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Dreistigkeit bei den Methoden im Energievertrieb

Pressemitteilung von Remscheider Gasverbrauchern

Wir, eine  bisher noch kleine Gruppe Remscheider Gasverbraucher stellen mit Interesse fest, dass die EWR, offenbar erstmalig so etwas wie den Hauch von Wettbewerb verspürend, wie wild um sich schlägt. Dabei völlig ohne konkrete Hintergrundinformationen wüste Beschuldigungen gegen imaginäre Telefon- oder gar Haustürverkaüfer ablässt. Dabei einfach vergessend, dass einer der Mitgesellschafter (fängt mit kleinem e- an), bereits seit dem Vorjahr mit riesigen Werbeaufwand über Plakatierungen, etc. im eigenen Kundenkreis räubern möchte. Wir werden uns hier nicht mit solchen Hackereien der Anbieter untereinander befassen, sondern in aller gebotenen Kürze noch einmal die harten Fakten aufzählen:

  1.  Die EWR erzählt ihren Kunden seit Jahren etwas über die zwingend notwenige Bindung des Gases an den Rohölpreis.
  2. Die Entwicklung müsse am jeweils sechs Monate beobachten, um dann zu einer markt- und kundenfreundlichen Preisfindung zu kommen.
  3. So zuletzt am 15.8.08 verkündet. Mit der Konsequenz, ab 1.10.08 die Preise um 30,6Prozent zu erhöhen. Verbunden mit dem Versprechen an die Premio-Gas-Kunden, dass sie ihr Gas immer deutlich günstiger als zum Normaltarif einkaufen könnten, wenn sie einen Festvertrag über ein Jahr abschließen würden. Der Vorteil betrug damals ca. 5,6 Prozent und es machten immerhin 60 Prozent der Gaskunden davon Gebrauch.
  4. Nun ist der Rohölpreis von Ende Juli 08 bis heute um etwa 70 Prozent gesunken und die EWR hat für April eine Preissenkung um ca. 15 Prozent angekündigt.
  5. Der immense Preisvorteil für die Premio-Kunden ist seit dem 1.2. auf knapp ein Prozent geschrumpft. So wird es auch nach dem 1.4.09 noch sein.
  6. Kein Wort wird mehr von der EWR über die so genannte Ölpreisbindung  verloren. Man spricht jetzt von einer ungewöhnlichen Entwicklung auf dem Energiemarkt und hebt die April-Senkung in den Status einer sozialen Wohltat. O-Ton des Geschäftsführers in der Bergischen Morgenpost: „Wir wollen den Menschen in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit ein bisschen mehr Geld im Portemonnaie lassen.“
  7. Vornehm verschwiegen hat er allerdings dabei, dass die Preise von Ende Juli bis dann April 09 unter dem Strich sogar um ca.zehn Prozent gestiegen sind! Bei einem Ölpreisverfall von ca.70 Prozent.

Wenn das keine unglaubliche Dreistigkeit ist!? Je nachdem, wie ein Staatsanwalt das beurteilt, könnte es sogar Vorspiegelung falscher Tatsachen  oder Unterdrückung wahrer Tatsachen sein. Sich damit einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen und dadurch das Vermögen anderer zu beschädigen. Besonders erschreckend finden wir in diesem Zusammenhang das betretene, langsam auffällige Schweigen der Verwaltungsspitze und des Aufsichtsrates zu dieser, mit Verlaub gesagt, dreisten Verkaufspolitik.  Aber vielleicht heizen diese Damen und Herren ja noch mit Kohledeputat?

Gruppe Remscheider Gasverbraucher 

gez. Hans Gerd Göbert, Doddestraße 56, 42859 Remscheid, Tel. 33482

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Waterbölles am : Preiskritiker Göbert verklagt EWR und Prof. Dr. Hoffmann

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Hans Gerd Göbert, seit längerem schon Kritiker der Preispolitik der Remscheider Stadtwerke, hat Strafantrag gegen die EWR, vertreten durch den Geschäftsführer Pof. Dr. Thomas Hoffmann, gestellt. Wegen des Verdachts auf Betrug und Wucher. Dazu schrieb

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