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Heimatbund: "Dezernat Kennepohl ignoriert Baugrenze!"

In einem gemeinsamen Antrag hatten CDU, FDP und W.i.R. am 13. Juni 2006 beschlossen, den Bebauungsplan Blume zu erweitern. Danach sollte „die nordöstliche Begrenzung die Wegeverbindung zum Buscher Hof bilden“. Diese politische Vorgabe scheint die städtische Bauverwaltung nicht zu interessieren, denn die jetzt von Baudezernent Kennepohl (CDU) unterzeichnete Beschlussvorlage zum Bebauungsplan und zur Änderung des Flächennutzungsplanes geht im östlichen Bereich in der Nähe zur Einmündung in die Lüttringhauser Straße weit über diese Begrenzungslinie hinaus. Innerhalb des Bebauungsplangebietes liegt jetzt auch wieder das Wohnhaus Felderhöhe 1, dessen Eigentümerin zu den entschiedensten Blume-Gegnern gehört.

Der den parlamentarischen Gremien jetzt von der Verwaltung vorgelegte Lageplan ist im Übrigen (bewusst?) falsch dargestellt, denn nach diesem Plan wird der Verbindungsweg zwischen dem Haus Felder Höhe 1 und der Lüttringhauser Straße überhaupt nicht dargestellt. Dabei handelt es sich genau um das Teilstück des Weges, welcher entgegen dem Beschluss von CDU, FDP und W.i.R. massiv überschritten wird. Nach Auffassung des Heimatbundes belegt dieser Vorgang erneut, dass bei allen Angelegenheiten aus dem Dezernat Kennepohl höchstes Misstrauen und gesteigerte Wachsamkeit erforderlich sind.

Des weiteren ist anzumerken, dass die von der Verwaltung in der Vorlage ausgeführte Darlegung zur „dezidierten Regelung der Regenwasserabteilung bzw. Regenwasserbeseitigung, da sich nicht unwesentliche Rahmenbedingungen geändert haben“ nichts anderes als das Eingeständnis dafür, dass das für die Regenwasserversickerung nach der bisherigen Planung benötigte Grundstück wegen Weigerung der Eigentümerin nicht in das Eigentum der Stadt gelangen wird.

Peter Maar
Heimatbund Lüttringhausen e.V.

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waterboelles.de am : "Blume"-Planer: Mehrere tausend Quadratmeter "einverleibt"

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Das städtische Baudezernat unter Helmut Kennepohl kann den erweiterte Bebauungsplan zum geplanten Gewerbegebiet „Blume“ weiter vorantreiben, ebenso das in diesem Zusammenhang erforderliche Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan. Dafür gab der Bauaussc

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