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Mit dem Liegerad 6.000 Kilometer quer durch die USA

Andreas Roeschies auf dem Liegerad unterwegs.

Der freie Journalist Andreas Roeschies aus Lennep macht kein Hehl daraus, dass er das Liegerad für das ideale Fortbewegungsmittel hält: Er hat ihm unter http://www.liegerad-fernweh.de eine private Homepage gewidmet mit vielen nützlichen Informationen und Bildern von vielen Reisen, darunter solche nach England, Frankreich und Korea. Und das Liegerad war immer mit dabei: „Gerade für Radreisen ist das Liegerad ideal, weil man damit im Gegensatz zum aufrechten Fahrrad lange Strecken ohne Schmerzen fahren kann – nicht nur der Hintern, auch die Handgelenke und die Schultern fühlen sich wohl. Nur für schlechte Wege (mit viel Sand und Schlamm) ist das Liegerad nicht gut geeignet.“

Andreas Roeschies (40) zog vor zwei Jahren von Hattingen nach Lennep. Liegerad fährt er seit 1994 nicht zuletzt wegen der besseren Aerodynamik im Vergleich zu aufrechten Fahrrädern. Seine stärksten Erlebnisse auf dem Liegerad hatte er bei seiner USA-Querung 1996 und der Fahrt Paris-Brest-Paris 2003. Andreas Roeschies: „Die USA-Querung war eine organisierte Reise mit etwa 70 Teilnehmern, wobei das Gepäck per Lkw von Ort zu Ort gebracht wurde. Es ging in 51 Tagen knapp 6.000 Kilometer vom Pazifik/San Francisco zum Atlantik/New Hampshire. Besonders eindrucksvoll waren das Gebirge Sierra Nevada und die anschließenden Wüstenlandschaften von Nevada/Utah. An einem Tag ging es 80 Kilometer schnurgeradeaus und flach. Man konnte morgens schon sehen, wo man am Nachmittag ankommen würde. Das schöne am Radfahren ist: Es ist schnell genug, um voranzukommen und langsam genug, um die Landschaft intensiv zu genießen.“

Paris-Brest-Paris ist ein Marathon, der nur alle vier Jahre stattfindet. Mehr als 4.000 Teilnehmer fahren 1.200 Kilometer von Paris nach Brest und zurück. Dabei fährt jeder sein eigenes Tempo. Die Fahrt wird als so genanntes Brevet (franz. für Prüfung) mit einem Zeitlimit von 90 Stunden ausgetragen. Ein Rennen ist der Radmarathon aber ausdrücklich nicht. Roeschies: „Das besondere dabei ist die Unterstützung durch die Bevölkerung, die auch in den kleinsten Dörfern die ganze Nacht am Straßenrand stehen und den Radfahrern Wasser, Kuchen und Kaffee anbieten. Zur Vorbereitung sind mehrere Qualifikationsfahrten Pflicht, die ich in England, Belgien und der Schweiz absolviert habe. Gut gefallen hat mir dabei die Qualifizierungswoche in Bern: Montag 200 Kilometer, Mittwoch 300 Kilometer und am Freitag 400 Kilometer.“

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