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Remscheid, die sicherste Stadt in einer sicheren Region

Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Wuppertal

Gefestigte Sozialstrukturen im sozialen Umfeld, ein solides Maß an Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Leistungsfähigkeit und die durchweg gute Polizeiarbeit, das sind die Bausteine für die positive Sicherheitsbilanz 2008 in Wuppertal, Remscheid und Solingen. Der amtierende Behördenleiter, LPD Georg Schulz, und der Leiter der Direktion Kriminalität, LKD Andreas Dickel, präsentierten die Polizeiliche Kriminalstatistik 2008. Das Polizeipräsidium Wuppertal kann mit der Sicherheitsbilanz sehr zufrieden sein, da die bergischen Großstädte - insbesondere Remscheid - im landesweiten Vergleich weiterhin die sichersten Städte sind.

Durch eine konsequente Schwerpunktsetzung, an der alle Fachdirektionen in der Behörde mitgewirkt haben, sind die Straftaten im Wohnungseinbruch erheblich zurückgegangen.  Die Aufklärungsquote konnte auf 14,4 Prozent gesteigert werden. Zum Erfolg trugen Informationskampagnen wie "Wachsamer Nachbar"  bei. So blieben fast 40 Prozent der Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium stecken. Aufmerksame Nachbarn oder technische Sicherungsmaßnahmen vereitelten die Einbrüche schon im Ansatz: "Es ist toll, eine Straftat aufzuklären, noch besser ist es aber, Straftaten überhaupt zu vereiteln", freute sich Georg Schulz über diese positive Tendenz.

Sorgen bereiten nach wie vor Gewaltdelikte insbesondere bei Jugendlichen und Heranwachsenden. Die auffällige Altersgruppe soll in den kommenden Jahren in einem neuen Konzept (U 25) zu einem übergreifenden Behördenthema gemacht werden. Das bedeutet, dass wir intensiver als in den Jahren zuvor, Mittel und Personal für Kontrollmaßnahmen und Präventionsprojekte einsetzen wollen. Vielversprechende Projekte wie das Bergische Intensivtäterkonzept oder Zahn um Zahn werden stärker gefördert. Das neue Konzept selbst wird bei Umsetzungsbeginn umfassend in der Öffentlichkeit vorgestellt. Die polizeiliche Kriminalstatistik 2008 für Remscheid im Einzelnen:

  • Gewaltkriminalität: Unter diesem Begriff werden die Straftaten erfasst, deren Merkmal die Anwendung von Gewalt durch den Täter gegenüber dem Opfer ist.  Hierzu zählen:  · Tötungsdelikte, · Vergewaltigung, · Raub, · erpresserischer Menschenraub, · Geiselnahme, · gefährliche und schwere Körperverletzung sowie · Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gewaltkriminalität (+45 Fälle = +11,8 Prozent) an. Ursächlich dafür waren die Delikte der gefährlichen und schweren Körperverletzung (+36 Fälle = +16,6 Prozent). Die Zahl der Vergewaltigungen hat abgenommen (-2 Fälle = -25,0 Prozent). Der Bereich des Raubes stagnierte.
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung:  Die Anzahl dieser Straftaten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr nicht. Am häufigsten wurden die Fälle der sexuellen Nötigung (15 Fälle) angezeigt. Zu dem Deliktsfeld „Ausnutzen sexueller Neigungen“ zählte mit insgesamt zehn Fällen die Verbreitung pornographischer Erzeugnisse.
  • Körperverletzungsdelikte: Deren Anzahl nahm weiterhin zu (+19 Fälle = +2,3 Prozent) und somit den Höchststand aus dem letzten Jahr übertroffen. Der Anstieg war bedingt durch die Zunahme der gefährlichen und schweren Körperverletzung (+36 Fälle = +16,6 Prozent). Das Anzeigenaufkommen bei der gefährlichen und schweren Körperverletzung auf Straßen, Wegen und Plätzen stagnierte. Die Zahl der vorsätzlichen, leichten Körperverletzung hat sich leicht verringert (-7 Fälle = -1,2 Prozent).
  • Häusliche Gewalt:  Im vergangenen Jahr wurden 160 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt erstattet. In 73 Fällen wurde der Täter zum Schutz der Opfer für zehn Tage seiner Wohnung verwiesen oder ein Rückkehrverbot ausgesprochen (= 45,6 Prozent). Dabei wurden in den meisten Fällen Körperverletzungsdelikte der einfachen- und gefährlichen Art angezeigt.
  • Raub: In diesem Deliktsbereich stagnierten die Fallzahlen zu den Vorjahren nahezu. Der Handtaschenraub (- 4 Fälle = -66,7 Prozent) und der Straßenraub (-3 Fälle = -13,6 Prozent) haben abgenommen. Unter Straßenraub ist auch die Deliktsart erfasst, die im Volksmund unter „Abzocke“ bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden verstanden wird. Der Raub in Wohnungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von drei auf sechs Fälle erhöht.
  • Diebstahlsdelikte: Die Zahl der Eigentumsdelikte verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine Abnahme (-613 Fälle = 18,7 Prozent). Dabei nahm der Diebstahl ohne erschwerende Umstände (-233 Fälle = -11,9 Prozent), ebenso wie der Diebstahl unter erschwerenden Umständen (-380 Fälle = -28,6 Prozent) ab.  Die Zahlen aller Diebstahlsdelikte beinhalten auch die Diebstähle rund um das Kraftfahrzeug, -den Wohnungseinbruchdiebstahl, -den Taschendiebstahl und den Ladendiebstahl. In der Gesamtzahl sind auch die versuchten Wohnungseinbruchdiebstähle enthalten, die etwa 45 Prozent aller Fälle ausmachten und damit um ca. elf Prozent gegenüber dem Vorjahr zunahmen. Bei den 30 ermittelten Tatverdächtigen waren acht nichtdeutscher Nationalität. Die hohe Aufklärungsquote im Jahre 2003 ist auf die Klärung einer Tatserie zurück zu führen.
  • Taschendiebstahl:  Mit lediglich 131 registrierten Fällen des Taschendiebstahls ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang (-55 Fälle = -29,6 Prozent) zu verzeichnen. Von den zehn ermittelten Tatverdächtigen sind sechs nichtdeutscher Nationalität. Zu den Tatverdächtigen zählte ein Heranwachsender und neun Erwachsene.
  • Ladendiebstahl:  Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Ladendiebstähle (-91 Fälle = -12,9 Prozent) ab. Während des Auswertezeitraumes, 2004 bis 2008, hat das Anzeigenaufkommen in diesem Deliktsbereich um 41 Prozent abgenommen. Von den 525 Tatverdächtigen waren 110 Nichtdeutsche (20,9  Prozent). Kfz-Delikte: Die Delikte rund um das Kfz verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr (-360 Fälle = -28,7 Prozent), speziell in den Deliktsbereichen Sachbeschädigung an Kfz (-41 Fälle = -8,1 Prozent) und Diebstählen aus Kfz (-272 Fälle = -52,0 Prozent).Beim Diebstahl von Kraftwagen (-22 Fälle = -50,0 Prozent) und dem Diebstahl von Mopeds und Krafträdern (-22 Fälle = -52,4 Prozent) halbierten sich die Fallzahlen.
  • Vermögens- und Fälschungsdelikte: Die Anzahl der Betrugsdelikte ist 2008 leicht zurückgegangen (-19 Fällen = -2,2 Prozent). Einen starken Rückgang beim Erschleichen von Leistungen und beim Betrug mit rechtswidrig erlangten unbaren Zahlungsmitteln stand ein Anstieg im Bereich des Waren- und Warenkreditbetrugs entgegen (+81 Fälle = +30,5 Prozent) Leistungserschleichung ist ein Kontrolldelikt. Schwankungen in der Anzahl dieser Straftaten sind abhängig von der Intensität der Kontrollmaßnahmen seitens der Verkehrsbetriebe.
  • Rauschgiftdelikte / Rauschgifttote: Die Fallzahlen der Rauschgiftkriminalität haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur gering verändert (-9 Fälle = -2,9 Prozent).  Im Bereich der Stadt Remscheid war im Jahr 2008 kein Rauschgifttoter zu verzeichnen.

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