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Anlaufstelle für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement

Der Vorstand des neuen Vereins "Die Brücke" e.V. Foto: Lothar Kaiser

Allesamt kennt man sie aus anderen Funktionen im Bereich der Wohlfahrtpflege/Sozialarbeit. Jetzt haben sie eine weitere übernommen. Ehrenamtlich! Im Vorstand des im Juni vergangenen Jahres in aller Stille aus der Taufe gehobenen Vereins „Die Brücke“ e.V., des Trägervereins der neuen „Freiwilligenzentrale für Remscheid“. Die will künftig Remscheider Bürgerinnen und Bürger, die gerne ein Ehrenamt übernehmen würden, und sei es auch nur für zwei Stunden in der Woche, mit gemeinnützigen Institutionen in Verbindung bringen, die zunehmend auf diese unentgeltliche Hilfe angewiesen sind. Seine Geschäftsstelle hat der neue Verein in einer früheren Metzgerei im Hause Alte Bismarckstraße 8 gegenüber dem Beratungszentrum des Diakonischen Werkes. Vorsitzender ist Ralf Barsties, (noch) Geschäftsführer des Diakonischen Werks im Ev. Kirchenkreis Lennep, stellvertretende Vorsitzende ist Evelin Müller, beim Deutschen Roten Kreuz in Remscheid in den Seniorendiensten aktiv, Schatzmeister ist Werner Fußwinkel, Geschäftsführer der Caritas Remscheid, und Beisitzer im Vorstand sind  Sozialplaner Thomas Köppchen (als Vertreter der Stadt), Ralf Noll vom Stadtteil e.V. „Haus Lindenhof“, Dieter Janke, Vorsitzender der „Friedrich-Spee-Akademie“, und Karl-Manfred (KM) Halbach, Vorsitzender der Kreisgruppe Remscheid von „Der Paritätische“.

Heute Vormittag stellte sich der Vorstand in der neuen Geschäftsstelle der Presse vor; leider ohne die hauptamtliche Mitarbeiterin, die dort künftig anzutreffen sein wird: Melanie Clemens ist leider erkrankt. Die gelernte Sozialarbeiterin ist vielen Remscheidern besser bekannt als „Stadtführerin“. Das Telefon von „Die Brücke“ (02191/8909050 ) wird aufgrund der Erkrankung wohl noch einige Tage stumm bleiben. Deshalb gaben Ralf Barsties und Werner Fußwinkel ihre eigenen Rufnummern 02191/968115  bzw. 02191/49110 an – für den Fall, dass Bürgerinnen und Bürger spontan ihr Interesse an einem Ehrenamt anmelden wollen. Barsties: „Niemand braucht sich mit Haut und Haaren an eine bestimmte Institution zu binden. Auch stundenweise Hilfe wird gerne vermittelt.“

Institutionen, die Mitglied im Trägerverein „Die Brücke“ e.V. werden wollen, zahlen pro Jahr 120 Euro, Privatpersonen 30 Euro. Aber: Wer zur Übernahme eines Ehrenamtes bereit ist, braucht nicht erst Mitglied zu werden. Das wäre kontraproduktiv, meint der Vorstand, der die „Einstiegsschwelle“ bewusst niedrig halten will. Gleichwohl gehen die Freien Wohlfahrtsverbände, die zurzeit die Kosten für die Teilzeit-Mitarbeiterin übernehmen, davon aus, dass die Freiwilligenzentrale auf Dauer auf eigenen Beinen stehen wird – mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge und mit Hilfe von Ehrenamtlichen

Bis zum Jahresende soll im Internet eine Datenbank aufgebaut sein, in der dann Mitarbeiter gemeinnütziger Institutionen mit „Nachwuchssorgen“ sehen können, welche Remscheider mit welchen Vorkenntnissen und Interessen welche ehrenamtlichen Tätigkeiten wie lange übernehmen wollen. Evelin Müller: „Passgenau vermittelt wird nur an diese Institutionen, nicht an Privatpersonen.“ Damit ist klar: Wer Hilfe im Haushalt oder bei der Gartenarbeit sucht, ist bei der „Brücke“ fehl am Platze. Die Freiwilligenzentrale ist einzig und allein Anlaufstelle für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement, die einerseits Freiwillige wirbt, schult und vermittelt, Standards für das Ehrenamt in Remscheid fortschreibt und Einsatzmöglichkeiten registriert.

Warum denken nicht auch Sie – ja, Sie!! – darüber nach, welches Ehrenamt Sie übernehmen könnten?

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Waterbölles am : Heute eröffnete die Freiwilligenzentrale - und fand Zuspruch

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Offiziell vorgestellt wurde die vom Verein „Die Brücke“ e.V. ins Leben gerufene „Freiwilligenzentrale für Remscheid“ am 9. März. Heute nun hatte das kleine Büro an der Alten Bismarckstraße gegenüber dem Diakonischen Werk das erste Mal geöffnet. Und scho

Kommentare

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Thomas Köppchen, Stadt Remscheid am :

Die Arbeitsgemeinschaft Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement des Runden Tisches 50+ hat nach dem beruflichen Wechsel von Ralf Barsties Rosina Wastl vom Caritasverband Remscheid als neue Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Ihr Vertreter ist Ralf Noll vom Mehr Generationen Haus Lindenhof, Stadtteil e.V. In der Sitzung wurde über den bisher sehr positiv verlaufenen Start der - auf Initiative des Runden Tisches 50+ - gegründeten Freiwilligenzentrale „Die Brücke“ berichtet. In engem Kontakt mit Institutionen/Organisationen wird derzeit das jeweilige Anforderungsprofil für ver-schiedene ehrenamtliche Aktivitäten aufgenommen. So soll eine passgenaue Vermittlung von Men-schen ermöglicht werden, die sich ehrenamtlich betätigen möchten. Positiv aufgenommen wurde auch, dass Remscheid bei einer durch das Institut Prognos bundesweit durchgeführten Befragung zu ehrenamtlichen Engagement und der Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeit sehr gut abgeschnitten hat. Interessierte können sich unter Tel. 02191/ 8909050 an Melanie Clemens von der Freiwilligenzentrale wenden. Die Freiwilligenzentrale hat dienstags von 15 – 17 Uhr und donnerstags von 10 – 12 Uhr geöffnet.

Heidi Kendzierski am :

Ich bin seit Anfang 2009 arbeitslos und die Aussichten, eine bezahlte Arbeit zu bekommen sind denkbar schlecht. Nach fast 42 Jahren Berufstätigkeit und Qualifikation tut das schon weh. Umso besser war meine Entscheidung, mich bei der Freiwilligenzentrale "Die Brücke" zu melden. Von den drei Vorschlägen, die eine freundliche Mitarbeiterin mir direkt bei der Vorstellung schon anbieten konnte, habe ich mich für den Paritätischen entschieden. Meine Aufgabe ist die Koordination für das Bündnis für Remscheid (gegen die Verschuldung der Stadt). Die Arbeit hat mir eine andere Sichtweise auf "meine" Stadt gebracht.

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