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Heiße Tipps für Backöfen und Kochstellen

Pressemitteilung der EWR

Beim Kochen, Backen und Braten lässt sich einiges an Energie sparen, ohne dass der Geschmack auf der Strecke bleibt: Auf die richtige Topfgröße achten. Jeder Zentimeter, den der Topf kleiner als die Herdplatte ist, führt zu 10 bis 15 Prozent Mehrverbrauch und ist verlorene Energie. Bei Speisen mit langer Gardauer einen Schnellkochtopf benutzen. So spart man bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Zeit. +++ Tiefgekühlte Lebensmittel nicht mit Hilfe des Herdes auftauen. Viel effizienter ist es, Gefrorenes im Kühlschrank oder in der Mikrowelle aufzutauen. +++ Für das Erwärmen kleiner Portionen von Speisen lieber die Mikrowelle nutzen, dadurch spart man bis zu 15 Prozent an Energie und eine Menge an Zeit. Möglichst mit geschlossenem Topfdeckel kochen. Ein gekippter Deckel benötigt die doppelte Energiemenge. Ohne Deckel fällt sogar die dreifache Menge Energie an. +++ Nur so viel Wasser kochen, wie man tatsächlich braucht, d.h. Gemüse und Kartoffeln nicht im Wasserbad ertränken. Es reicht, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass das Gemüse im Dampf gart. Dadurch bleiben auch die Vitamine erhalten. Außerdem spart man ca. 5 bis 9 Prozent an Energie ein.

Oft kann man den Herd schon mehrere Minuten vor Ablauf der Garzeit abschalten. Gusseisenplatten und Ceranfelder liefern genug Nachwärme. Die Energieeinsparung liegt hier bei ca. 5 bis 9 Prozent. +++ Den Backofen optimal füllen, beim Umluftbetrieb am besten zwei bis drei Ebenen gleichzeitig nutzen. Dadurch spart man nicht nur Platz, sondern auch Energie. Mit der Umluftfunktion kann man bis zu 20 Grad niedrigere Temperaturen einstellen und erzielt das gleiche Ergebnis. +++ Bitte darauf achten, dass der Innenraum des Ofens sauber ist. Verschmutze Flächen leiten die Wärme schlechter und erhöhen so den Stromverbrauch. Selbstreinigende Backöfen sind zwar bequem in der Anwendung, verbrauchen aber bei jedem Reinigungsprozess einige Kilowattstunden Strom. Erst bei entsprechend starker Verschmutzung sollte diese Funktion eingesetzt werden. +++ Das Vorheizen ist bei den meisten Back- und Bratgerichten nicht nötig und nur bei empfindlichen Teigen tatsächlich erforderlich. +++ Die Backofentür nicht länger als nötig geöffnet lassen.

Achtung beim Gerätekauf

  • Bei der Anschaffung eines Backofens auf das EU-Label achten. Dies zeigt die Energieeffizienz eines Geräts an. Für ein leichteres Verständnis unterteilt das EU-Label alle Geräte in Energieeffizienzklassen von A – G. Dabei steht A für einen besonders sparsamen und G für einen sehr hohen Energieverbrauch.
  • Für Kochstellen gibt es zwar kein EU-Label, allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Ein Glaskeramik-Kochfeld ist gegenüber gusseisernen Platten nicht nur nutzungsfreundlicher, sondern auch energieeffizienter. Glaskeramikkochflächen bieten durch ihre glatte Oberfläche eine zusätzlich Arbeitsfläche, die zudem leicht zu reinigen ist. Derzeitiges Optimum ist allerdings die Induktionstechnik. Durch Aufsetzen vom geeigneten Kochgeschirr wird die Wärme nur im Topfboden erzeugt. Dies erfordert allerdings die Investition in einem nicht ganz preiswerten Herd sowie in Spezialtöpfe und Pfannen, die aber vor allem für Vielkocher und Familien interessant wäre.
  • Kochen und Backen mit Erdgas Was zur Jahrhundertwende die Revolution beim Kochen und Backen war, hat bis heute nichts an Attraktivität verloren – das Kochen mit Erdgas. Selbst Profi-Köche kochen am liebsten damit, weil es sich punktgenau regulieren lässt. Ein dreiköpfiger Haushalt kann dadurch jährlich ca. 50,- € an Energiekosten einsparen. Die EWR GmbH fördert die Umstellung von strom- bzw. festbrennstoffbetriebenen Herden auf Erdgasherde sowie die Erstinstallation von Erdgasherden oder Erdgaskochfelder mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 150,- €. Außerdem verleiht die EWR GmbH Strommessgeräte, womit man Haushaltgeräte auf ihren tatsächlichen Verbrauch überprüfen kann und so Stromfressern schnell auf die Spur kommt.

Bei weiteren Fragen rund um die effiziente Nutzung und Einsparung von Energie stehen den Interessenten die Kundenberater der EWR GmbH im ServiceCenter im Allee-Center mit kompetenter Beratung gern zur Verfügung (Tel.: 02191 / 16-4541 oder 16-4542). Im Internet unter www.ewr-gmbh.de findet man direkt den Förderantrag sowie die Förderrichtlinien für die Umstellung auf Ergasherde zum Herunterladen. (Prof. Dr. Hoffmann)

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