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Erfolgsprojekt OGGS braucht finanziellen Nachschlag

„Anders als bei KiBiz, wo eine 1,5 Prozent Steigerung der jährlichen Pauschalen vorgesehen ist, sind die  Landesmittel für die Schulkinderbetreuung seit 2003 nicht angepasst worden. Bei gleichzeitiger  Erhöhung der Kosten wird die Finanzierung der OGGS immer prekärer. Eine Anpassung von 1,5 Prozent  analog zum KiBiz seit 2003 würde die Mittel für die Offenen Ganztaggrundschulen um ca. 137.000 €,  das sind 1782,23 € pro Gruppe und Schuljahr, erhöhen und so generell erheblich zu einer qualitativen  Weiterentwicklung beitragen.“ Dieses Zitat stammt aus der Begründung eines Antrages, den die Fraktion der Grünen heute an den städtischen Schul-, den Jugendhilfe- und den Finanzausschuss gerichtet hat.  Die erforderlichen Mittel für die individuelle Förderung in den Offenen  Ganztagsgrundschulen sollen demnach in die Haushalte 2009 und 2010 eingestellt und aus dem Gesamthaushalt kompensiert werden. Die  Begründung im vollen Wortlaut:

„Die Offenen Ganztagsgrundschulen sind ein Erfolgsprojekt in Remscheid. Immer mehr Eltern greifen  auf die engagierte fach- und sachkundige Ganztagsbetreuung zurück. Im Schuljahr 2009/10 werden  aller Voraussicht nach 1906 Kinder in der OGGS in 77 Gruppen betreut werden. Das sind beinahe  200 Kinder und zehn Gruppen mehr als im laufenden Schuljahr. Im Rahmen der Mittel für den  individuellen Förderbedarf unterstützt die Stadt Remscheid die Weiterentwicklung der qualitativen  Arbeit in den Gruppen mit 303.000 €.   Anders als bei KiBiz, wo eine 1,5 Prozent Steigerung der jährlichen Pauschalen vorgesehen ist, sind die  Landesmittel für die Schulkinderbetreuung seit 2003 nicht angepasst worden. Bei gleichzeitiger  Erhöhung der Kosten wird die Finanzierung der OGGS immer prekärer. Eine Anpassung von 1,5 Prozent  analog zum KiBiz seit 2003 würde die Mittel für die Offenen Ganztaggrundschulen um ca. 137.000 €,  das sind 1782,23 € pro Gruppe und Schuljahr, erhöhen und so generell erheblich zu einer qualitativen  Weiterentwicklung beitragen. Allein der engagierten Arbeit der vielen MitarbeiterInnen in der  Nachmittagsbetreuung und auch der Komplementärfinanzierung der Stadt Remscheid ist es zu  verdanken, dass diese reale Kürzung nicht auf Kosten der Kinder und ihrer Eltern geht. Wir fordern  das Land dringend auf hier für eine Anpassung der Landesmittel Sorge zu tragen.

Die Förderung der Kinder in den Offenen Ganztagsgrundschulen ist auch in Remscheid politisch  gewollt. Die Bereitstellung der Mittel für den individuellen Förderbedarf erfolgte jeweils  einvernehmlich. Die anwachsende Zahl von Gruppen von 67 im laufenden auf 77 im kommenden Schuljahr erfordert folgerichtig auch eine Anpassung der städtischen Förderung. Der Vorschlag der  Verwaltung berücksichtigt den Zuwachs nicht und friert die Mittel auf das Vorjahresniveau ein. Pro  Gruppe bedeutet das unter den gegebenen Annahmen einen Verlust von 587 € pro Gruppe im  Vergleich zum jetzigen Schuljahr.   Will man diesen realen Verlust vermeiden, ist eine Anpassung der Mittel entsprechend der  Erweiterung der Gruppenzahlen erforderlich. Dies bedeutet im Schuljahr 2009/2010 eine Aufstockung  der Mittel um ca. 45.000 €. Im Haushaltsjahr 2009 müssen davon etwa 18.800 € und im  Haushaltsjahr 2010 € ca, 26.200 € eingeplant werden.“

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Chronist am :

Für das Schuljahr 2009/2010 wurden alle von der Stadt Remscheid beantragten Betreuungsplätze in den Remscheider Offenen Ganztagsschulen vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligt, teilte heute die Stadt Remscheid mit. Demnach werden zum kommenden Schuljahr insgesamt 2.016 Betreuungsplätze in Remscheider Grundschulen und Förderschulen angeboten. Im landesweiten Vergleich belegt Remscheid damit weiterhin einen Spitzenplatz bei der Betreuung von Kindern im Primarbereich.

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