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"ISAR" vermarktet künftig die Immobilienangebote der Stadt

Wer im „Geodaten-Portal“ der Stadt Remscheid „investhoch3“ anklickt, gelangt zu den überregional bedeutsamen Gewerbeflächen, die die drei bergischen Großstädte gemeinsam vermarkten. Doch die Stadt Remscheid hat noch mehr zu bieten: Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie unbebeute Grundstücke. Auch sie werden künftig auf einer eigenen Internetseite beworben werden in der Hoffnung, dadurch weitere Interessenten zu finden. „ISAR“ heißt die neue Internetseite der Stadt, die dafür eigens konzipiert worden ist. Eine Abkürzung, die für „ImmobilienSuchAnfragenRemscheid“ steht, wie Oberbürgermeisterin Beate Wilding und der städtische Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann gestern Nachmittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus verrieten. Ein Klick, und schon war ein Laptop und ein Beamer mit dem Internet verbunden, so dass Jörg Schubert, Leiter des Fachdienstes Vermessung, Kataster und Liegenschaften, Thomas Wurm, Leiter der Abteilung Liegenschaften, und Horst Becker, Leiter der Abteilung Kartographie und Geoinformationssystem, die neue Immobilien-Auskunft der Stadtverwaltung, live vorstellen konnten.

Derzeit präsentiert „ISAR“ 17 Häuser und zehn unbekannte Grundstücke. Und 15 weitere Häuser werden in nächster Zeit noch hinzu kommen. Anhand verschiedener Kriterien (Preis, Stadtteil) können sich Interessenten die Immobilienangeboten der Stadt individuell darstellen lassen. Derzeit das mit 60.000 Euro günstigste Angebot ist das Haus Neugasse 11 in Lennep, ein um 1850 erbautes Fachwerkhaus, inzwischen ein Baudenkmal, mit 133 Quadratmetern Wohnfläche. Die erforderliche Instandsetzung dürfte den Käufer, so er sich denn findet, schätzungsweise 200.000 Euro kosten. „Etwas für Liebhaber“, sagte Thomas Wurm. Und: „Auch andere städtische Häuser, die verkauft werden sollen, eignen sich am ehesten für Leute mit handwerklichem Geschick!“

Das gilt nicht für das mit 200.000 Euro derzeit teuerste Objekt im „ISAR“-Angebot, das aus dem Jahre 1750 stammende Fachwerkhaus Schwelmer Straße 18 in Lennep, ebenfalls inzwischen ein Baudenkmal. Das 198 Quadratmeter Wohnfläche umfassende Haus, das der Tuchfabrikant Johann Wülfing vier Jahre nach dem großen Lenneper Stadtbrand errichten ließ, wurde 1986/87 entsprechend den Vorgaben des Denkmalschutzes grundlegend saniert. Zitat aus dem Exposé, das sich Interessenten auf der Internetseite auch ausdrucken können: „Dachstuhl und das Fachwerk sind gerichtet und generalüberholt worden, und die gesamte Fassade wurde erneuert. Es erfolgten die Wärme- und Schallisolierung der Außenwände sowie der Einbau isolierverglaster Fenster. Im Zusammenhang mit dem Innenausbau wurden sowohl die Grundrissgestaltung als auch die sanitären und heizungstechnischen Anlagen den heutigen Wohnanforderungen angepasst. Es entstanden drei reizvolle Wohneinheiten.“ Abgesehen von kleineren Renovierungsarbeiten erfülle das Haus moderne Wohnansprüche, heißt es darin weiter.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Mühe, die Zeit und das Geld lohnen werden, die der städtische Fachdienst  in „ISAR“ investiert hat, und die Stadt künftig ihre Immobilien dadurch nun schneller vermarkten kann. Sie bekann bekanntlich „jede müde Mark“ gebrauchen…

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