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Erfolg für Jugendrat: Bus zur Wuppertalsperre kommt

„1:0“ für den Jugendrat: Im April hatte Tom Becker die Stadtwerke per Mail gebeten, das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Richtung Freizeitpark Kräwinklerbrücke zu erweitern. Das wurde am 11. Mai nach „Abwägung aller verkehrlichen und wirtschaftlichen Aspekte“ abgelehnt. Doch nicht nur die Bezirksvertretung (BV) Lennep trat dem Jugendrat daraufhin zur Seite (am 27. Mai), sondern auch der Bauausschuss (vergangenen Dienstag). Der hielt – wie die BV – die Ausgabe von 48.000 Euro aus Mitteln der Nahverkehrspauschale in Form einer Postwurfsendung des neuen Fahrplans für wenig sinnvoll („…für die Blaue Tonne“, so Rosemarie Stippekohl, CDU)  – und wischte damit die Stellungnahme beiseite, die EWR-Prokurist Klaus Günther-Blombach in der Zwischenzeit abgegeben hatte: „Wir, die Stadtwerke Remscheid, sehen (in der Herausgabe von kostenlosen Fahrplanbüchern) nach wie vor die Möglichkeit, den ÖPNV auch für neue Fahrgäste und für Seltenfahrer zu erschließen. (…) Eine Anbindung des Freizeitparks Kräwinklerbrücke hingegen käme … nur einigen wenigen Fahrgästen zu Gute. (…) Eine sporadische Anbindung, sogar noch wetterabhängig angedacht, können wir nicht empfehlen.“

Eine solche Buslinie zur Wuppertalsperre in den Großen Ferien hielten im Bauausschuss Günter Bender von den Grünen und York Edelhoff (SPD) sehr wohl für eine gute Marketingaktion des ÖPNV. Die Kosten für jeweils vier Fahrten freitags, samstags und sonntags an sechs Wochenenden in der Ferienzeit bezifferte Amtsleiter Gerald Hein mit 8.000 Euro. Da blieben von den 48.000 Euro also noch 40.000 übrig. Und flugs hatte der Bauausschuss auch dafür Verwendung: Für Fahrradständer am Bahnhof Lüttringhausen (eine Forderung der BV Lüttringhausen), für die Anbindung von Bergisch Born an den „Nachtexpress (Hans Lothar Schiffer, FDP) und für die Reparatur der schadhaften elektronischen Anzeigetafeln an den Haltestellen (Rosemarie Stippekohl). Alexander Ernst von der W.i.R. brachte gar noch die 50.000 Euro ins Gespräch, die in der Nahverkehrspauschale für „Fahrgastinformationen“ vorgesehen sind, aber davon riet Gerald Hein ab. Und am Mittwoch in der BV Süd hatte Parteifreund Hans Herbert Wilke eine weitere Idee: Man möge doch Wartehäuschen aufstellen an den Bushaltestellen, an denen es noch keine gebe; das wäre sinnvoller als ein Bus nach Kräwinklerbrücke.

Genau der wird nun kommen. Denn gestern verhandelte Gerald Hein noch einmal mit den Stadtwerken. Und siehe da: Es geht doch. Die Stadt geht mittlerweile davon aus, dass die Busse in den sechs Ferienwochen täglich zweimal hin (etwa 11  und 14 Uhr) und zurück (ca. 16  und 19 Uhr) fahren werden. Allerdings wird man bei vier Fahrten täglich nicht mit 8.000 Euro auskjommen. Die Stadtwerke Remscheid gaben die Kosten inzwischen mit 25.000 Euro an.

Trackbacks

Waterbölles am : 23.000 Euro für zwei Marketingaktionen der Stadtwerke

Vorschau anzeigen
Geld für die massenhafte Verteilung von Fahrplanbüchern der Stadtwerke wollten die Kommunalpolitiker nicht ausgeben. Das hielten sie für eine Fehlinvestition und beschlossen dementsprechend im Juni, lieber Busse zur Wuppersperre (während der Sommerferien)

Waterbölles am : 23.000 Euro für zwei Marketingaktionen der Stadtwerke

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Geld für die massenhafte Verteilung von Fahrplanbüchern der Stadtwerke wollten die Kommunalpolitiker nicht ausgeben. Das hielten sie für eine Fehlinvestition und beschlossen dementsprechend im Juni, lieber Busse zur Wuppersperre (während der Sommerferien)

Kommentare

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Erika Böckmann am :

Da habe ich ganz schnell eine Frage: Dürfen auch Omis und Opis damit fahren? Wäre wundervoll!! Wir freuen uns aber auch für die jungen Leute, das es geklappt hat!

Lothar Kaiser am :

Hallo Frau Böckmann, klar doch. Ist gar nicht anders vorstellbar - sage ich als Senior. (;-))

Petra Weber am :

Herzlichen Glühstrumpf! Das freut mich für die Kids (und die Omis und Opis;-) Wäre nett, genaues über die Fahrpläne zu erfahren...

Felix Staratschek am :

Was soll dieser Bus nach Kräwinkel? Im VRS gibt es Taxibusse, die fahren nur, wenn sie vorher bestellt werden, und sind nicht teurer als andere Busse. Es wäre ein einfaches, aus dem Anruf-Sammeltaxi Taxi-Buslinien zu machen, in denen der VRR-Tarif gilt. Wenn es regnet, würde der Bus nur leer fahren und die Umwelt belasten. Das derzeitige Sammel-Taxi ist aber zu teuer und außerhalb des Verbundtarifes des VRR. Was in Remscheid fehlt, sind total überdachte Bahnsteige! Am Hauptbahnhof und in Lennep steigen so viele Leute ein und aus wie in den Zügen mancher Zweigstrecke mitfahren. Und es wäre ein größeres Dach auf der Zugangsbrücke am Remscheider Hauptbahnhof und den Treppen nötig. Möchte wissen, wer auf den vielen Stufen Schnee fegt. Hier wäre bei dem Wetter, das auf den Bergischen Höhen besonders viel Niederschlag bringt, doch etwas mehr Weitsicht durch die Architekten und Stadtplaner sinnvoll gewesen. Und wenn ich lese, dass die Jugendlichen den Bus zur Kräwi wollen, frage ich mich schon, was das für Luschen sind. Haben die keine Fahrräder mehr? Für Rentner mit Rollator mag so ein Bus sehr schön sein, aber junge Leute sollten doch noch fit genug sein, bis zur Kräwi selber in die Pedale zu treten. Interessante Bussse für kleinere Buslinien und Taxi-Busse zeigt folgnde Seite: http://www.goeppel-bus.de . Der Microbus wäre das geeignete Fahrzeug für Anruf-Busverkehre.

Chronist am :

Die "sommerliche" Busverbindung zwischen dem Bahnhof Lennep und Kräwinklerbrücke wurde gestern in der Bezirksvertetung Lennep einheitlich begrüßt. Die endgültige Zustimmung zur Verwendung der Gelder aus der Nahverkehrspauschale morgen im Rat der Stadt steht außer Frage.

Chronist am :

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid von heute: "In Abstimmung mit dem Rat der Stadt Remscheid bieten die Stadtwerke Remscheid ihren Kunden während der Sommerferien in der Zeit vom 02. Juli bis zum 16. August 2009 einen Busverkehr zum Freizeitgebiet Kräwinklerbrücke an. Damit erhalten vor allem diejenigen Remscheider Kinder und Jugendlichen, die nicht verreisen, über das vorhandene Anruf-Sammeltaxi-Angebot hinaus eine preisgünstige Möglichkeit, zur Wuppertalsperre zu gelangen. Täglich verkehren vier Bus-Fahrtenpaare zwischen Remscheid - Lennep Bahnhof und Freizeitpark Kräwinklerbrücke / Radevormwald - Heidersteg. Es gilt der normale VRR-Fahrpreis. Hinfahrt von Remscheid-Lennep zur Wuppertalsperre: Die Busse fahren ab Remscheid-Lennep Bahnhof um 11:00, 14:00, 15:45 und um 18:45 Uhr. Rückfahrt von der Wuppertalsperre nach Remscheid-Lennep: Die Busse fahren ab Kräwinklerbrücke um 11:15, 14:15, 16.00 und um 19.00 Uhr. Handzettel mit den genauen Abfahrtzeiten liegen in den Linienbussen sowie im Mobil-Center am Friedrich-Ebert-Platz aus. Telefonische Auskünfte gibt es unter der Nummer 02191/16-4343. Die Stadtwerke Remscheid wünschen allen Kindern und Jugendlichen frohe und erholsame Sommerferien!"

Stadt Remscheid am :

"Die neue Busanbindung zur Kräwinkler Brücke erfreut sich großer Beliebtheit", resümiert Tom Becker als Mitglied des Remscheider Jugendrates nach den ersten Sommerferientagen. Tom Becker hat von Jugendlichen die Rückmeldung erhalten, dass das Angebot gut angenommen wird und die Busse an den sonnigen Ferientagen voll besetzt waren. Seit dem 2. Juli verkehrt ein Shuttle-Bus viermal täglich ab dem Lenneper Bahnhof. "Für das neue Angebot möchte ich mich ausdrücklich bei den Remscheider Stadtwerken bedanken. Mit dem Buspendelverkehr können Kinder und Jugendliche während der Sommerferienzeit schnell und sicher zur Wuppertalsperre kommen. Das ist neben dem Anruf-Sammeltaxi ein optimales Angebot". (Städt. Pressemitteilung)

Erika Böckmann am :

Ja, wir schließen uns dem Dank an, denn auch wir haben schon einen wunderschönen Tag an der Kräwi erlebt ! Opa Helmut und Oma Erika

Chronist am :

Als „recht erfreulich“ bezeichnete Gerald Hein, Amtsleiter bei der Stadt Remscheid, gestern in der Bezirksvertretung Lennep die Bilanz der Buslinie Lennep-Kräwinklerbrücke, die während der Sommerferien auf Initiative des Jugendrates verkehrt hatte. An Regentagen seien nur drei bis vier Fahrgäste gezählt worden, dafür an Sonnentagen bis zu 325. Im Durchschnitt sei man so auf 73 Fahrgäste pro Tag gekommen. Ein Erfolg, den sich auch die BV auf die Fahnen schreibt. Sie regte an, die „Sommerlinie“ auch im kommenden Jahr wieder einzurichten.

Chronist am :

Und auch in diesem Jahr soll es den Bus zur Wuppertalsperre wieder geben - in ähnlichem Turnus wie 2009. Das erfuhren heute auf Nachfrage die Mitglieder der BV Alt-Remscheid von der Verwaltung, als es um die diesjährige Verteilung der Mittel aus der Nahverkehrspauschale des Landes ging. Darin taucht der "Kräwi-Bus" nicht auf. Erklärung: Die Stadtwerke finanzieren ihn aus ihrem eigenen Etat.

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