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Viele Migrantenkinder fehlen bei Vorsorgeuntersuchungen

Signet der Stadt Remscheid zur Integration

Die Schulärztinnen und Schulärzte messen der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen erhebliche Bedeutung bei. Als bedeutsam wird insbesondere eingeschätzt, ob überhaupt ein Untersuchungsheft von den Eltern vorgelegt wird (werden kann) und ob eine Teilnahme an den letzten Untersuchungen (U8 und U9) dokumentiert wurde, in die bereits auch für die Schulreife relevante Kriterien einbezogen werden und auf die deshalb ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Das Heft mit der Dokumentation von Ergebnissen und Teilnahme an den einzelnen Untersuchungen wurde für mehr als neun von zehn Kindern (94,4 Prozent) von den Eltern mit Kindern ohne Migrationshintergrund  vorgelegt, bei den Kindern mit Migrationshintergrund betraf dies ebenfalls rund neun von zehn Kindern (88,1 Prozent). Deutlich geringer war die Teilnahme von Kindern mit Migrationshintergrund an den beiden bedeutsamen Untersuchungen U8 und U9, da dieses Ergebnis sich ausschließlich auf Kinder mit vorgelegtem Heft bezieht. Hier beträgt der Unterschied im Grad der Teilnahme zwischen den Kindern mit (66,7  Prozent)  und ohne (85,8  Prozent) Migrationshintergrund rund 19,1 Prozent. Über die Gründe für diesen Unterschied ist wenig bekannt. Festzuhalten bleibt aber, dass diese Vorsorgeuntersuchungen deutlich weniger von den Eltern mit Migrationshintergrund genutzt werden und damit auch Möglichkeiten unterbleiben, beispielsweise bei Entwicklungsverzögerungen der Kinder rechtzeitig auch korrigierend bzw. unterstützend einzugreifen. Im Vergleich zu 2005 ist zwar insgesamt eine Steigerung um 6,8 Prozentpunkte der Vorlage der Untersuchungshefte von 81,3 auf 88,1 Prozent zu verzeichnen, aber ein Rückgang um 7,8 Prozentpunkte von 74,5 (2005) auf 66,7 Prozent der bedeutsamen Untersuchungen U8 und U9. (aus der Fortschreibung des städtischen Migrationsatlas, Mai 2009)

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