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Betreuungskräfte für Demenzkranke nur auf Antrag

„Das war in der Verwaltung bislang noch kein Thema“, bekannte Petra Hellmann-Wien vom städtischen Sozialdezernat (Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz hatte Urlaub) in der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses, als Vorsitzender Norbert Schmitz (CDU) den Antrag seiner Partei aufrief, kurzfristig Informationsveranstaltungen für Pflegeeinrichtungen über die neuen gesetzliche Regelungen zur Einstellung ausgebildeter Pflegekräfte für demenzkranke Menschen anzubieten „mit dem Ziel, verstärkt Betreuungskräfte einsetzen zu können.“ Demenzkranke müssten optimal betreut werden. Und daher begrüße es die CDU, dass neben den Pflegefachkräften nun auch Betreuungskräfte tätig werden könnten. Zitat: „Die Arbeit Remscheid hat in den vergangenen Monaten 45 Personen für eine Betreuungstätigkeit in Altenheimen ausgebildet.“ Der Bedarf sei zwar vorhanden, doch leider seien die Heime über die gesetzlichen Regelungen und Möglichkeiten nicht genau im Bilde. Ottmar Gebhardt (CDU): „Das Antragsverfahren scheint recht kompliziert zu sein!“

Paragraf 87b SGB XI sieht vor, dass die Altenheime zusätzliche Betreuungskräfte für demenzkranke Bewohnerinnen und Bewohner bei den Pflegekassen beantragen müssen. Für jeweils 25 Demenzkranke pro Einrichtung kann eine Betreuungskraft eingestellt werden. Weil an der Sitzung kein Vertreter der Arbeit Remscheid gGmbH teilnahm, blieb die Frage unbeantwortet, warum die städtische Einrichtung nicht längst selbst den Heimen Hilfestellung bei der Antragsstellung angeboten oder vermittelt habe. Immerhin warteten die 45 ausgebildeten Betreuungskräfte darauf, eingesetzt zu werden.

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Kommentare

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Ralf Barsties, Geschäftsführer Arbeit Remscheid gGmbH am :

Schade, dass wir von Arbeit Remscheid gGmbH zum Tagesordnungspunkt im Sozialausschuss nicht eingeladen waren und damit keine Gelegenheit hatten, mit Sachinformationen aus erster Hand zum Thema beizutragen. Richtig ist, dass die beiden bisher abgeschlossenen Qualifizierungsmaßnahmen für Betreuungskräfte für Demenzkranke von insgesamt 27 (und nicht 45!) Personen absolviert wurden. Nach heutigem Stand konnten hiervon 14 Absolventen in Pflegeeinrichtungen und eine Person in eine Ausbildung vermittelt werden. Schon jetzt also eine Quote von über 50 Prozent! Dies ist ein deutliches Ergebnis der guten Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit zwischen den Pflegeeinrichtungen der Region und Arbeit Remscheid gGmbH. Damit wäre dann auch klar, dass die Pflegeeinrichtungen sich im Antragsverfahren bei den Pflegekassen gut auskennen und keiner weiteren Hilfe bedürfen. Bliebe eventuell allenfalls zu beklagen, dass die Antrags- und Bewilligungszeiten viel zu langwierig sind, aber wie beschrieben, bisher war man in 14 von 27 Fällen erfolgreich, und diese Betreuungskräfte arbeiten längst. Auch für die bisher nicht Vermittelten gibt es durchaus Perspektiven, sobald die Pflegeheime weitere Bewilligungen erhalten haben.

Lothar Kaiser am :

Warum hat die CDU dann ihre Anfrage eigentlich gestartet? Viel Lärm um nichts!?

Chronist am :

„Im Rahmen von Eingliederungsmaßnahmen für Anspruchsberechtigte gemäß SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende - hat die ARGE Remscheid ein Kursangebot der Arbeit Remscheid gGmbH genutzt, um geeignete Arbeitsuchende zu qualifizieren. (…) Seit 1.12.2008 wurden drei Kurse mit einer Dauer von jeweils zwei Monaten durchgeführt. Ein vierter Kurs ist in Vorbereitung. Über die Vermittlung der Absolventen in ein Arbeitsverhältnis liegen bisher Daten zu zwei der Kurse vor: Kursus I: Von 13 Absolventen wurden sieben in eine Tätigkeit in Einrichtungen in Remscheid und Solingen als Teilzeitkräfte (19,25 Wochenstunden) übernommen. Kursus II: Von 14 Absolventen wurden sechs in Anstellungsverhältnisse in Einrichtungen in Remscheid und Wermelskirchen mit einer Arbeitszeit von 19,25 oder 30 Wochenstunden vermittelt. In einem Fall wurde eine Ausbildung der Richtung Ergotherapie begonnen. (aus einer Verwaltungsvorlage für die heutige Sitzung des Sozialausschusses)

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