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Stadt hat kein Geld für weiße Wände im Fußgängertunnel

Fotos: Lothar Kaiser

Der Fußgängertunnel, der den Friedrich-Ebert-Platz mit dem Ämterhaus verbindet, ist ein ständiges Ärgernis. Zwar wird er täglich von Mitarbeitern der Remscheider Entsorgungsbetriebe mit Besen gereinigt. Doch an der Geruchsbelästigung – die Urin-Pützen sind unübersehbar – kann das nichts ändern. In einer für den Bauausschuss und die Bezirksvertretung Alt-Remscheid bestimmten Mitteilung der Stadtverwaltung heißt es jetzt, man wolle Angebote einholen für eine 14-tägliche Nassreinigung. Blieben noch die Graffiti an den Betonwänden übrig, die davon zeugen, dass es nicht nur „Künstler“ sind, die mit Farbe großzügig umzugehen verstehen. Zitat aus der Vorlage: „Für die Entfernung von optischen Verschmutzungen’ stehen keine Mittel zur Verfügung. Insbesondere ist bei der vorhandenen Haushaltssperre nur die Durchführung der dringendsten Arbeiten im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht möglich.“

 

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Kommentare

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Chronist am :

Zur Sitzung des Seniorenbeirates am 20. August hat Hans Gerd Göbert bei der Verwaltung an gefragt, wie man den Fußgängertunnel am Ebertplatz "kurzfristig wieder in einen solchen Zustand versetzen kann, dass ihn Fußgänger wieder sicher nutzen könnten". Begründung: "Der von sehr vielen Senioren auf dem Weg von oder zu den Buslinien genutzte Fußgängertunnel am Friedrich-Ebert-Platz ist seit Jahren in einem unzumutbaren, geradezu erbärmlichen Zustand. Die „Wandgemälde“ sind nicht nur unansehnlich, sondern sie verdun-keln den Tunnel zusätzlich. Es riecht unerträglich nach Urin und das Wichtigste:Von den 15 Deckenleuchten sind 9 (neun) nicht mehr in Betrieb. Die restlichen sind vergilbt und werfen nur noch ein sehr fahles Licht. Das führt besonders bei Senioren dazu, dass Sie Angst haben, diesen Tunnel zu benutzen. Stattdessen gehen sie, wie auch viele jüngere Menschen, lieber daneben über die Straße und riskieren dabei ihre Gesundheit. Manche wollen Zeit sparen, die Älteren halten das offenbar für sicherer. Ich kenne Senioren, die Patienten bei der Augenärztin am Ebertplatz sind, die jüngere Personen um Begleitung durch den Tunnel gebeten haben. Völlig unabhängig von möglichen Zukunftsplänen, die den Ebertplatz betreffen, erlaube ich mir zu fragen, wann dieser skandalöse, senioren u. behindertenfeindliche Zustand ein sehr zeitnahes Ende nehmen wird? Beweisfotos erwünscht? Bitte aber nicht die Kostenklemme der Stadt Remscheid als Argument vorbringen, warum man das nun leider nicht in Angriff nehmen kann. Ich halte den Zustand für eine Großstadt, die sich im Aufschwung fühlt, für absolut unwürdig und wünsche mir, dass der Seniorenbeirat meine diesbezügliche Anfrage unterstützt."

Hans Gerd Göbert am :

Während dieser schwierigen Zeit für Verwaltung, Ehrenamtliche und Politik sollte man der Verwaltung auch einmal ausdrücklich ein Lob aussprechen dürfen. Man hat schnell erkannt, dass es sich bei den Mängeln im Tunnel am Ebertplatz vorrangig um ein Sicherheitsproblem handelte, hervorgerufen durch die unzähligen defekten Deckenleuchten. Diese wurden wie zugesagt inzwischen alle ausgewechselt. Mein besonderer Dank geht daher an Herrn Lücke vom Hochbauamt, Stadtkämmerer Sven Wiertz, Stadtdirektor Dr. Henkelmann, die alle sofort die Brisanz dieser Sache erkannt und sofortige Abhilfe auf den Weg gebracht haben. Auch an den Sozialdezernenten Neuhaus, der sogar noch eine spätere Reinigung des Tunnels in Aussicht gestellt hat. Der wichtigste Punkt, die Wiederherstellung der Sicherheit, wurde schnell und relativ unbürokratisch umgesetzt.

Ay Aouglu am :

................kein Geld, trotz Grundsteuererhöhung?? Man sollte sich mal mit den Graffiti-isten treffen u. DENEN die geordnete Organisation (s. Firmengeländemauer Steinhaus) der Bemalung überlassen. Schlimmer wird es garantiert nimmer.

Hans Gerd Göbert am :

Das ist doch mal eine wirklich originelle Idee. Man lade die bisher unbekannten Graffiti-Schmierer auf einen Café ins Rathaus ein. Dann nehme man deren Personalien auf und übergebe sie gleich per Strafanzeige wegen Sachbeschädigung einem Amtsrichter. Der kann sie dann z.B. im Eilverfahren dazu vergattern, unter Aufsicht sämtliche Schmierereien in der Stadt zu entfernen oder ersatzweise eine Woche Sozialdienste zu leisten. Hoffentlich wird sich der Andrang noch bewältigen lassen?

Ay Aouglu am :

.......dann fragen Sie doch mal bei der Firma Steinhaus in Lennep (Konserven), ob diese sich ihre Bestellung von "Schmierern" im Rathaus bestätigen und durch einen Richter verpflichten liess. Weiter so - u. es wird weiter nur Satire einer alternden Generation.

Wilhelm Wunderlich am :

Lieber Hans Gerd, wie wäre es mal mit einer Recherche im Waterbölles, was es schon alles gibt - ohne erkennungsdienstliche Behandlung. Oder schau Dir mal beispielsweise die Mauer an der Haddenbacher Straße, an der Gelben Villa, bei Steinhaus und die Stromverteiler auf der Alleestraße an. Warum nicht statt weißer Farbe mal was Buntes, das sich schon bewährt hat?

Heinz Joachim am :

Herr Göbert, es muß nicht immer aufreisserisch der Farbpinsel geschwungen werden. Es kann auch richtig sein, mal was Konservatives zu versuchen.

Lothar Kaiser am :

Was heißt denn da "Satire einer alternden Generation"? Im Waterbölles sijnd Kommentare nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Da müssen Jüngere auch schon mal die Meinung von Älteren aushalten. Im Übrigen glaube ich, dass die konkrete Diskussion inzwischen Richtung "Thema verfehlt" abdriftet.

Klaus Konkel am :

Den Fotos nach eine mögliche Fimlocation. Dort, wo sich Kommissar Remscheid mit der neuen Kollegin Lennep trifft. So schmierig sind die Motive gar nicht. Der fiese Tunnelboden würde durch weiße Wände wahrscheinlich mehr auffallen. Man sollte nicht nur deshalb die Kacheln auch noch bunt machen, weil kleine Kunstwerke vielleicht nicht so gedankenlos angepinkelt werden. Wegweisende Schilder zu den öffentlichen Toiletten könnten auf den Boden gemalt werden und dürfen natürlich auch an den Wänden nicht fehlen.

Stadt Remscheid am :

In der ersten Woche der Herbstferien wird der Fußgängertunnel zwischen dem Ämterhaus und dem Busbahnhof Friedrich-Ebert-Platz von einer Reinigungsfirma gesäubert. Die Stadt geht davon aus, dass die Arbeiten vom 5. bis zum 9. Oktober andauern werden. In dieser Zeit wird der Tunnel für Fußgänger gesperrt. Mit dem Ordnungsamt ist abgestimmt, dass Fußgänger während der Reinigungsarbeiten die Elberfelder Straße entweder an der Kreuzung Ludwigstraße oder in Höhe des Allee-Centers queren können. (Pressemitteilung)

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