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Politik befürwortet Gartentische des "Sahnetörtchens"

Im Neubau rechts im Bild soll das neue 'Café Sahnetörtchen" einziehen. Nachbarn wollen das verhindern. Foto: Lothar KaiserNoch ist nicht ausgeschlossen, dass in diesem Sommer doch noch an sechs Gartentischen des neuen Cafés „Sahnetörtchen“ hinter dem renovierten Fachwerkhaus an der Scharffstraße Kaffee getrunken und Kuchen gegessen werden kann. Für diesen Fall hatten Bewohner der benachbarten Stadtvillen zwar gerichtliche Schritte angedroht. Dafür aber zeigten gestern im städtischen Hauptausschuss die Politiker kein Verständnis. So äußerte Karl Heinz Humpert (CDU) den „Eindruck, kleinkarierter geht es nimmer“. Beatrice Schlieper von den Grünen empfahl den Fraktionen, sich nicht von einer Klagedrohung abschrecken zu lassen, und brachte einen Eilbeschluss ins Gespräch. Dazu kam es dann zwar doch nicht. Doch Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann sicherte den Politikern zu: „Im Rahmen des rechtlich Möglichen werden wir alles versuchen.“ Nach den Osterferien will Henkelmann die Beteiligten an einen Tisch bitten, um „in einem anderen Antragsverfahren“ (welchem?) eine schnelle Lösung zu finden. In dem bisher vorgesehenen Bauleitverfahren wäre, wie berichtet, mit einer Genehmigung des Antrages auf Außengastronomie erst im Herbst zu rechnen.

„Ist das denn in Remscheid wirklich so schwierig, in der Innenstadt Außengastronomie genehmigt zu bekommen“, wollte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke wissen. Und auch Günter Bender von den Grünen sah den Fall grundsätzlicher: „Ein Verfahren, das ein Jahr dauert, bedeute für den Betreiber eine Saison weniger. Das kann nicht sein!“ Da müsse man dem gesunden Menschenverstand halt mal weiterhelfen, meinte Meinecke und forderte eine schnelle Entscheidung. Schließlich seien die Busse vor der Haustüre der Café-Gegner viel lauter als demnächst die Café-Geräusche im Freien. Oberbürgermeisterin Beate Wilding betonte abschließend: „Das ‚Sahnetörtchen’ kommt Remscheid und der Innenstadt zugute!“ Hoffen wir das Beste.

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Kommentare

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Michael Dickel am :

Andere Kommentare unserer Lokalpolitiker habe ich nicht erwartet. Getreu dem Motto: Wenn Du eine Startbahn vor dem Haus hast, dann ist gegen eine ICE Strecke hinter dem Haus (aber nur bis 20 Uhr) nichts einzuwenden. Schade das kein Politiker dort wohnt. Kleinkariert ist es, wenn man nicht versucht, eine beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Und würde man frühzeitig aufeinander zu gehen und reden, dann könnte so eine Genehmigung auch gerne nur ein paar Stunden in Anspruch nehmen.

H. Harro Schmidt am :

Ganz unabhängig von den Besonderheiten dieses Einzelfalles würde ich mir wünschen, dass Kommunalpolitik und Verwaltung bei der Lösung der Probleme der unteren Alleestrasse einmal eine vergleichbare "Dynamik" entwickeln würden.

Chronist am :

Bis auf den letzten Platz belegt war das "Café Sahnetörtchen", Scharffstraße 3, bei der gestrigen Eröffnung. Damit ist das Trio, das die denkmalgeschützte Stadtvilla übernommen hatte und in den vergangenen neun Monaten restaurieren ließ, nun komplett: Sabine Wehberg (Floristik, Dekoration), Kurt-Jürgen Zimmermann (Inneneinrichtung) und Samantha Jannasch (Konditorei). Die Stadt hatte die Genehmigung für das Café erteilt, nachdem Bedenken von Anliegern berücksichtigt worden waren. So kam an die Zäune ein Weidengeflecht, und es wurde Efeu für zusätzlichen Sichtschutz angepflanzt.

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