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Stadtwerke sorgen für Sicherheit und Qualität im ÖPNV

Pressemitteilung der EWR

Vielfältige Maßnahmen der Stadtwerke Remscheid zur Verbesserung  der  Sicherheit  in  den  Bussen  tragen  erheblich  dazu  bei,  dass  das  Sicherheitsgefühl der Fahrgäste – im Linien- wie auch im Schulbusverkehr - gestärkt wird und sich das Wohlbefinden sowie die Lebensqualität  in  Remscheid  erhöhen.  „Die  Stadtwerke  Remscheid  haben  bereits  seit  Jahren  ein  umfangreiches  Maßnahmenpaket  geschnürt  und in die Praxis umgesetzt, um für eine ständige Verbesserung der  Sicherheit der Fahrgäste und der Qualität des ÖPNV zu sorgen“, erklärt  Prof.  Dr.  Thomas  Hoffmann,  Geschäftsführer  der  Stadtwerke  Remscheid GmbH. Zunächst ein paar Kennzahlen:

Die Stadtwerke Remscheid betreiben  29 Linien (davon 20 im Normal- und neun9 im Nachtbetrieb) und zwei Anrufsammeltaxi-Bereiche  (AST).  Der  Bürgerbus  entwickelte  sich  im  vergangen Jahr erfolgreich und bedient seit dem Sommer 2008 auch  einen  Bereich  in  Lüttringhausen,  der  zu  einer  deutlichen  Steigerung  der Fahrgastzahlen des Bürgerbusvereins beitragen konnte. Aus dem  gesamten  ÖPNV-Angebot  entsteht  daraus  ein  Liniennetz  mit  einer  Gesamtlänge von 371 Kilometern. Dieses Liniennetz wird mit 71 Solo-, 23 Gelenk- und 2 Midibussen befahren, mit denen 655 Haltepunkte bedient werden. Insgesamt legten die Busse in Remscheid im Jahr  2008 3.973.950 Wagen-Kilometer zurück und beförderten dabei 19,4  Mio. Fahrgäste.    

Zur Erhöhung der Sicherheit unserer Fahrgäste gehört ein Maßnahmenpaket,  welches  aus  zahlreichen  Einzelprojekten  besteht,  die  einerseits eng miteinander vernetzt sind und sich außerdem gegensei tig ergänzen:    Kontrollierter Einstieg vorne, Einbau der Rundsitzgruppe, Videoüberwachung in den Bussen, Einsatz der Fahrzeugbegleiter, Ordnungspartnerschaft mit der Polizei, Fahrende Notrufsäulen, Sicherheitsdienste an Haltestellen, Einsatz von M+S-Reifen, neuer Unimog für den Winterdienst und zur schnellen Bergung    liegengebliebener Fahrzeuge.    „Grundsätzlich haben alle einzelnen Projekte ihren Praxistest sehr gut  bestanden“, so Klaus Günther-Blombach, Bereichsleiter Verkehrsmanagement der Stadtwerke Remscheid GmbH. „So wurde der kontrollierte  Einstieg  beim  Fahrer  als  eine  gezielte  Aktion  für  noch  mehr  Service  und  Sicherheit  in  den  Bussen  eingeführt,  denn  schon  der  direkte Kontakt zum Fahrer durchbricht die Anonymität und verschafft  in der Regel ein größeres Sicherheitsempfinden beim Fahrgast.“    

Von 1996 bis Dezember 2008 wurde in 72 Neufahrzeugen im hinteren Fahrzeugbereich eine andere Sitzanordnung gewählt. Der Einbau  dieser  Rundsitzgruppen  kann  als  sehr  positiv  bewertet  werden.  Da  hierdurch  die  Rückseiten  der  Rückenlehnen  nicht  mehr  zugänglich  sind und auch das Verschmieren im Verborgenen nicht mehr so leicht  möglich ist, konnte ein Rückgang der Vandalismusschäden verzeichnet werden. Zusätzlicher Effekt: Die neue Anordnung der Sitze findet  nicht nur bei den Jugendlichen eine hohe Akzeptanz, da hier besser  miteinander kommuniziert werden kann.    

Von März 2001 bis Dezember 2008 wurden insgesamt 57 Busse mit  einem  Videoüberwachungssystem  ausgestattet.  „Die  Videoüberwachung  hat  die  Aufenthaltsqualität  unserer  Fahrgäste  erheblich  ver- bessert. Es ist eindeutig zu erkennen, dass Sachbeschädigungen im    3  Vergleich zu Fahrzeugen ohne Überwachung rückläufig sind“, so Peter-Anton  Seitz,  Bereichsleiter  Verkehrsbetrieb.  Die  Vandalismusschäden (wie z. B. Verschmierung von Fahrgastsitzen, der Innenverkleidung    und    der    Fußböden,    Zerschlitzen    von    Sitzpolstern,  Zerschneiden  bzw.  Entfernen  von  Fahrgastkinnstützen  sowie  Entwenden der Nothämmer) gingen in den letzten Jahren stark zurück – von 26.500 Euro in  2004  auf 11.800 in  2008  (gleich  55 %).    Auch  der  Einsatz  der  Fahrzeugbegleiter,  die  Ordnungspartnerschaft  mit der Polizei und die `Fahrenden Notrufsäulen´ haben sich bewährt.  Durch den Einsatz der Fahrzeugbegleiter sind vor allem die Probleme  in  den  Schulbussen  und  an  den  von  Schülern  stark  frequentierten  Haltestellen zurückgegangen.    Die Ordnungspartnerschaft mit der Polizei trägt dazu bei, dass insbesondere  an  Problemhaltestellen,  in  den  Abend-  und  Nachtstunden  sowie  auf  den  NachtExpress-Linien  mehr  gemeinsame  Präsenz  gezeigt werden kann.

Die Ordnungspartnerschaft geht aber noch einen  Schritt  weiter.  Alle  Busse  der  Stadtwerke  Remscheid  GmbH  dienen  den  Bürgern  im  Bedarfsfall  als  `fahrende  Notrufsäulen´.  Jeder  Busfahrer  kann  über  Funk  und  ohne  Zeitverlust  Notrufe  unmittelbar  an  die  Leitstelle  des  Verkehrsbetriebes  geben,  die  sofort  an die  Polizei  oder  an  Rettungsdienste  weitergeleitet  werden.  „Diese  Möglichkeit  können nicht nur die Fahrgäste, sondern alle Bürger nutzen, die sich  im Straßen- bzw. Verkehrsraum befinden und Hilfe benötigen. Insgesamt wird dieser Service von den Bürgern sehr geschätzt“, so Klaus  Günther-Blombach.    

Seit  einigen  Jahren  sind  alle  Stadtwerke-Busse  nur  noch  mit  M+S- Reifen unterwegs. „Besonders in diesem Winter hat sich wieder gezeigt,  dass  dies  eine  gute  Investition  war  und  ist,  denn  trotz  der  enormen  Schneemassen  waren  die  Busse  der  Stadtwerke  Remscheid  unterwegs,  obwohl  in  anderen  Städten  der  Busverkehr  zeit- weise eingestellt werden musste“, so Peter-Anton Seitz.    Im  Herbst  2006  kaufte  der  Verkehrsbetrieb  der  Stadtwerke  Rem- scheid einen Unimog. Das ist ein Spezialfahrzeug, welches im Winterdienst als Schneeflug und als Salzstreuanlage genutzt wird. Sollte  ein Bus mal technische Probleme haben, so ist der Unimog auch für  Panneneinsätze im ÖPNV geeignet und kann hier als `rollende Werk- statt´ schnell eingesetzt werden.    Damit dies so selten wie möglich vorkommt, blieb der Verkehrsbetrieb  der Stadtwerke Remscheid auch im vergangenen Jahr seiner Busbeschaffungsphilosophie treu: Neben 18 Bussen die in den vergangen  zwei Jahren von MAN und Mercedes gekauft wurden, konnte unsere  Flotte in 2008 um weitere drei Gelenkbusse und drei Solobusse erweitert  werden. „Von den insgesamt 87 Bussen der Stadtwerke Remscheid  wurden  somit  in  den  letzten  acht  Jahren  63  alte  Fahrzeuge  durch  neue,  moderne  Niederflurfahrzeuge  ersetzt“,  erklärt  Geschäftsführer  Prof. Dr. Hoffmann. „Damit bieten wir sowohl in Punkto Ökologie als  auch  in  Sachen  Fahrkomfort  einen  sehr  hohen  Standard  für  unsere  Kunden im öffentlichen Personennahverkehr.“    „Eine  Bestätigung  unserer  Qualitätsbemühungen  haben  wir  durch  unsere  jüngste  Kundenbefragung  erfahren,  die  sogar  nochmals  ver- besserte  Ergebnisse  gegenüber  der  vorherigen Befragung  aufzeigt“,  so  Klaus  Günther-Blombach.  „Gute  Noten  konnten  wir  abermals  im  Bereich der Qualität unserer Busse und der Haltestellen verzeichnen.  Ein Lob können wir unseren Mitarbeitern aussprechen, denn die ha ben in der Frühjahrsbefragung nochmals zulegen können. Besonders  in den Kategorien Erscheinungsbild der Fahrer, Fahrweise und Tarif kenntnisse wurden unsere Mitarbeiter von unseren Testern gelobt.“    5    „Insgesamt haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Die Remscheider  Bürger  fühlen  sich  nachweislich  durch  die  vielfältigen  Maßnahmen  sicherer  und  schätzen  die  Qualität  der  Stadtwerke  Remscheid  als  modernen und zuverlässigen Partner für den ÖPNV“, betont Prof. Dr.  Thomas Hoffmann.

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