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70 Millionen investiert in Versorgung rund um die Uhr

Vertreter von Rat und Verwaltung gehören heute Abend zu den Gästen des Sana-Klinikums beim diesjährigen „Frühjahrsempfang“ im „Forum ovale“ der Klinik. Im Anschluss an die Begrüßung durch Oliver Bredel, den Geschäftsführer des Sana-Klinikums Remscheid, referiert  Jeanette Huber, Mitglied der Geschäftsleitung des Zukunftsinstituts von Matthias Horx, über „Future Health - Der Megamarkt Gesundheit“.  

Von Katrin Krause,  Sana-Klinikum Remscheid

Seit dem Jahr 2001 gehört das Sana-Klinikum Remscheid zu den Sana Kliniken. Im Dezember 2000 erwarb die Sana-Kliniken GmbH & Co. KG (heute: Sana Kliniken AG) 75 Prozent der Anteile an dem damaligen hochdefizitären kommunalen Klinikum Remscheid - und begann im Dezember 2001 mit dem Abbruch des alten Krankenhausgebäudes (siehe Fotos). Mehr als 70 Millionen Euro investierte der Sana-Konzern aus Eigenmitteln bis 2005 in den Remscheider Standort, um das medizinische Leistungsspektrum für die Patienten konsequent zu verbessern, das Klinikum zukunfts- und konkurrenzfähig zu machen und damit einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor für Remscheid und die Region zu erhalten.

Als leistungsstarkes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung stellt das Sana-Klinikum heute die stationäre medizinische Versorgung und die Notfallversorgung der Bevölkerung in Remscheid und der Region sicher. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, setzt das Haus auf eine innovative, nach neuesten Standards ausgerichtete Medizin, eine moderne medizinisch-technische Ausstattung und hochqualifizierte, engagierte Mitarbeiter. „Für uns hat es höchste Priorität, den Patienten medizinisch, aber auch menschlich auf hohem Niveau zu versorgen“, erklärt Oliver Bredel, Geschäftsführer des Sana-Klinikums Remscheid.

Die medizinischen Abteilungen des Klinikums umfassen den gesamten Versorgungsbereich - von der Geburtsmedizin bis zur Gefäß- und Unfallchirurgie, von der Kinderheilkunde bis zur Schmerztherapie. Dazu kommen fachübergreifende Versorgungsschwerpunkte wie das zertifizierte Bergische Brustzentrum und die Stroke Unit (Spezialstation für Schlaganfallpatienten) mit derzeit sechs Betten. Neben dem Remscheider Standort betreibt das Haus eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wuppertal sowie eine Institutsambulanz in Solingen. Aktuell verfügt das Sana-Klinikum über 684 Planbetten. Rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen pro Jahr etwa 20.000 stationäre und rund 30.000 ambulante Patienten. Mit 120 Ausbildungsplätzen im hauseigenen Bildungszentrum ist das Sana-Klinikum einer der größten Ausbilder in Remscheid.

„Wir arbeiten konsequent an der Ausweitung unserer medizinischen und pflegerischen Leistungen,“ sagt Bredel. So sorgte beispielsweise HNO-Chefärztin Prof. Dr. Anette Weber vor rund zwei Jahren dafür, dass die Tumortherapie im Remscheider Sana-Klinikum mit der so genannten mikrochirurgischen freien Gewebetransplantation erweitert wurde. Diese OP-Methode, die sonst eher in großen Unikliniken üblich ist, wird seitdem auch fachübergreifend im Haus durchgeführt. Mit Kardiologie-Chefarzt Prof. Dr. Uwe Wiegand konnte seit seinem Eintritt Anfang 2008 der wichtige Bereich der Elektrophysiologie in das Therapieangebot aufgenommen und mit Dr. Jan Krolczyk, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, vor allem der Bereich Gelenkersatz von Knie-, Hüft- und Sprunggelenken in der Orthopädie ausgebaut werden. Mitte vergangenen Jahres wurde zudem das neue Ambulanz- und Aufnahmezentrum (AAZ) mit zentralem Patienteneingang nach einer mehrmonatigen Umbauphase in Betrieb genommen.

Die großen Anstrengungen der Vergangenheit haben jedoch noch nicht zu der gewünschten wirtschaftlich stabilen Lage geführt. Wie die anderen Kliniken in Deutschland hat auch das Sana-Klinikum Remscheid mit den Folgen der Gesundheitsreform zu kämpfen und nicht zuletzt mit der für das Personal verdienten kräftigen Tariferhöhung im vergangenen Jahr, die nur zum Teil vom Gesundheitssystem gegenfinanziert werden kann.

Auch in Zukunft ist es erklärtes Ziel des Sana-Klinikums, das hohe Leistungsniveau nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen – auch im Servicebereich. Bredel: „In einem Krankenhaus muss neben einer exzellenten Medizin und Pflege in immer stärkerem Maße auch die Servicequalität stimmen.“ Deshalb gibt es im Haus seit einigen Monaten eine Fachkraft für Service und Qualität. Diese hat ein Auge für das, was ein Krankenhaus ebenfalls ausmacht: ein gepflegtes Erscheinungsbild. Mit all diesen und kommenden Investitionen sorgt das Sana-Klinikum Remscheid weiterhin dafür, dass jeden Tag rund um die Uhr eine hochwertige Versorgung der Remscheider Bevölkerung und der Region sowie ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor der Stadt gesichert ist.

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Sana-Klinikum Remscheid am :

Das Zentrum für seelische Gesundheit des Kinder- und Jugendalters am Sana-Klinikum wird zum 1. Oktober seine Solinger Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie an den Remscheider Standort sowie an seine Tagesklinik in Wuppertal verlegen. Seit 2004 hatte das Zentrum die Außenstelle in der Klingenstadt unterhalten. Trotz langfristiger und intensiver Bemühungen auch von Seiten der Stadt ist es aufgrund des anhaltenden Ärztemangels im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie jedoch nicht mehr möglich gewesen, die erforderliche Facharztstelle in Solingen weiter zu besetzen. Die ambulante Versorgung der betreffenden Kinder und Jugendlichen aus Solingen ist mit der Standortverlegung nach Remscheid und Wuppertal aber weiterhin sichergestellt. Darüber hinaus hat inzwischen – anders als noch zu Beginn der Institutsambulanz – in Solingen eine niedergelassene Fachärztin im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie ihre Tätigkeit aufgenommen.

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