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Wie packen Verbraucherhaushalte die gegenwärtige Krise?

Pressemiteilung der Verbraucherberatung Remscheid

Finanzieller Schutzschirm für Banken, öffentliche Investitionen und finanzielle Anreize zur Ankurbelung der Konjunktur – trotz der Hilfen des staatlichen Konjunkturprogramms werden auch die Bürgerinnen und Bürger lange an der Schuldenlast der Wirtschaftskrise zu tragen haben. Wie Verbraucherhaushalte möglichst unbeschadet die Krise packen – diese Frage beschäftigt die Verbraucherzentrale NRW anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März. Vorgestellt wurde das Thema Mitgliedern der fünf Ratsfraktionen bzw. Remscheider Parteien, die sich in der Remscheider Verbraucherzentrale über  Beratungsangebote für Verbraucherhaushalte in der Krise informierten. „Obwohl es heißt, die Auswirkungen von Firmenzusammenbrüchen und Konjunkturflaute seien bei den Verbrauchern noch nicht angekommen, kommen immer mehr Ratsuchende zu uns, um Sparpotenziale auszuloten, weil’s vorn und hinten nicht mehr reicht“, berichtet die Verbraucherzentrale NRW in Remscheid aus dem Beratungsalltag: „Auch Verbraucher mit regelmäßigen Einkommen suchen nach Kostenbremsen, um das Schuldenmachen zu vermeiden.“ Sei es die Abwehr unberechtigter Forderungen aus untergeschobenen Verträgen, das Kündigen unsinniger oder überteuerter Versicherungen, das Ausloten von Sparmöglichkeiten beim Telefonieren und Surfen oder Energiesparen: Das Team der Verbraucherzentrale NRW in Remscheid bietet ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot:

„In der Rechtsberatung steht der Schutz der Haushalte vor unberechtigtem Zugriff in den Geldbeutel mittlerweile im Vordergrund. Ob es darum geht, nicht nachvollziehbare Kontobelastungen durch dubiose Gewinnspielanbieter oder untergeschobene Telekommunikationsverträge mit teilweise 24monatiger Laufzeit abzuwehren, die Einwendungen der Verbraucher selbst werden meist ignoriert. Erst die Rechtsvertretung durch die Beratungsstelle führt dazu, dass Verträge storniert und die Forderungen ausgebucht werden“, so Lydia Schwertner, Leiterin der Beratungsstelle in Remscheid.

Beispiel Haushalts-Check: Wer ein Haushaltsbuch führt, kann zwar sein Einkommen nicht vergrößern. Aber werden im Heft oder am Com­puter Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, erhält der Einzelne schnell einen Überblick darüber, wo das eigene Geld bleibt. Wer dabei ein­zelne Ausgaben genauer unter die Lupe nimmt, zum Beispiel die Ausga­ben für Zeitschriften, Kino und Telefon, erhält die entsprechenden Hinweise, wo der Sparhebel ange­setzt werden kann. Das Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale NRW leistet hierbei gute Dienste.

Unterstützung beim Aufspüren von Einsparpotentialen bietet die Verbraucherzentrale NRW in Remscheid auch in Zusammenarbeit mit anbieterunabhängigen Spezialisten.

Beispiel Versicherungen: Viel Geld gibt jeder Bundesbürger im Jahr für Versicherungen aus. Doch mit einer Vielzahl an Policen ist kei­neswegs sichergestellt, dass man rundum gut abgesichert ist. Denn viele haben falsch oder zu teuer abgeschlossen oder gar Policen in der Schublade, die überhaupt nicht sinnvoll sind. Da lassen sich durch einen Check des Versi­cherungsschutzes in vielen Familien bis zu mehreren hundert Euro im Jahr einsparen. Grundsätzlich gilt: Der Versicherungsschutz sollte die Basisrisi­ken mit nicht abschätzbaren finanziellen Folgen – also Tod, Invalidität und Haftpflicht absichern. „Darüber hin­aus sind wir dabei behilflich, den indivi­duell passenden Versicherungsschutz bei günstigen Anbietern aufzuspü­ren“, erklärt  Schwertner.

Beispiel Energie: Fast 90 Prozent des Energieverbrauchs gehen in privaten Haushalten fürs Heizen und die Warmwasserbereitung drauf. Doch mit dem richtigen Verbrauchsverhalten sind 170 - 235 Euro jährlich an Energieeinsparung drin. Wird die Zimmertemperatur während der Heizperiode um ein Grad Celsius gesenkt, spart das sechs Prozent Energie. Ersparnis im Jahr: zwi­schen 65 und 130 Euro. Der Druck auf die Austaste von Fernsehern, Computern, HiFi-Anlagen und anderen Stromfressern im Stand-by-Betrieb bringt rund 70 Euro. Der Austausch von vier Glühbirnen à 60 Watt durch Energie­sparlampen kostet 35 Euro weniger. Wer zu einem günstigeren Strom- oder Gasversorger wechselt, spart zusätzlich im Schnitt zischen 60 und 115 Euro im Jahr.

In der Remscheider  Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW gibt es viele weitere Informationen und Angebote, die beim Sparen helfen. Von schriftlichen Ratgebern zu vielfältigen Verbraucherthemen über Rechts- und Reklamationsberatung, von Versicherungs- oder Energieberatung bis hin zu Materia­lien zum kostengünstigen Telefonieren und Surfen im Internet, werden Sparhaushalte hier fündig.

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