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Ist die Ortsumgehung in Bergisch Born wirklich nötig?

von Felix Staratschek

Die Ortsumgehung Bergisch Born soll auf der Bahntrasse verlaufen. Immerhin wäre es planbar, die Straße so anzulegen, das der Platz für ein Gleis von Lennep nach Wermelskirchen erhalten bleibt. Aber ist eine Umgehungsstraße hier überhaupt zu verantworten? Da dem Staat überall das Geld fehlt, sollte dieses nur für sinnvolle und notwendige Maßnahmen verwendet werden. Das Hauptproblem in Bergisch Born ist, dass die Spitzkehre zwischen B51 und B 237 für Busse und LKW ungeeignet ist. Aber da gibt es eine bessere Straßenführung:

Es wird eine neue Straße als B 237 von Dreibäumen nach zum Ostrand des Industriegebietes Belten gebaut, die hier an die B 51 angebunden wird. Ein Kreisverkehr wäre Ideal! Da dies westlich von Bergisch Born liegt, werden so immerhin alle Fahrzeuge von der A 1- Ausfahrt Wermelskirchen ins Oberbergische  um Bergisch Born herum geführt. Die Spitzkurve hätte nur noch regionale Bedeutung und lange LKW aus Lennep könnten am Kreisverkehr wenden. Dies hat folgende Vorteile:

  • Die Ortsdurchfahrt durch Bergisch Born bleibt Bundesstraße. An Baumaßnahmen einer Stadtstraße müßten sich die Anlieger viel stärker beteiligen!
  • Die Bahntrasse bleibt frei und die Option, die Bahn zu reaktivieren wird künftigen Generationen nicht genommen.
  • Ein Radweg auf der Bahntrasse ist ohne Problemen möglich, da früher die Balkanstrecke zweigleisig war, bleibt noch immer Platz für ein Gleis.
  • Durch die Verlegung der B 237 über Dreibäumen kann der Bahndamm bei Winterhagen als Erddeponie wieder aufgefüllt werden. Es war ein Fehler diesen Abzutragen. Sobald der Damm wieder geschlossen ist, wäre hier die Anlage eines Radweges sinnvoll. Ein Radweg vom Bahnhof Lennep nach Hückeswagen und zur Bever könnte den umweltfreundlichen Fremdenverkehr dienen. Und ein Radweg hält die Bahntrasse frei, für den Fall, das die Wirtschaft doch noch einen Gleisanschluss braucht. Eine Zwischennutzung als Radweg ist aber besser, als die Fläche ganz ungenutzt zu lassen. Radfahrer würden die geringe Steigung und die Freiheit vom Kfz- Verkehr sehr schätzen und mancher würde bei so einem Radweg wenigstens bei gutem Wetter auf einige Autofahrten verzichten.

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Chronist am :

Am 14. August 2006 nahmen in Bergisch Born rund 120 Bürger an einer Veranstaltung der Interessengem. Bergisch Borner Bürger e.V. (IGBB) teil,auf der die Stadtverwaltung die Pläne für eine Ortsumgehung vorstellte. Grundsätzliche Bedenken gegen die Trassenführung der B 51 n wurden dabei nicht geäußert. In einem Brief der IGBB an die Bezirksvertretung Lennep heißt es: „Unabhängig von den Planungen der B 237 soll der Knotenpunkt B51 n/alte B 237 (Bornefelder Str.) in Form einer Unterführung bzw. eines Tunnels gelöst werden. Wenn die neue B 51 n im Bereich des jetzigen Aldi unterirdisch geführt wird, zerschneidet die Umgehungsstraße nicht den Ort und es besteht die begründete Hoffnung, dass der Ort mehr zusammenwächst. Außerdem wäre eine Zuwegung für alle Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer) erhalten geblieben und der Ortskern sowie Tefental nebst Industriegebiet könnten gefahrlos für alle Bergisch-Borner erreichbar bleiben - entsprechende Rückbauung der jetzigen B 237 und B 51 vorausgesetzt. Großer Vorteil des Tunnels: Lärmschutz ist optimal gewährleistet, gefahrloses „Überqueren" der B 51 n, fließender Verkehr auf der Umgehungsstraße würde nicht beeinträchtigt".

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