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Sana: Wartezeiten in der Notfallambulanz unvermeidbar

Sana-Geschäftsführer Oliver Bredel. Foto: Lothar Kaiser

Zur Sitzung des Sozialausschusses – er tagte am Dienstag im Bildungszentrum des Sana-Klinikums – hatte die Fraktion der Grünen dezidierte Fragen nach dem Beschwerdemanagement des Krankenhauses gestellt. Weil in den vergangenen Monaten „wiederholt Beschwerden über besonders lange Wartezeiten in der Notfallambulanz“ laut geworden seien. Doch so, wie die Grünen sich das vorgestellt hatten, wurden die Fragen nicht beantwortet. Denn, so Sana-Geschäftsführer Oliver Bredel (Foto), bei dem internen Beschwerdemanagement gehe es nicht darum „Zahlen zu generieren, sondern Themen zu sammeln und gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen“. Er habe den Eindruck, hinter der Anfrage stünden „politische Interessen“; er halte es daher „nicht für zielführend, die Fragen im Detail zu beantworten“. Gerne sei er aber bereit, „persönlich Rede und Antewort zu stehen“. Mit ähnlichem Unverständnis hatte zuvor auch Ausschussvorsitzender Norbert Schmitz (CDU) auf die Fragen der Grünen reagiert. Doch da alle Seiten bestrebt waren, einen Eklat zu vermeiden, wurde dann doch noch in Ruhe und Sachlichkeit über lange Wartezeiten in der Notfallambulanz diskutiert. Wobei Lothar Sill (SPD) Geschäftsführer Oliver Bredel und den drei Chefärzten Prof. Dr. Anette Weber (HNO-Klinik), Prof. Dr. Uwe Wiegand  (Kardiologie) und Dr. Jan Krolczyk (Orthopädie und Unfallchirurgie) versicherte, ihnen säßen keine Gegner gegenüber, sondern Kommunalpolitiker, denen das einst städtische Krankenhaus am Herzen liege. Die Anfrage entspräche im Übrigen auch den Interessen der Bürger.

„Wartezeiten, die dem Einzelnen womöglich zu lang erscheinen, sind zeitweilig unvermeidbar“, betonte Bredel. Denn die Zahl der Patienten (monatlich 1.500 bis 1.700) sei in der Notfallambulanz nun einmal nicht vorhersehbar. Deshalb könne das Klinikum auch keine konkrete Wartezeit versprechen. Die Beschwerden der Patienten würden dort entsprechend ihrer Schwere behandelt. Deshalb seien auch keine pauschalen Aussagen möglich, sondern jeder Beschwerde über lange Wartezeit müsse man individuell nachgehen. Das Beschwerdemanegamt sei zwar Bestandteil des Qualitätsmanagements des Sana-Klinkums; ein Benchmarking für Beschwerden gebe es aber nirgendwo in Deutschland. Chefärztin Weber ergänzte, Die Wartenden in der Notfallambulanz würden von „Grünen Damen“ mit Getränken versorgt, und für Kinder gäbe es ausreichend (Mal-)Bücher. „Dieses Krankenhaus ist deutlich besser organisiert als andere Kliniken, die ich kenne“, versicherte die Chefin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik.

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