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Caritas bietet Eingliederungshilfen für Flüchtlinge

Der Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes Remscheid will ab April zehn Monate lang zwölf Flüchtlinge beruflich qualifizieren. Wie Werner Fußwinkel, Geschäftsführer des Caritasverbandes. Sandra Stickling, Koordinatorin des Fachdienstes für Integration und Migration, und die Dipl.-Sozialarbeiterin heute auf einer Pressekonferenz berichteten, können dank finanzieller Unterstützung durch die Caritas Stiftung des Erzbistum Köln, die Marianne und Emil LUX Stiftung, die SR Firmengruppe und weitere private Spenden zwölf Personen an einem sechsmonatigen berufsbezogenen Sprachtraining teilnehmen. Zum Projekt gehören des weiteren Gruppenarbeit (Bewerbungstraining, Infos zum Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht und zu weiteren berufsbezogenen Themen), die Beratung und Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikum/ Arbeitsstelle sowie die sozialpädagogische Begleitung während des Praktikums.

Das Sprachtraining soll am späten Nachmittag/Abend stattfinden, um auch den Personen, die bereits ein Praktikum oder eine Arbeit gefunden haben, die Teilnahme zu ermöglichen. Die Gruppenarbeit ist ein wöchentliches Angebot, das dem Informationsgewinn und dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern dienen soll. Sandra Stickling: „Der Caritasverband in Remscheid e.V. ist seit vielen Jahren in der Flüchtlingsarbeit tätig mit dem Ziel, gemeinsam mit den Betroffenen eine Perspektive zu entwickeln. Dies meint u.a. Erhalt, Förderung und Ausbau der Handlungsfähigkeit der Betroffenen, Unterstützung bei der Weiterentwicklung eigener Fähigkeiten und Qualifikationen.“

Bei der Beratung der Flüchtlinge werde immer wieder deutlich, dass diese weitgehend von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind. Dies hänge zum Einen mit ihren geringen finanziellen Mitteln und der damit verbundenen geringen Mobilität zusammen. Zum Anderen liege es daran, dass sie auf bestimmte Integrationsmaßnahmen wie z.B. einem Integrationskursus, kein Anrecht haben. Werner Fußwinkel: „Einen wichtigen Punkt der gesellschaftlichen Teilhabe stellt insbesondere in der heutigen Zeit die Teilhabe am Arbeitsleben dar. Aufgrund fehlender Arbeitserlaubnis, langer Arbeitslosigkeit, unzureichenden Deutschkenntnissen, fehlenden oder nicht mehr nutzbaren Qualifikationen ist Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt oft verwehrt.“

Die oft über Jahre empfundene Ausgrenzung führe zu einem anhaltenden Gefühl der Unsicherheit und Wertlosigkeit. Dies stehe der Entwicklung von realistischen Lebensperspektiven meist entgegen. Für die Caritas ist klar: Die Betroffenen benötigen neben der Beratung besondere Hilfe und Angebote. Hierzu zählen Angebote im Bereich des Erwerbs von Sprachkenntnissen, Informationen zum Arbeitsmarkt und zu rechtlichen Gegebenheiten, Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sowie sozialpädagogische Betreuung.

Zur Zielgruppe des neuen Projektes gehören Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis ebenso wie „geduldete Flüchtlinge“ mir oder ohne Arbeitserlaubnis. In dem sie ihre (berufsbezogenen) Deutschkenntnisse verbessern, wachsen auch ihre Fähigkeiten, sich in das gesellschaftliche und berufliche Leben einzugliedern. Die klare Strukturierung eines Tages stabilisiert ihre Psyche. Und auch das dient der gesellschaftlichen Integration.

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