfristig und einigermaßen kostengünstig bewerben? Legal hat er keine Möglichkeit! Es gibt zwar die Möglichkeit an den Straßenlaternen Werbung anzubringen oder in Bussen der Stadtwerke, aber das ist halt nicht gerade kurzfristig möglich und auch alles andere als kostengünstig. Im kommenden Sommer wird es jedenfalls kaum möglich sein, weil die Parteien die Laternen als Werbeträger nutzen werden. Vorschlag: Die Stadt stellt freie legale Plakatwände zur Verfügung, die per Anmeldung kurzfristig genutzt werden können. Vielleicht sind die Gastronomen auch bereit, die Verwaltung und Kosten dieser Plakatwände in Eigenregie zu übernehmen.

Michael Dickel am :

Wenn vereinzelt mal ein Plakat hängen würde, wäre das wohl auch kein Problem. Wenn aber z.B. an der Neuenkamper Brücke gezielt die Betonpfeiler zum Plakatieren genutzt werden - und das auf jedem Pfeiler mehrfach -, kann man nicht mehr von zehn Plakaten sprechen. Entfernt werden Sie vom Veranstalter auch nicht, sondern fallen bestenfalls beim nächsten Regen ab bzw. werden vom nächsten Veranstalter - am besten quer - überklebt. Außerhalb des Internets gibt es tatsächlich auch Print-Medien, wo für Veranstaltungen geworben werden kann. Außerdem sind Geschäftsinhaber auch oft bereit, ein Plakat ins Schaufenster zu hängen. Aber Herr Humpert, hier geht es wirklich um wildes Plakatieren und da hilft nur - Null Toleranz.

Chronist am :

Nach Auskunft der Stadtverwaltung hat das Ordnungsamt zwar auf die E-Mails nicht geantwortet, aber doch sofort reagiert und den Plakatierer aufgefordert, die Plakate zu entfernen. Dies sei inzwischen geschehen. Dafür aber kleben dort jetzt andere. Auch dagegen werde vorgegangen.

Christoph Imber am :

Ich kann hier nur widersprechen, dass es für Veranstalter keine legalen Werbemöglichkeiten gibt. Das ist aus meiner Sicht (als Veranstalter) nicht der Fall. Aber anstatt Herrn Humpert für seinen Kommentar auseinander zu reißen, geht mir eine seiner Anmerkungen zu weit unter: Ich finde es eine sehr gute Idee, eine Art Glaskasten an einem zentralen Ort zu platzieren, in dem man ein Plakat aufhängen lassen kann und der Stadt dafür eine kleine Summe "spendet". Da ist keine große Gewinnmarge möglich, aber die Kosten könnte man decken und man hätte ein gutes Argument, nicht einfach wild zu plakatieren. Ich hoffe der Vorschlag wird weiter diskutiert.

Christoph Humpert am :

Mit fallen spontan zwei Standorte ein. Vielleicht ist HBB bereit, einen schönen und auffälligen Edelstahl-Kasten an zentraler Stelle am neuen Hauptbahnhof zu platzieren. Ebenfalls könnte ich mir so einen Kasten oben auf der Alleestraße bei den Zangen vorstellen.

Aloisio Ida am :

Ach so, Herr Imber, ist Ihnen aber früh aufgefallen, nachdem für Ihre Veranstaltung in Vergangenheit auch Plakate in ganz Remscheid hingen. Und das auch nicht ganz legal. Genauso wie bis vor kurzem auch von Ihrem Vranstaltungsort illegal plakatiert worden ist. Was da wohl diesen Sinneswandel herbeigerufen hat?

Christoph Imber am :

Sinneswandel? Interessant... Wir haben uns vor jeder Veranstaltungen genau gefragt, was legal und was illegal ist und daraufhin sind wir mit Besitzern von Grundstücken und Geschäften zusammengetreten und haben uns mit diesen geeinigt. Und jetzt alles auf Ihren ehemaligen Veranstaltungsort, die Diskothek Prestige, abzuwälzen, bringt hier auch keinen weiter. So wie ich das Thema verfolgt habe, wäre es hilfreicher, sich hier einfach kurz zu entschuldigen, zu sagen dass sowas nicht mehr vorkommt und dann alle herzlich zu "Miami Nights" einzuladen.

Aloisio Ida am :

Ich möchte nichts auf jemanden abwälzen - ansonsten hätte ich Namen genannt. Außerdem weißt Du selbst, dass das, was Du geschrieben hast nicht ganz der Wahrheit entspricht. Geschickt gemacht, uns schlecht dar stehen zu lassen und das Ordnungsamt nur auf uns zu hetzen. Warum wurden sonst nicht andere zur Verantwortung gezogen? Ihr (Kellapage-Freunde) habt ja nicht erst einen Tag vorher angefangen, an das Ordnungsamt zu schreiben (auch das weiß ich aus sicherer Quelle). Naja....wer hätte gedacht, dass, wenn Ihr an unserer Oberfläche kratzt, auch etwas Negatives für Euch drunter liegt... Die Branche ist groß genug, da braucht man nicht zu versuchen die Konkurrenz durch solche Aktionen auszuschalten....

Christoph Imber am :

Ich will hier nicht über Kosten spekulieren, aber am Kudamm in Berlin gibt es doch diese "Reihe von Glaskästen"...Sowas könnte man auch die Alleestraße herunter organisieren. Wenn die Stadt das Geld und die Umsetzung bewilligt, erkläre ich mich jedenfalls bereit, die Pflege dieser Schaukästen zu übernehmen!

Tanja Seifert am :

Ich verfolge die Diskussion von Anfang an. Meiner Meinung nach hat das "Wildplakatieren" in letzter Zeit stark zugenommen. Aufgefallen ist es mir gestern besonders am Bahnhofsnebengebäude in Lennep. Dort hängen ca. 20 Plakate auf einer Länge von 50 Metern. Da ich aus der Aussage von Frau Aloisio schließe, dass sie zu den Veranstaltern der "Miami Nights" gehört, stellt sich mir die Frage, warum Plakate derart flächendeckend verteilt werden müssen. Hätte es nicht ein Plakat an besagten Platz getan? Dann hätte sich vermutlich niemand beklagt. Die Idee mit dem "Schaukasten" für Veranstalter finde ich eine sehr gute Lösung!

Peter Matzner am :

Welche politische Gruppierung nimmt denn nun den Vorschlag der Schaukästen auf und ermittelt den tatsächlichen Bedarf und stellt dann ggf. einen Antrag?

Tanja Seifert am :

Offenbar haben die Veranstalter / Frau Aloisio die Problematik verstanden. Zumindest wurden ALLE Plakate am Lenneper Bahnhofsgebäude entfernt! Ich hoffe, die Diskussion ist für die Veranstalter eine Lehre und für die Politik ein Denkanstoss zum Thema "Schaukästen für Veranstalter"...

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