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GHS Bökerhöhe und Rosenhügel gehen künftig zusammen

Zum Schuljahr 2010/2011 hat die Stadtverwaltung die Auflösung der Gemeinschaftshauptschule Bökerhöhe vorgeschlagen Darüber wird heute der städtische Schulausschuss beraten, am 23. März die Bezirksvertretung Süd und am 2. April der Hauptausschuss. Das letzte Wort hat dann am 7. Mai der Rat der Stadt. Dr. Detlef Garbe von der Firma Garbe Consult, der mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begleitung des Schulentwicklungsplanes (SEP) für die Remscheider Allgemeinbildenden Schule befasst war, hatte diese Schließung bereits im August 2007 empfohlen. Dass auch in anderen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in Remscheid die Zahl der Anmeldungen rückläufig ist, geht aus einer anderen Vorlage an die gleichen Gremien hervor. Demnach steht zum Schuljahr 2009/2010 1.096 Schülerinnen und Schüler der vierten Grundschulklassen der Wechsel in die Sekundarstufe I bevor (im Vorjahr waren es 1.111 Kinder). Davon wurden bisher 1.022 Kinder an den weiterführenden Schulen in Remscheid angemeldet. Hinzu kommen 118 Kinder (Vorjahr 98) aus den Randbereichen von Wuppertal und Radevormwald. Macht zusammen 1.141 (Vorjahr 1.138). Weiter heißt es im Bericht der Verwaltung:

„Wie auch in den Vorjahren, verzeichnen die beiden Remscheider Gesamtschulen die größte Nachfrage mit 535 angemeldeten Kindern (Vorjahr 541).  337 Kinder wurden aufgenommen (168 an der Altert-Einstein-Schule und 169 an der Sophie-Scholl-Schule); davon 29 Auswärtige. Insgesamt wurden 198 Kinder abgewiesen, im Vorjahr waren es 197.

Die Zahl der Anmeldungen an den Remscheider Hauptschulen ist weiter gesunken. Im Vorjahr waren es zwölf Prozent, in diesem Jahr beträgt der Rückgang bereits 14 Prozent (191 neu zu 222 alt). Der stärkste Rückgang erfolgte an der GHS Bökerhöhe (18 Anmeldungen) und der GHS Rosenhügel (17 Anmeldungen). Entsprechend dem gesetzlichen Mindestwert von 18 Kindern je Klasse kann die GHS Bökerhöhe eine Eingangsklasse bilden. Mit 17 Anmeldungen erreicht die GHS Rosenhügel noch nicht den Mindestwert für eine Eingangklasse. Nennenswerte Zuwächse für die erforderliche Zweizüqigkeit je Schule (Zahl der noch nicht angemeldeten Kinder, Zuzüge, etc.) sind nicht vorhanden.

An der GHS Klausen wurden 26 Kinder angemeldet, davon 18 auswärtige Kinder aus Wuppertal. Somit kann die GHS Klausen -wie bereits im vorigen Jahr - lediglich nur eine Eingangsklasse bilden. Zuwächse für zwei Klassen (insgesamt mindestens 36 Kinder) sind nicht erkennbar.

An der GHS Hackenberg wurden 69 Kinder angemeldet. Entsprechend des seinerzeitigen Ratsbeschlusses wurde die Zügigkeit der GHS Hackenberg für die Jahrgangsstufe 5 auf zwei Klassen begrenzt. Bei der Bildung von zwei Eingangsklassen kann die GHS Hackenberg 48 Kinder entsprechend dem Richtwert (24 Kinder je Klasse), jedoch maximal 60 Kinder entsprechend dem Höchstwert der gesetzlich zulässigen Klassenbildung (30 Kinder je Klasse) aufnehmen.

An der GHS Wilhelmstrasse wurden 63 Kinder angemeldet; hiervon elf Kinder für die integrative Klasse. Somit kann die GHS Wilhelmstrasse zum nächsten Schuljahr 2 Eingangsklassen zuzüglich einer integrativen Klasse bilden.

In einem gemeinsamen Lenkungsgespräch zwischen dem Schulträger, der Schulaufsicht und den Hauptschulleitungen am 4. März wurde vereinbart, dass die GHS Hackenberg entsprechend der beschlossenen Zügigkeit zwei Eingangsklassen bildet und darüber hinaus bestehende Anmeldungen abweist. Hauptaufnahmekriterien sind Geschwisterkinder und die fußläufige Wohnortnähe.

GHS Bökerhöhe und GHS Rosenhügel sind aufgrund der schülerdemografischen Entwicklung sowie der geringen Anmeldungen auf Dauer in ihrer Existenz gefährdet. Angesichts der infrastrukturellen Bedeutung der GHS Rosenhügel im Stadtteil Rosenhügel, als auch unter dem Aspekt, dass es sich hier um eine Ganztagsschule handelt, ist es zur Standortsicherung erforderlich, die Schule perspektivisch auf eine durchgehende Zweizügigkeit zu stabilisieren. (…) Im Rahmen des Lenkungsgesprächs am 4. März haben beide Schulen einvernehmlich die Bereitschaft erklärt, sich auf eine mögliche Zusammenlegung ab dem Schuljahr 2010/2011 vorzubereiten. Handlungsbedarf zeichnet sich ebenfalls für die GHS Klausen ab.

Nach § 82 Abs. 4 des Schulgesetzes NRW müssen Hauptschulen mindestens zwei Parallelklassen pro Jahrgang haben. Eine Hauptschule kann mit einer Klasse pro Jahrgang fortgeführt werden, wenn den Schülerinnen und Schülern der Weg zu einer anderen Hauptschule mit mindestens zwei Parallelklassen pro Jahrgang nicht zugemutet werden kann oder sich aus dem Standort der Hauptschule und der Schulentwicklungsplanung ergibt, dass ihre Fortführung für die soziale und kulturelle Entwicklung der Gemeinde von entscheidender Bedeutung ist und diese Aufgabe von einer anderen weiterführenden Schule nicht übernommen werden kann. Der Unterricht ist in diesem Fall gemeinsam mit anderen Schulen und, soweit erforderlich, durch zusätzliche Lehrerstellen sicher zu stellen. Im Rahmen der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung und unter Berücksichtigung des nächsten Anmeldeverfahrens beabsichtigt die Verwaltung, die Thematik im Frühjahr 2010 aufzugreifen.

Bei den Realschulen ist die Zahl der Anmeldungen mit 228 Kindern im Vergleich zum Vorjahr (209 Anme­dungen) leicht gestiegen. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenfrequenzwerte (25 bis 29 Kinder je Klasse) bildet die Albert-Schweitzer-Realschule mit 113 Aufnahmen vier Eingangsklassen, welche erstmalig im Rahmen des gebundenen Ganztages ab dem Schuljahr 2009/2010 beschult werden. Die Alexander-von-Humboldt-Realschule bildet mit 115 Aufnahmen ebenfalls vier Eingangsklassen.

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (383) ist im Vergleich zum Vorjahr (359), um ca. sieben Prozent gestiegen. Am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und am Gertrud-Bäumer-Gymnasium sank die Zahl der Anmeldungen (auf 112 bzw. 84), während das Röntgen-Gymnasium mit rund 26 Prozent eine Steigerung zu verzeichnen hat (auf 96). Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl am Leibniz-Gymnasium mit 91 Anmeldungen konstant, wobei die Zahl der auswärtigen Kinder (vorwiegend aus Wuppertal-Ronsdorf) im Vergleich zum Vorjahr von 36 auf 32 Kinder gesunken ist. Seinerzeitige Bestrebungen der Verwaltung hinsichtlich eines Kostenausgleichs für die zur Verfügung stehenden Schulplätze für Wuppertaler Schülerinnen und Schüler am Leibniz-Gymnasium, wurden von der Stadt Wuppertal, mit dem Hinweis auf in Wuppertal ausreichend zur Verfügung stehende Plätze, abgelehnt. Eine rechtliche Verpflichtung besteht nicht.“

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Kommentare

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Peter Matzner am :

Was passiert nach der Zusammenlegung mit der Immobilie an der Bökerhöhe?

Chronist am :

Schließung GHS Bökerhöhe und Grundstücksverwertung: Eine vollständige Schließung des Schulstandortes (Auslaufen der bestehenden Jahrgänge) wird zum Schuljahresende 2013/14 (31.07.2014) angestrebt. Bei einer Aufgabe des Schulstandortes ist die zur Schule gehörende und auf dem Schulgrundstück befindliche Turnhalle zwingend zu berücksichtigen. Hier gilt, auch wenn es sich um eine kleinere Turnhalle handelt, dass für den Vereinssport keine alternativen Sportstätten zur Verfügung stehen. Bzgl. Schulsport ist von Bedeutung, ob ein anderer Schulstandort (z.B. GHS Rosenhügel) eine größere Zügigkeit erreicht – womit lt. den Prognosezahlen nicht zu rechnen ist. In dem Fall könnte für den Schulsport auf diese Halle verzichtet werden. (aus dem heute vorgelegten Maßnahmekatalog der Verwaltung)

Chronist am :

Auf die Frage der CDU, ob sich das Schulgebäude Bökerhöhe nach Schließung der Hauptschule für die Abendrealschule eigne, teilte die Verwaltung mit: „Die Auslagerung des Weiterbildungskollegs (früher: Abendrealschule) ist zwingend erforderlich, da die bisherigen Räume im Gebäude der Albert-Schweitzer-Realschule durch den weiteren Ausbau des dortigen Ganztagsbetriebes spätestens ab dem Schuljahr 2011/2012 für die Nachmittagskurse des Weiterbildungskollegs nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können. Die Verwaltung prüft derzeit verschiedene Optionen für eine dauerhafte anderweitige Unterbringung des Weiterbildungskollegs. Der Standort der GHS Bökerhöhe wird hierfür unter dem Aspekt der Haushaltskonsolidierung nicht in Betracht gezogen. Konkrete Vorschläge sollen im Herbst 2010 im Ausschuss für Schule und Sport vorgestellt werden. Im Rahmen der Standortfrage wird ebenfalls eine Kooperation des Weiterbildungskollegs mit den Schulabschlusskursen der VHS, eventuell an einem gemeinsamen Standort, geprüft.“

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