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Prävention und Achtsamkeit statt Überwachungskameras

Jürgen KucharczykPressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk nimmt die aktuellen Presseberichte über die Gewaltkriminalität an Schulen in NRW zum Anlass für folgendes Stellungnahme:

„Auch die Schulen in NRW sind Schauplätze von Kriminalität. Die aktuelle Statistik weist für 2008 25.000 strafrechtlich relevante Taten aus. Gestützt auf die öffentliche Erregung über diese Zahlen fordert der Generalsekretär der NRW-CDU eine stärkere Videoüberwachung an Schulen. Herr Wüst, das ist der falsche Ansatz!

Ich will keinen Generalverdacht an Schulen, keinen Hochsicherheitstrakt. Einlasskontrollen oder Videoüberwachung sind keine Option. Was wir brauchen, ist Prävention und Achtsamkeit. Dass die Schulen nun mehrfach Schauplatz von Verbrechen waren, steht auch in Verbindung mit dem Leistungsdruck, unter dem schon Kinder und Jugendliche leiden. Es gibt an unseren Lerneinrichtungen zu wenig Raum für Entfaltung von Talent und Kreativität – häufig einhergehend mit fehlender Anerkennung.

Daher muss in unseren Schulen Platz sein für Kreativität und den Abbau von Aggressionen. Die Zahl der Schulpsychologen und Sozialarbeiter muss erhöht werden – und zwar signifikant. Das kann die Landesregierung aus CDU und FDP auf kurzem Weg beschließen. Es ist nämlich sinnvoller auf Menschen zu setzen als auf Überwachungskameras.

Dieser Ansatz wird gestützt durch eine aktuelle Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Demnach ereignen sich Raub und Erpressung nur selten, aber das Mobbing an Schulen in seinen unterschiedlichen Ausprägungen ist zu einem ernstzunehmenden Problem geworden. Unsere Schülerinnen und Schüler benötigen vor Ort Ansprechpartner, an die sie sich vertrauensvoll wenden können.“

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