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Für angedrohten Amoklauf zehn Tage in den Jugendarrest

Wie heute in den regionalen Nachrichten des WDR zu hören war, hat das Remscheider Amtsgericht „kurzen Prozess“ gemacht und einen Schüler der Hauptschule Bökerhöhe zu zehn Tagen Jugendarrest verurteilt; den kann er während der Schulferien verbringen. Der 16jährige hatte mit einem Amoklauf in seiner Schule gedroht; dort wolle er mit einer Panzerfaust (Bazooka) „kämpfen“. Ein Trittbrettfahrer, sollte man meinen – nicht ganz ernst zu nehmen. In der WDR2-Meldung hieß es, nach Angaben des Gerichts habe der Jugendliche von dem Amoklauf in Süddeutschland gar nichts gewusst.  Vor Gericht hatte der Jugendliche gestanden, seinem Klassenlehrer am vergangenen Mittwoch  gedroht zu haben, mit einer Panzerfaust  in die Schule zu kommen. Der Lehrer hatte den Schüler zuvor zur Rede gestellt, weil er einen Mathematiklehrer beleidigt beleidigt ("Nazi", "Hurensohn") hatte. Am Donnerstag informierte die Schule die Polizei über die Drohung. Die Staatsanwaltschaft ließ den Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund daraufhin festnehmen; die Polizei fand bei ihm ein verbotenes Butterflymesser. Die Verurteilung heute durch Jugendrichter erfolgte wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Beleidigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Kommentare

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Chronist am :

Wegen Störung des öffentlichen Friedens hat der Jugendrichter gestern eine 16 Jahre alte Schülerin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums zu drei Tagen Jugendarrest verurteilt. Auch wurde ihr auferlegt, psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Das Mädchen hatte gegenüber zwei Mitschülerinnen erklärt, einen Lehrer und zwei Schülerinnen "abknallen" zu wollen (die Polizei fand in der Wohnung der Adoptiveltern ein Luftgewehr). Die Schülerin war am Freitag verhaftet worden und hatte seitdem im einem Essener Frazuengefängnis verbracht. Das sei schrecklich gewesen, sagte die Schülerin unter Tränen. Dass sie den angekündigten Amoklauf nicht habe ausführen wollen, glaubte ihr der Richter.

Chronist am :

Und noch ein Urteil des Remscheider Jugendgerichts wegen eines auf einer Internet-Chatseite für vergangenen Montag angedrohten Amoklaufes in der Heinrich-Neumann-Schule: Der 15-Jährige muss für zwei Wochen in einen Dauerarrest. Dass er vor Gericht versicherte, es sei nur ein Scherz gewesen, half ihm gestern vor Gericht nichts.

Lutz E. Faßbender am :

Wer "klagt" die Eltern und ggf. sogar die betreuenden Pädagogen für Ihre Unwissenheit, Ignoranz, Interesselosigkeit...... etc. an? Sind wirklich die Jugendlichen die alleinigen Schuldigen? Wir sind für unser Handeln verantwortlich, aber Gut und Böse lernen wir auch über Vorbilder! Wo sind diese? Wir sind auch für das verantwortlich, was wir nicht sagen und nicht machen! Welche Werte vermitteln wir in den Familien, und wann wollen Eltern und Lehrer wieder beginnen, sich die Medienkompetenz anzueignen, die man braucht, um Kindern Regeln und Grenzen auf zu zeigen???? Die Urteile sind richtig, aber sie "behandeln" nur de Symptome nicht die Ursachen.

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