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Verluste von 11.000 bis 13.000 Einwohnern bis 2020

In Remscheid ist in den letzten Jahren insbesondere ein negativer Wanderungssaldo für die erheblichen Bevölkerungsverluste verantwortlich. Remscheid verzeichnet die stärksten Bevölkerungsverluste aller kreisfreien Städte in NRW. Kumuliert man die Wanderungssalden von 1995 bis 2007 konnte Remscheid im Unterschied zu den Nachbarstädten in keiner Altersklasse Wanderungsgewinne verzeichnen. Bevölkerungsprognosen gehen, sollte keine Abminderung/ Umkehrung der Trends gelingen, bis 2020 von Verlusten von 11.000 bis 13.000 Einwohnern aus. Die Zahl der Haushalte soll laut Prognosen bis 2025 um über zehn Prozent zurückgehen. In NRW ist nur Gelsenkirchen von ähnlich negativen Prognosen betroffen. (…)

Seit 1975, mit einer kleinen Zunahmephase zu Beginn der 90er Jahre, ist die Einwohnerzahl in Remscheid um fast 20.000 Einwohner zurückgegangen. 2007 lebten noch 113.935 Einwohner im Mittelzentrum. Im gleichen Jahr lebten in Lennep Neustadt 3.330 Einwohner, davon ca. 1.027 im engeren Untersuchungsgebiet. Seit 2001 hat der Stadtteil Lennep Neustadt über 200 Einwohner verloren. Das entspricht einem Rückgang von fast 6 Prozent. Im Indexvergleich liegt der Stadtteil damit unterhalb der Entwicklungen der Gesamtstadt im Zeitraum 2001 bis 2007 und deutlich unter den Entwicklungen in anderen Regionen. Fast zwei Drittel der abwandernden Einwohner in Lennep Neustadt waren Frauen, dennoch ist der Anteil von Männern und Frauen im Untersuchungsgebiet nahezu ausgeglichen. (…) Der Anteil der Nichtdeutschen lag 2007 in Remscheid mit 14,16 Prozent deutlich über dem Durchschnitt in NRW (10,60 Prozent), allerdings unter dem von Wuppertal (15,41 Prozent).

(aus: Städtebauliches Entwicklungskonzept - Bahnhof Lennep einschließlich östliches Umfeld und Kölner Straße, Entwurf des Endberichts, Essen, im März 2009, Büro für Kommunal- und Regionalplanung Essen, Bearbeiter: Dipl.-Ing. Martin Hellriegel, Prof. Dipl.-Ing. Martin Hoelscher, Dipl.-Ing. Bauass. Michael Happe, Dipl.-Ing. Angelika Gube, Dipl.-Ing. M. Sc. Simon Agert.)

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Waterbölles am : Zwei von drei Großstädten in NRW haben ein Orchester

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Ob und wann der Vertrag mit Generalmusikdirektor Peter Kuhn verlängert wird, ist ungewiss. Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung der Gesellschafterversammlung der Orchester-GmbH steht dieser Punkt jedenfalls nicht. Solingens Oberbürgermeister Veith hä

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Lutz E. Faßbender am :

Aus den im städtebaulichen Entwicklungskonzept beschriebenen Gründen, hier insbesondere bezogen auf die Entwicklung in Lennep, muss eindringlich der Appell an den Rat der Stadt und die Politik ergehen, für den Ortsteil Lennep, Gebiet Jammertal (lfd. Nr. 16 des Entwurfes des Flächennutzungsplanes), auf jegliche Bebauung zu verzichten. Hierzu ist es ebenfalls dringend angeraten, die Stellungnahme der Interessengemeinschaft Jammertal vom 5.5.2009 sowie die Stellungnahme des NABU / Stadtverband Remscheid, vom 4.5.2009 in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

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