Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Altersschwache Triebwagen sollen noch bis 2016 rollen

Im vergangenen September forderten die Grünen im Landtag eine ÖPNV-Offensive NRW, um das Angebot in Bussen und Bahnen in NRW nachhaltig zu verbessern. Und zeigten am Remscheider Bahnhof demonstrativ, dass die Triebwagen nicht barrierefrei sind.Daumendrücken, dass sie nicht schon vorher schlapp machen: Die altersschwachen Triebwagen des „Müngsteners“ sollen frühestens in sieben Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Nachricht löste gestern im Bauausschuss Empörung aus. In der Kritik: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). „Merkwürdig, dass die bergischen Großstädte von dieser Vereinbarung des VRR nicht längst gehört haben“, wunderte sich Hans Lothar Schiffer (FDP).  Durch reinen Zufall hatte die Ratsfraktion über einen FDP-Landtagsabgeordneten davon erfahren, dass die Bahnlinie RB 47 („Der Müngstener“) erst zum Fahrplanwechsel Ende 2016 neu ausgeschrieben werden soll, folglich auch bis dahin nicht mit neuen, barrierefreien Zügen zu rechnen ist. Und da war niemand im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses, der darüber nicht überrascht gewesen wäre.

Die Desinformationspolitik des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ging sogar soweit, auch das CDU-Ratsmitglied Kai Kaltwasser, der in der der in der Verbandsversammlung des VRR die Stadt Remscheid vertritt, über den „Bericht zur Einigung des VRR mit der DB Regio NRW über ein  Eckpunktepapier zur  Verbesserung des Schienenpersonennahverkehr im  Bereich des VRR“ im Unklaren zu lassen, den das  Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes mit Datum vom 19. Januar 2009 dem Landtag vorgelegt hatte. Und das, obwohl dieses Eckpunktepapier, das Qualitätsverbesserungen bei  den S- und Regionalbahnen erreichen und die langfristige  Finanzierung des Verkehrsangebotes sichern soll, für die Remscheider Fahrgäste der Bahn eher einen Stillstand über Jahre bedeutet. Die Modernisierung der Züge wäre die Voraussetzung dafür, dass es künftig auf der Strecke RB 47 weniger Verspätungen und komplette Zugausfälle geben würde, wie sie heute beinahe an der Tagesordnung sind. Und damit wäre dann auch eine behindertengerechte Ausstattung der Züge verbunden.

Die FDP in ihrer Anfrage an die Verwaltung, die sich auf den Bericht aus dem Landtag stützt: „ Danach kann die Linie RB 47 zum Fahrplanwechsel Ende 2016 neu ausgeschrieben werden.“ Es stelle sich die Frage, warum die Modernisierung der Züge auf der Linie RB 47 wieder einmal hinten angestellt werde, während andere Strecken schon 2014 ausgeschrieben werden könnten und damit auf die DB Regio gleichzeitig ein erheblicher Modernisierungsdruck für diese Linien ausgeübt werden könne.

Diese Frage konnte gestern auch Amtsleiter Gerald Hein nicht beantworten: „Wir sollten den Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, Herrn Husmann, an das erinnern, was er einst im Bauausschuss gesagt hat.“ Welchen der Besuche Martin Husmann er meinte, blieb unklar. Am 29. Januar hatte Husmann den Mitgliedern des Bauausschuss wenig Hoffnung auf neue Lokomotiven gemacht; da hätten zunächst andere Strecken Vorrang, darunter die S 7 ab Solingen. Das klang bei seinem Besuch vom 5. Dezember 2006 im Bauausschuss noch anders. Zitat aus dem damaligen Bericht des Waterbölles: „Bis 2010 ist der Verkehrsverbund vertraglich noch an die Bahn AG gebunden; dann könnten die Strecke auch an einen anderen Betreiber vergeben werden. Jedenfalls wird sie zu diesem Zeitpunkt neu ausgeschrieben. Eine Voraussetzung für den Zuschlag nannte Martin Husmann schon jetzt: ‚Neue Züge!’’“ Und auf einer Veranstaltung der bergischen Grünen Fraktion zur „Zukunft des Müngsteners“ in Solingen im Oktober 2007 muss Husmann nachgelegt haben. Sonst hätte eine Pressemitteilung der Grünen damals nicht so begonnen:Der Müngstener hat eine Zukunft, 2009/10 wird die Strecke neu ausgeschrieben, spätestens 2014 werden neue Züge rollen. Das gab Martin Husmann… bekannt.“ (Im vergangenen September forderten die Grünen im Landtag eine ÖPNV-Offensive NRW, um das Angebot in Bussen und Bahnen in NRW nachhaltig zu verbessern. Und zeigten am Remscheider Bahnhof demonstrativ,siehe Foto rechts, dass die Triebwagen nicht barrierefrei sind.)

Jetzt also überraschend neue Triebwagen frühestens 2016!? Die Remscheider Kommunalpolitiker sind sauer. Auch über die Desinformationspolitik des VRR. Grund genug also, um Martin Husmann noch einmal nach Remscheid einzuladen – man könnte auch sagen „einzubestellen“. Zugleich wurde die Verwaltung gestern beauftragt, eine Resolution für den Rat der Stadt vorzubereiten und die Nachbarstädte Solingen und Wuppertal aufzufordern, sch dieser anzuschließen. Denn, so York Edelhoff (SPD): „Den neuen Zeitplan können die bergischen Großstädte keinesfalls akzeptieren!“

Wenn er sich da mal nicht getäuscht hat. Solingen und Wuppertal haben – anders als Remscheid - mehr als eine Zugverbindung, die ihnen Sorgen macht. Da spielt der „Müngstener“ womöglich eine untergeordnete Rolle. Nicht so für Remscheid. Gestern machte Herald Hein einen Formulierungsvorschlag für eine Resolution: „Der Bauausschuss der Stadt Remscheid fordert den VRR auf, die Strecke RB 47 entsprechend den Zusagen in den Vorjahren zum Fahrplanwechsel 2012 neu auszuschreiben und den Einsatz von barrierefreien Zügen (passend zu den neuen Bahnsteigen) vorzugeben.“

Ob der Rat der Stadt diese oder eine andere Formulierung für eine Resolution übernimmt, bleibt abzuwarten. Derweil hat der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann bereits reagiert und den VRR-Geschäftsführer Martin Husmann um Terminabsprache bezüglich seiner Teilnahme an einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses gebeten. In dem Brief zeigt sich Henkelmann sehr verwundert darüber, dass die Ausschreibung der Müngstener Strecke entgegen früheren Aussagen des VRR nicht zum Jahresende 2011, sondern erst zum Fahrplanwechsel 2016 erfolgen soll; dies sei aus der Sicht der Stadt Remscheid nicht hinnehmbar. Den Nutzern der RB 47 sei nicht zu erklären, warum die Bahnsteige inzwischen barrierefrei seien, nicht aber die Triebwagen.

Und auch das hat Henkelmann in seinem Brief an den VRR angesprochen: Was wird eigentlich aus den von Remscheid geforderten neuen Haltepunkten Honsberg und Mixsiepen? Martin Husmann im Erklärungsnotstand?!

Trackbacks

Waterbölles am : Ein weites Arbeitseld für Oberbürgermeisterin Beate Wilding

Vorschau anzeigen
  Waterbölles-Kommentar Kommunikation ist alles! Und da hat die Verwaltung offensichtlich ein erhebliches Erkenntnis-Defizit. Und ein Defizit in Sachen Demokratie. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, im „politischen Geschäft“ störe die Öffent

Waterbölles am : Ein weites Arbeitsfeld für Oberbürgermeisterin Wilding

Vorschau anzeigen
Waterbölles-Kommentar Kommunikation ist alles! Und da hat die Verwaltung offensichtlich ein erhebliches Erkenntnis-Defizit. Und ein Defizit in Sachen Demokratie. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, im „politischen Geschäft“ störe die Öffentlichke

Waterbölles am : Veraltetes Wagenmaterial läßt keine Barrierefreiheit zu

Vorschau anzeigen
Die altersschwachen Triebwagen des „Müngsteners“ sollen frühestens in sieben Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Nachricht löste am 10. März im Bauausschuss Empörung aus. Und führte in dieser Woche zu einer Kleinen Anfrage der grünen Abgeordn

Waterbölles am : Der alte "Müngstener": "Notfalls müssen Rampen her!"

Vorschau anzeigen
Da hatte der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl wirklich mal Recht: „Was nützen neue Bahnsteige, wenn die dazu passenden Züge fehlen!?“ Das war am 29. März 2007 im Hauptausschuss. Passend dazu heißt es in dieser Woche in einer Kleinen Anfrage der grün

Waterbölles am : Veraltetes Wagenmaterial läßt keine Barrierefreiheit zu

Vorschau anzeigen
Die altersschwachen Triebwagen des „Müngsteners“ sollen frühestens in sieben Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Nachricht löste am 10. März im Bauausschuss Empörung aus. Und führte in dieser Woche zu einer Kleinen Anfrage der grünen Abgeordn

Waterbölles am : Veraltetes Wagenmaterial lässt keine Barrierefreiheit zu

Vorschau anzeigen
Die altersschwachen Triebwagen des „Müngsteners“ sollen frühestens in sieben Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Nachricht löste am 10. März im Bauausschuss Empörung aus. Und führte in dieser Woche zu einer Kleinen Anfrage der grünen Abgeordn

Waterbölles am : Der alte "Müngstener": "Notfalls müssen Rampen her!"

Vorschau anzeigen
Da hatte der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl wirklich mal Recht: „Was nützen neue Bahnsteige, wenn die dazu passenden Züge fehlen!?“ Das war am 29. März 2007 im Hauptausschuss. Passend dazu heißt es in dieser Woche in einer Kleinen Anfrage der grün

Waterbölles am : Der alte "Müngstener": "Notfalls müssen Rampen her!"

Vorschau anzeigen
Da hatte der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl wirklich mal Recht: „Was nützen neue Bahnsteige, wenn die dazu passenden Züge fehlen!?“ Das war am 29. März 2007 im Hauptausschuss. Passend dazu heißt es in dieser Woche in einer Kleinen Anfrage der grün

Waterbölles am : Der alte "Müngstener": "Notfalls müssen Rampen her!"

Vorschau anzeigen
Da hatte der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl wirklich mal Recht: „Was nützen neue Bahnsteige, wenn die dazu passenden Züge fehlen!?“ Das war am 29. März 2007 im Hauptausschuss. Passend dazu heißt es in dieser Woche in einer Kleinen Anfrage der grün

Waterbölles am : Ausschreibung der Regionalbahnlinie 47 doch schon 2012?

Vorschau anzeigen
„Altersschwache Triebwagen sollen noch bis 2016 rollen“, titelte der Waterbölles am 11. März 2009.  Damals war eine Vereinbarung zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Bahn AG bekannt geworden, wonach die altersschwachen Triebwagen des

Waterbölles am : Ausschreibung der Regionalbahnlinie 47 doch schon 2012?

Vorschau anzeigen
„Altersschwache Triebwagen sollen noch bis 2016 rollen“, titelte der Waterbölles am 11. März 2009.  Damals war eine Vereinbarung zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Bahn AG bekannt geworden, wonach die altersschwachen Triebwagen des

Waterbölles am : Der alte "Müngstener": "Notfalls müssen Rampen her!"

Vorschau anzeigen
Da hatte der damalige Baudezernent Helmut Kennepohl wirklich mal Recht: „Was nützen neue Bahnsteige, wenn die dazu passenden Züge fehlen!?“ Das war am 29. März 2007 im Hauptausschuss. Passend dazu heißt es in dieser Woche in einer Kleinen Anfrage der grün

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Andreas Roeschies am :

Der Einstieg ohne Hürden ist sicher wünschenswert, nicht für für Radfahrer (ich bin selbst einer), sondern auch für Fahrgäste, Kinderwagen und ganz besonders natürlich für Rollstuhlfahrer. Allerdings müssten für einen Einstieg ohne Hürden nicht nur neue Fahrzeuge kommen, sondern auch sämtliche Bahnsteige umgebaut werden. Fahrstühle an den Bahnhöfen wären schließlich die logische Folge. Das alles ist aber nicht billig. Und die Müngstener Brücke rostet auch fröhlich vor sich hin.

Chronist am :

„Das Eckpunktepapier soll einen langjährigen Rechtsstreit zwischen den Parteien außergerichtlich beenden und bis spätestens Ende März dieses Jahres vertraglich unter Dach und Fach gebracht werden. Das Verwaltungsgericht hatte der DB Regio NRW in allen Punkten recht gegeben und den VRR verurteilt, Zahlungseinbehalte von April 2007 bis November 2008 in Höhe von 112,5 Millionen Euro zurückzuzahlen. Ferner bestätigte das Gericht, dass die vom VRR im Juni letzten Jahres ausgesprochene Kündigung des Verkehrsvertrages wegen angeblicher Verfehlungen im Bereich Sicherheit- und Serviceleistungen in der S-Bahn nicht rechtens war.“ (aus einer Pressemitteilung der Bahn AG von heute, komplett hier: http://preview.tinyurl.com/a9uore)

Fraktion der SPD am :

Mit dem Beschluss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), die Fahrzeugflotte der Regionalbahnlinie 47 erst zum Jahr 2016 zu ersetzen, werden die Fahrgäste in Remscheid auf das Abstellgleis geschoben. Die Planungen widersprechen vorherigen Zusagen der Verbandsvertreter, das Zugmaterial eher zu erneuern. Dies ist aus Sicht der SPD besonders ärgerlich, da die Erneuerung der Bahnsteige entlang der Strecke derzeit auf vollen Touren läuft. Ein barrierefreier Zugang in die Züge ist somit weiterhin nicht möglich. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Hans Peter Meinecke: „Wir sind nicht bereit hinzunehmen, weiterhin als „Stiefkind“ des VRR behandelt zu werden, aber anteilmäßig die Erneuerung des Fahrzeugparks in den anderen Regionen NRW unterstützen zu müssen. Wir fordern dringend eine Aufwertung der heruntergewirtschafteten Regionalbahnstrecke 47!“ (SPD Ratsfraktion Remscheid, Geschäftsführer Martin Brink)

Christoph Humpert am :

Also die Bahnsteige sind schon überall auf S-Bahn Niveau. Fahren Politiker nur alle fünf Jahre an Karneval Zug? In Remscheid hat es ürigens am längsten gedauert! Die Aussagen von Herrn Meinecke kann ich wirklich nicht ernst nehmen. Ich bin jeden Tag am Düsseldorfer Hauptbahnhof, und dort verkehren solche "Mören" wie unser RB 47 schon länger nicht mehr. Außer zweimal am Tag, wenn unser Müngstener morgens von Lennep nach Ddorf durchschleicht und Nachmittags gegen halb vier, wenn er wieder von Ddorf nach Lennep tuckert:-). ¨ Wenn Herr Meinecke es mit zehn Jahren Landtag und etlichen Jahren Ratsmandat nicht geschafft hat, ein paar neue Dieselloks ins Bergische Land zu holen, dann wird unserer "Raketenexpress" mit diesem unverbindlichen Fraktionsschreiben auch nicht ersetzt. Die Züge werden ersetzt, wenn die Verantwortlichen es wünschen, weshalb sich Herr Meinecke darauf beschränken sollte, die bestehende Taktfrequenz zu erhalten. Eine kleine Idee habe ich aber noch: Vielleicht sollte man die RB 47-Nutzer dazu bringen, von allen Missständen (verdreckte Sitze, Wassereinbrüche im Zug, totale Überfüllung im Berufsverkehr, zwei Zugausfälle und der dritte kommt zehn Minuten zu spät, Licht- und Motorausfall, usw.) per Fotos und Text an den Waterbölles zu schicken. Diese kann man dann schön zu Herrn Mehdorn oder wem auch immer schicken.

Chronist am :

Die Resolution an den VRR in Sachen "Müngstener" wurde im Rat der Stadt einstimmig verabschiedet.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!