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Unendliche Story: Graffitis an der Haddenbacher Straße

Mariola Klosowski. Foto: Lothar Kaiser

Foto: Lothar Kaiser

"Graffiti: Künstlerische Absprachen wären wünschenswert", titelte der Waterbölles im November 2008. Seine Kritik: Im Rahmen der Graffiti-Aktion der Remscheider Grünen hatten Nicki Arshad und Mariola Klosowski eine Betonwand an der Haddenbacher Straße in ganz unterschiedlichen Techniken gestaltet,  ohne inhaltliche und künstlerische Verabredungen. Inzwischen ist der filigrane „Märchenwald“, den die 24-Jährige mit schwarzen Stiften in stundenlanger Arbeit gemalt hatte, weiß überstrichen und von Nicki Arshad teilweise mit einem Schweinskopf übermalt worden. Das sei ohne Absprache mit der städtischen Kinder- und Jugendförderung geschehen, sagte Michael Ketterer auf Anfrage. Und was sagt Mariola Klosowski dazu? Sie hat bisher noch nicht darauf reagiert, dass ihr schöner "Märchenwald" überstrichen worden ist. Ist das mit ihrer Zustimmung passiert? Schwer vorstellbar! Wenn nicht: Wie finden das die Remscheider Grünen, die Initiatoren der Graffiti-Aktion?  Könnte hier nicht das Urheberrecht zum Zuge kommen? Aber so hoch wollen wir's ja gar nicht hängen. Es würde schon reichen, wenn Leute, die sich in der Sprayer-Szene gut auskennen, die Frage beantworten könnten: Gibt es nicht unter den Sprayern ein ungeschriebenes Gesetz, den anderen und seine Arbeit zu respektieren?

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Kommentare

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Bernd Störmer am :

Genau aus diesem Grund habe ich damals gegen die Vorlage im AUGO gestimmt! Eben weil auch hier keine Absprachen kontrolliert werden auf Ihre Umsetzung. Sollen wir froh sein , das es sich im Momemt nur um zwei " Künstler " handelt und nicht um mehr. Die Ersten Schmierereien haben wir nun doch auch schon am Brückencenter ( Presover Strasse ), also ist es mit der Vermeidungsstrategie, die uns damals verkauft wurde, ja wohl nicht so weit her. Hinsichtlich Urheberrechte sollten sich alle sehr bedeckt halten und hier nicht Wegbereiter sein, ohne die Folgen dessen für die Stadt bzw. den Eigentümer der freigegebenen Flächen zu kennen. Auf diese haben wir auch mehrfach im AUGO hingewiesen, wurden aber belächelt. Bringen wir dies nun ins Gespräch, was mit Sicherheit einigen Parteien gefallen würde, hätten wir bald ein nicht preiswertes Problem in Remscheid, ich schlage allen Beteiligten vor, hinsichtlich Urheberrecht und dessen Folgen für die Stadt bzw. Besitzer der Flächen einmal zu recherchieren.

David Schichel am :

Die Grünen finden das dreist! Wir erwarten eine Entschuldigung und darüber hinaus eine Wiedergutmachung gegenüber der jungen Künstlerin. Wir gehen außerdem davon aus, dass sich Herr Arshad künftig nicht mehr an ähnlichen Aktionen beteiligen (dürfen) wird. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass hier nicht die Grünen die Initiatoren der Aktion sind, sondern die Stadt Remscheid, und für diese hat Herr Ketterer intern durchaus die richtigen Worte gefunden. Die Urheberrechte liegen übrigens ebenfalls bei der Stadt Remscheid. Wer das Ergebnis gelungener Graffiti- Aktionen sehen will, dem empfehle ich übrigens nach wie vor das Parkhaus am Markt in der Kirchhofstraße.

Axel Behrend am :

Nachdem ich nun schon einige Wochen fast täglich an dem Schweinekopf vorbeifahre, frage ich mich fast jedes Mal wieder, was die Aussagerechts unten neben dem Schweinekopf zu bedeuten hat. Auf dem abgebildeten Foto ist der Gruß an den Waterbölles leider nicht zu sehen.

Lothar Kaiser am :

Tja, Herr Behrend, das frage ich mich auch. Ärgern oder Wundern? Die Antwort kann Ihnen nur der Sprayer selbst geben. Ich selbst habe mich für Schmunzeln entschieden. Denn ganz ernst kann man diese Graffiti-Posse nun wirklich nicht nehmen.

Bernd Störmer am :

Getreu nach dem Motto, Dreistigkeit siegt, oder es lebe die Anarchie! Ich gehe einen Schritt weiter, da es sich bei dieser Fläche um eine zweckbestimmte Fläche handelt, deren Freigabe für die "Künstler" an ganz klare Bedingungen geknüpft ist, nämlich Abstimmung und Genehmigung der "Arbeit" mit der Verwaltung, namentlich mit Herrn Ketterer. Lt. Herrn Keterer ist diese Arbeit weder abgestimmt noch genehmigt worden. Die einzige Konsequenz hieraus kann nur die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens sein, bzw. eine entsprechende Strafanzeige, zumal der Verursacher in diesem Fall namentlich bekannt ist. Dies ist der einzige Weg, um einer Ausuferung dieser Vorgehensweise entgegen zu treten, denn diese Art und Weise des Herrn Arshad ist für mich so etwas wie "Bauen ohne Baugenehmigung" und muss entsprechend geahndet werden ! Die Verwaltung hat hier auf Initiative der Grünen ein Projekt gestartet, um genau dieser Entwicklung des wilden Sprayens entgegen zu wirken, genau auf den nun vorliegenden Mißbrauch dieser Initiative wurde im Ausschuss mehrfach hingewiesen, und aus diesem Grund erwarte ich nun auch konsequente Verfogung dieses Verstoßes, zumal, wie gesagt, die Verwaltung in der glücklichen Lage ist, den Sprayer zu kennen. Sollte dies nicht geschehen, werden nur wieder die Ehrlichen Ihre Entwürfe abstimmen, und die Chaoten können künftig Ihre Adresse unter das "Kunstwerk" schreiben, ohne Angst vor den Folgen zu haben, getreu nach dem Motto "Remscheid wird bunter". W.i.R. werden am Thema bleiben, verlassen Sie sich drauf.

Rene Schneider am :

Ich persönlich finde, die Bilder sind eine Frechheit und eine Beleidigung für legale Graffitikunst! Leider habe ich mich für diese Wand nicht gemeldet, da ich kein Geld dafür bekommen hätte. Schließlich lebe ich von Graffiti. Hätte ich jedoch gewusst, dass dort so eine Sch… auf die Wand kommt, hätte ich mich doch gemeldet. Der Ty,p der das gesprüht hat, hat nicht nur schon mich schon beschimpft, sondern auch andere Sprayer. Na ja, jetzt ist es ja geschehen, und ich kann nur noch darüber lachen!!

Kayo Natèz am :

Tja...vielleicht sollte sich die Stadt Remscheid mal nach Leuten umschauen, die sich mit der Materie Graffiti (speziell Auftragsmalerei) auskennen und Entwürfe umsetzen können. Es ist schade, dass solche Fehlentscheidungen den Bürgern das Vertrauen in diese ohnehin schwierige Branche nehmen. Ich selbst habe seit mehreren Jahren mehrmals versucht, bei der stadt Remscheid Flächen zu bekommen, wurde aber scheinbar immer wieder ignoriert. Das Ergebnis der Haddenbacherstrasse hab ich nur durch Zufall entdeckt. Ich lasse mir ja auch nicht von jemandem mein Haus bauen, der sagt: "Das würd ich auch mal gerne machen". Und zum Thema Ehrenkodex: Um dieses Privileg geniessen zu können ,muss man erstens einmal sprühen und zweitens, sich einen gewissen Respekt in der GRAFFITI- Szene erarbeiten. Das kommt nicht von heute auf morgen, da kann der "Zauberwald" einer jungen Frau keinen abschrecken! Falls dennoch Interesse an qualitativen Gestaltungen besteht, einfach reinschauen: http://kayonatez.de.

Eike Conzen am :

Ja, die Problematik sehe ich in erster Linie darin, das hier scheinbar (wie im ersten Block oben beschrieben) davon ausgegangen wird, dass legale Graffitis ein Schutz vor illegalen Graffitis sind, ohne zu bedenken, dass es hier große Qualitätsunterschiede gibt. Natürlich können sich Städte oder Eigentümer von Wandflächen damit absichern; das kann ich anhand meiner eigenen Arbeiten zigfach belegen. Da diese Methode vermehrt von Kommunen und Städten sowie Unternehmen erkannt wird, herrscht hier natürlich auch ein gewisser Markt. Dass da ein Haufen Leute versucht, sich eine Scheibe abzuschneiden, sehen wir an dem Ergebnis in Remscheid. Entweder man gibt legale Wände frei auf denen jeder Peiner passion nachgehe kann, wo die Leute unter sich die wände aufteilen und wo sie üben können (Hall Of Fame), oder, wie in Remscheid geschehen, man verlässt sich darauf, dass das schon gut aussehen wird, und verteilt einfach im Blindflug Wände in der Stadt. Und das an Leute, deren Kompetenz gegenüber derartigen Flächenverhältnissen zweifelhaft ist. Das tut mir leid für die Leute, die da gegenüber wohnen und nichts dafür können. Man sollte sich vielleicht mehr mit der Recherche nach Sprühern beschäftigen, die der Zielgruppe ( in diesem Fall jeder) von Qualität, Motiv und Konzept her gewachsen sind. Dass da jetzt Kommunalpolitiker an ihrem Stammtisch sitzen und sich halb tot lachen, nach dem Motto: "Das haben wir ja vorher gesagt, das dass nichts gibt!!!", das hat natürlich beim malen keiner bedacht. Jetzt haben die einen Grund, dassso etwas nicht wieder organisiert werden darf...und ich kann es ihnen nicht verdenken, wenn ich Motive sehe, die ich, wenn überhaupt, in den privaten, aber sicher nicht in den öffentlichen Berreich einordnen würde. Zur Frage weiter oben, was denn der Schweinekopf mit dem Gruß zu bedeuten hat: Das ist in Mafiakreisen eine eindeutige Mord-Drohung. Normalerweise findet man den Kopf im Bett, wenn man nachhause kommt oder morgens aufwacht. Naja, Bei Interesse kann man sich auf meiner Website entsprechende Graffiti-Beispiele unter "OnWall" ansehen: barraquda.de

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