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Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe I

Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Remscheid

Der Gemeinsame Unterricht (GU) wurde in der Grundschule in den letzten Jahren auch in Remscheid sehr stark forciert und ausgebaut. Er erfährt große Akzeptanz bei Eltern, Kindern und Lehrkräften. Umso befremdeter nimmt die GEW zur Kenntnis, dass die integrative Beschulung für diese Kinder nach Beendigung der Grundschulzeit in den weiterführenden Schulen nicht entsprechend dem vorhandenen Bedarf gewährleistet ist. Für das Schuljahr 2009/10 werden – nach Kenntnisstand der GEW - in Remscheid elf GU-Kinder aus den Grundschulen entlassen, die die Empfehlung für eine integrative Beschulung in den weiterführenden Schulen haben. Nur acht Kinder haben durch ein Losverfahren einen Platz an einer weiterführenden Schule erhalten. Noch brisanter wird es für das Schuljahr 2010/11. Dann ist mit 20 Schülern und Schülerinnen aus dem Gemeinsamen Unterricht in Klasse 4 zu rechnen.Deshalb fordern die GEW Kommunalpolitiker, Schulverwaltung und Schulleiter auf, sich dafür einzusetzen, dass alle Schüler und Schülerinnen, die als geeignet für den integrativen Unterricht angesehen werden, die Möglichkeit haben, an den weiterführenden Schulen ab Sommer 2009 und in den kommenden Schuljahren integrativ beschult zu werden. (Jürgen Gottmann, Vorsitzender)

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Kommentare

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Chronist am :

Wahrscheinlich wird das Thema demnächst auf der Tagesordnung des Schulausschusses stehen. Grüne und SPD haben bereits erklärt, das ein Losverfahren für sie nicht in Frage kommt.

Waltraud Bodenstedt am :

Sehr geehrter Herr Gottmann, dass Ihre Anfrage über die Situation der integrativen Beschulung in der Sekundarstufe I Thema im nächsten Schulausschuss sein wird, haben Ihnen meine Kollegen schon mitgeteilt. Bei der Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts ist allerdings nicht nur der Schulträger alleine in der Verantwortung. Sie als aktiver Vertreter der GEW wissen auch, dass Unterrichtsorganisation und Betreuung (Thema sozialpädagogische Lehrkräfte) geregelt werden müssen. Vielleicht können Sie zum nächsten Schullausschuss aus der Erfahrung der Gewerkschaft heraus einen konstruktiven Diskussionsbeitrag einbringen, wie das Zusammenspiel der Akteure in Gang gesetzt werden kann. Waltraud Bodenstedt Sprecherin der W.i.R.-Fraktion im Schulausschuss

Chronist am :

Auf ihrer Jahreshauptversammlung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Remscheid, eine Resolution „zur gemeinsame Beschulung möglichst vieler Kinder“ verabschiedet. Darin fordert die GEW die Stadt Remscheid als Schulträger und alle im Rat vertretenen und zur Kommunalwahl antretenden Parteien auf, sich für eine weitere gemeinsame Beschulung möglichst aller Kinder - auch der behinderten - über die Grundschulzeit hinaus einzusetzen. Zitat: „Es kann nicht angehen, dass Kinder nach erfolgreichem gemeinsamem Unterricht in der Grundschule anschließend von der gemeinsamen Beschulung in der Sekundarstufe I ( alle Schulformen) ausgeschlossen werden, weil die personellen Ressourcen (Lehrerstellen) für eine weitere integrative Beschulung durch den Landeshaushalt begrenzt werden.“ Außerdem müsse der Schulträger unterstützend tätig werden und den Schulen mit integrativer Beschulung zufrieden stellende, auch personelle (zusätzlich zum lehrenden Personal) Ressourcen zur Verfügung stellen. Die Parteien sollten sich für Veränderungen im allgemeinen Bildungssystem einzusetzen, so dass auch Behinderte – entsprechend der von der Bundesregierung unterzeichneten und seit dem 26. März für Deutschland völkerrechtlich verbindlichen UN-Konvention - in der allgemeinen Schule gefördert werden können.

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